Iran-Krieg

Iran-Krieg begann am 28. Februar 2026 mit Angriffen Israels und der Vereinigten Staaten auf den Iran.
Ziel der gemeinsamen Angriffe waren zunächst wichtige iranische Amtsträger, Militärkommandeure und Einrichtungen. Dazu gehörte vor allem die Tötung des „Obersten Führers“ Ali Chamenei. Ebenfalls starben Verteidigungsminister Asis Nassirsadeh, der Anführer der islamischen Revolutionsgarde Mohammad Pakpour, der Verteidigungsrats-Vorsitzende Ali Schamchani und der Generalstabschef der Streitkräfte Abdolrahim Mousavi bei den Angriffen. US-Präsident Donald Trump verkündete, Ziel sei es, die iranischen Raketen- und Militärkapazitäten zu zerstören, den Bau von Atomwaffen zu verhindern und letztendlich das Regime zu stürzen. Er rief die Mitglieder der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) auf, im Gegenzug für Straffreiheit die Waffen niederzulegen, und drohte, eine Weigerung bedeute den „sicheren Tod“.
Als Reaktion startete Iran noch am selben Tag Angriffe auf Israel sowie US-amerikanische Militärstützpunkte in Katar, Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Irak, Jordanien, Kuwait und weiteren Staaten, insgesamt mindestens neun. Auch zivile Infrastruktureinrichtungen im Oman, der im Vorfeld eigentlich eher eine neutrale Vermittlerrolle innehatte und keine US-Stützpunkte beherbergt, wurden mit Drohnen angegriffen. Einige Tage nach Kriegsbeginn wurde ein britischer Militärstützpunkt in Zypern mit einer iranischen Drohne angegriffen – unter anderem Frankreich und Griechenland kamen militärisch zur Hilfe, womit auch mehrere europäische Staaten in den Irankrieg mit hineingezogen wurden.
Die mit Iran verbündete islamistische Hisbollah, die einen Teil des Libanon regiert, griff als Reaktion auf den Tod Chameneis Israel an
Der von Trump einseitig angeordnete Angriff führte in den Vereinigten Staaten zu einer erneuten grundsätzlichen Auseinandersetzung über die verfassungsrechtliche Verteilung der Kriegsbefugnisse. Kritiker sahen darin einen möglichen Verstoß gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten, da der Präsident ohne vorherige Autorisierung durch den Kongress der Vereinigten Staaten militärische Gewalt angewendet hatte. In diesem Zusammenhang kam es zu einer – aus Sicht zahlreicher Beobachter überfälligen – Befassung des Kongresses mit Fragen der „War Powers Resolution“. Mehrere demokratische Kongressmitglieder sowie mindestens zwei republikanische Abgeordnete vertraten die Auffassung, dass eine formelle Entscheidung des Parlaments über eine Beteiligung der Vereinigten Staaten an dem Konflikt erforderlich sei. Die Kontroverse verwies zugleich auf eine längerfristige strukturelle Spannung zwischen dem ursprünglich angelegten institutionellen Gefüge der US-Verfassung und der tatsächlichen Entwicklung amerikanischer Außen- und Sicherheitspolitik seit dem Kalten Krieg. Trump forderte Mitte März 2026 die Nato-Staaten sowie China, Japan und Australien dazu auf, ihn bei den Kampfhandlungen in der Straße von Hormus zu unterstützen. Zumindest Deutschland lehnte dies bisher ab.
26. Juli 2026
Das iranische Außenministerium gab an, dass es produktive Gespräche mit Vertretern des Oman über die Straße von Hormus gegeben hätte. Die iranischen Revolutionsgarden stoppten nach eigener Aussage sechs Handelsschiffe vor der Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Katar hob dagegen vorherige Warnungen für Durchfahrten durch die Straße von Hormus wieder auf. Ein Sprecher der iranischen Streitkräfte drohte mit einer Ausweitung des Kriegsgebiets für den Fall, dass die USA ihre Luftangriffe fortsetzen sollten.
25. Juli 2026
Die US-Airforce habe Angriffe auf den Iran 13 Nächte in Folge durchgeführt. Auf der anderen Seite, griffen Huthi-Milizen zum zweitemal ein saudisches Schiff - Frachter NCC Masa. Saudische Kräfte griffen wiederum militärische Einrichtungen der Huthi in der jemenitischen Provinz Hudaida. Die Huthi-Milizen drohten nun mit Vergeltung.
Die Huthi-Milizen im Jemen gaben an, als Vergeltung einen Raketenangriff auf die Stadt Dschisan im Süden Saudi-Arabiens durchgeführt zu haben. Auch in der Hafenstadt Yanbuʿ am Roten Meer soll es zu Explosionen gekommen sein. Diese Angriffe auf Ölanlagen des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco gelten als mögliche neue Front im gesamten Konflikt zwischen Iran und seinen verschiedenen Gegnern. Experten erwarteten von den Kämpfen bei einer fortgesetzten Eskalation eine erhebliche Beeinträchtigung des Schiffsverkehrs im Roten Meer. Ein Kriegseintritt des mit Saudi-Arabien verbündeten Pakistan wurde von Beobachtern für möglich gehalten. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi rief zu einem Dialog zwischen Saudi-Arabien, Jemen und anderen Ländern in der Region auf.
23. Juli 2026
Der Iran bestätigte Angriffe auf den in Kuwait gelegenen Luftwaffenstützpunkt Ali al-Salem und das Wüstenlager Udairi sowie eine Telekommunikationseinrichtung durch die iranischen Revolutionsgarden. Auch die iranische Armee gab an, den Luftwaffenstützpunkt Ali al-Salem angegriffen zu haben und darüber hinaus Angriffe auf die Militärstützpunkte Doha und Arifdschan durchgeführt zu haben. Außerdem sei durch die iranischen Revolutionsgarden US-Militärausrüstung in Jordanien zerstört worden.
21. Juli 2026
Eine weitere Eskalation im Krieg zwischen den USA und dem Iran würde nach Angaben der Weltbank die Weltwirtschaft in eine schwere Krise stürzen. Das globale Wirtschaftswachstum würde von 2,9 % auf 1,3 % zurückgehen. Wenn der Krieg sich noch ein halbes Jahr oder länger hinziehen würde, dann würde die weltweite Inflationsrate auf 4,5 % steigen und in der Folge würden auch die Zinsen steigen. Bei weiteren Schäden an der Öl-Infrastruktur in der Region würde die Ernährungssicherheit zurückgehen und es käme zu Unterbrechungen bei Düngemitteln und anderen in der Landwirtschaft benötigten Produkten. Die Folgen davon würden ebenfalls zu höheren Zinsen führen. Besonders arme Länder, die noch mit den Folgen der Corona-Pandemie kämpfen, wären davon betroffen. Stark verschuldete Länder wären dann von den steigenden Kreditkosten betroffen.Die Huthi-Milizen im Jemen drohten mit dem Kriegseintritt auf der Seite des Iran. Sie kündigten an, die Zufahrt zum Roten Meer zu blockieren, um Saudi-Arabiens Erdöl-Export zu unterbinden und so die Weltwirtschaft zusätzlich unter Druck zu setzen. Sie gaben an, bereits sechs Schiffe zum Umkehren gezwungen zu haben, u. a. drehten zwei Supertanker, die im saudischen Hafen Yanbu mit Rohöl für Indien und China beladen worden waren, auf dem Weg zur Bab-al-Mandab-Meerenge um und nahmen Kurs nach Norden. Trump drohte der Huthi-Miliz eine militärische Antwort auf die angekündigte Seeblockade an. Der kuwaitische Produktentanker Kaifan wurde in der Straße von Hormus von einem Geschoss bislang ungeklärter Herkunft getroffen und evakuiert. Der Schiffsverkehr durch die Meerenge brach – nach der teilweisen Erholung infolge des Waffenstillstandsabkommens – auf den niedrigsten Stand seit zwei Monaten ein.
15. Juli 2026
Die vierte Nacht in Folge flogen die USA Luftangriffe gegen den Iran. Neben Hunderten von Militärflugzeugen waren im gesamten Nahen Osten auch mehr als 20 Kriegsschiffe an den Angriffen beteiligt. US-Präsident Donald Trump drohte erneut mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Iran. Nach seiner Aussage würden in der folgenden Woche alle Kraftwerke und Brücken im Land zerstört, wenn der Iran nicht weiter verhandeln würde. Trump drohte mit weiteren Angriffen in den folgenden Nächten. Die Angriffe würden weitergehen, bis er sagen würde, dass es genug sei. Die Islamische Revolutionsgarden erklärten, man habe eine US-Einrichtung in Kuwait „in Brand gesetzt und zerstört“. Neben der Straße von Hormus würden möglicherweise auch andere Öl- und Gasrouten schon bald dicht gemacht.
Am Abend des Tages meldete das Regionalkommando des US-Militärs Centcom den Start einer weiteren Angriffswelle gegen Ziele im Iran. Begründet wurden die Angriffe erneut mit dem Ziel der Beschneidung iranischer Fähigkeiten zum Angriff auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus. Die iranische Nachrichtenagentur meldete Angriffe in der Hafenstadt Tschabahar, in Rask im Südosten, in Ahvaz im Südwesten und in der Nähe von Bandar Abbas. US-Präsident Donald Trump lehnte es ab, dem Iran ein Ultimatum zu stellen, bevor die US-Streitkräfte mit Angriffen auf Brücken beginnen würden. Der Iran sah sich nach Aussage des Chefunterhändlers Mohammad Bagher Ghalibaf in einem existenziellen Krieg gegen die USA. Er sah keinen Grund, sich an die Mitte Juni in Verhandlungen erzielte Absichtserklärung mit den USA zu halten, wenn der Iran keinen Nutzen davon hätte.13. Juli 2026
Das US-Militär bestätigte eine vierte Angriffswelle auf den Iran, um dessen Fähigkeiten einzuschränken, weiter Schiffe in der Straße von Hormus anzugreifen. So seien Flugabwehrsysteme, Radarstationen, Raketenstellungen, Drohnenstandorte und kleine Boote zerstört worden. Erstmals seien auch schwimmende Drohnen eingesetzt worden. Nach den Daten des Schiffstrackingdienstes Kpler hätten am Vortag nur noch sechs Schiffe die Meerenge passiert. Die meisten Experten erwarten, dass die gegenseitigen Angriffe eine ganze Weile so weitergehen, da dies für den Iran besser sei als über ein Atomabkommen zu verhandeln. Nach den wiederholten gegenseitigen Angriffen zwischen den Streitkräften der USA und des Iran kündigte US-Präsident Donald Trump die Wiederaufnahme der Seeblockade der USA gegen den Iran an. Die US-Streitkräfte würden alle Schiffe des Iran oder dessen Kunden daran hindern in die Straße von Hormus ein- oder auszulaufen. Für alle anderen Länder solle die Straße von Hormus offen stehen. Die Durchfahrt neutraler Schiffe durch die Straße von Hormus von oder zu Zielen außerhalb des Irans solle ungehindert möglich sein. Ein Sprecher des iranischen Militärkommandos sagte, dass die iranische Regierung ein Eingreifen der USA in der strategisch wichtigen Meerenge keinesfalls zulassen würde. Zusätzlich kündigte Trump aus „Fairnessgründen“ die Einführung einer Maut durch die USA für die freie Durchfahrt durch die Meerenge in Höhe von 20 Prozent des Frachtwertes an. Trump begründete die Maut auch mit den Diensten der USA am 21. Juni 2026 als „Schutzengel“ der Region und am 13. Juli 2026 als „Schutzengel“ der Straße von Hormus. Nach der Aussage von Trump vom 21. Juni 2026 solle es nur Gebühren für die Durchfahrt geben, wenn diese von den USA erhoben würden. Dies würde jedoch nur gelten, wenn es in der, in dem inzwischen wieder gekündigten Rahmenabkommen, vereinbarten 60 Tage Frist kein endgültiges Abkommen geschlossen würde.
12. Juli 2026
Die iranischen Revolutionsgarden erklärten die erneute Sperrung der Straße von Hormus. Es seien Warnschüsse auf ein Schiff abgefeuert worden, das eine „nicht genehmigte Route“ befahren habe. Die USA griffen erneut als Antwort auf den iranischen Angriff auf das unter der Flagge Zyperns fahrende Containerschiff GFS Galaxy Ziele im Iran an. Die Besatzung des von Iran angegriffenen Schiffes sei von Bord gegangen und ein Besatzungsmitglied werde vermisst. Es folgte ein iranischer Raketenangriff auf Doha, die Hauptstadt von Katar. Die USA erklärten ihre letzte Angriffswelle auf den Iran für beendet. Die iranischen Revolutionsgarden bekannten sich zu den Angriffen auf US-Militärbasen in mit den USA verbündeten Golfstaaten und Jordanien. Der Iran warf den USA nach der dritten Angriffswelle innerhalb einer Woche Vertragsbruch vor. Kuwait wehrte nach eigenen Angaben iranische Luftangriffe ab. US-Präsident Donald Trump erklärte die Straße von Hormus entgegen den iranischen Angaben für geöffnet. Das US-Regionalkommando Centcom erklärte, dass der Iran die Straße von Hormus nicht kontrollieren würde. Am Abend meldete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim Detonationen in der Hafenstadt Bandar Abbas und in der Nähe der Insel Qeschm im Persischen Golf. In Bandas Abbas habe es nach der Nachrichtenagentur Irna Explosionen in verschiedenen Stadtteilen gegeben, dabei hätte es sich um Militäreinrichtungen gehandelt. Das Verteidigungsministerium von Kuwait meldete vermutlich iranische Angriffe auf drei Grenzposten und auf eine Offshore-Bohrplattform.
09. Juli 2026
Trump erklärt Waffenruhe mit Iran für beendet – Gespräche sollen dennoch weitergehen. US-Präsident Donald Trump hat erklärt, die Vereinigten Staaten und Iran hätten sich auf eine Fortsetzung der Gespräche verständigt. Zugleich bezeichnete er die im vergangenen Monat vereinbarte Waffenruhe als beendet. Teheran widersprach dieser Darstellung. Iran habe nicht um direkte Gespräche mit Washington gebeten, sondern lediglich dem Besuch eines katarischen Vermittlers zugestimmt. Katarische Unterhändler bemühen sich laut der Nachrichtenagentur Reuters darum, die Spannungen zu entschärfen und eine Lösung für die Schifffahrt in der Strasse von Hormuz zu finden.
Trump drohte Iran zudem mit massiven Angriffen, sollte Teheran versuchen, ihn zu töten. Das US-Militär sei auf entsprechende Schläge vorbereitet, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social: «Die Befehle sind bereits erteilt worden. Das US-Militär ist bereit, willens und in der Lage, ein Jahr lang – mit der Möglichkeit einer Verlängerung – sämtliche Gebiete Irans vollständig zu verwüsten und zu zerstören.
08. Juli 2026
Das US-Militär hat laut eigenen Angaben eine neue Welle von Angriffen gegen Iran gestartet. Damit solle die Fähigkeit Teherans eingeschränkt werden, den Schiffsverkehr in der Strasse von Hormuz zu beeinträchtigen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom mit. Bereits am Vortag hatte Centcom nach eigenen Angaben über 80 Ziele in Iran angegriffen und das mit Angriffen auf Handelsschiffe begründet.
Die neuen Angriffe der USA auf Iran seien absolut notwendig gewesen, erklärte Nato-Generalsekretär Mark Rutte. "Wenn ein Waffenstillstand besteht und der Iran diesen im Grunde genommen verletzt, halte ich es für absolut entscheidend, dass die USA entschlossen reagieren" - sagte Rutte vor Journalisten im Vorfeld des Nato-Gipfeltreffens in Ankara. Die amerikanischen Angriffe erfolgten als Reaktion auf iranische Attacken auf drei Handelsschiffe in der Strasse von Hormuz, wie das amerikanische Regionalkommando Centcom auf dem Online-Dienst X bekanntgab.
07. Juli 2026
Der katarische Flüssiggas-Tanker Al Rekayyat wurde nahe der Straße von Hormus bei einem nächtlichen Raketenangriffe der Revolutionsgarde getroffen. Im Maschinenraum des Schiffes brach ein Feuer aus und das Schiff droht zu explodieren. Bereits am Montag wurde ein Öltanker unweit der Straße von Hormus von einem Geschoss getroffen. Die Trump-Regierung widerrief nach den Angriffen auf die drei Schiffe die vorübergehenden Ausnahmegenehmigungen, die im Rahmen des Islamabad-Memorandums erteilt worden waren. US-Streitkräfte griffen iranische Luftabwehr-, Küstenüberwachungs- und Raketenstellungen an; in Bandar Abbas, Bandar Sirik und auf der Insel Qeschm waren Explosionen zu hören. Der Iran warf den USA vor, gegen die zwischen beiden Seiten getroffene Vereinbarung verstoßen zu haben, und warnte vor Vergeltungsmaßnahmen.
26. Juni 2026
Erneut US-Angriffe auf Iran
US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben erneut einen Vergeltungsschlag gegen Iran verübt. Mehrere Ziele - darunter Luftabwehrstellungen, Drohnenlager und Überwachungsinfrastruktur - seien angegriffen worden, teilt das zuständige Regionalkommando Centcom mit. Grund sei ein Angriff Irans auf einen Frachter gewesen. Der staatliche iranische Rundfunk IRIB berichtet unter Berufung auf Militärkreise von Explosionen nahe der Stadt Sirik sowie auf der Insel Keschm an der Straße von Hormus. Dabei seien ein Sendeturm und ein Dorf getroffen worden. Die Angaben lassen sich zunächst nicht überprüfen.
Hisbollah-Chef Kassem - Rahmenabkommen mit Israel sei ein schwerer Fehler
Der Chef der pro-iranischen Hisbollah, Naim Kassem, lehnt das zwischen dem Libanon und Israel geschlossene Rahmenabkommen über einen Weg zum dauerhaften Frieden vehement ab. Die Hisbollah betrachte die Vereinbarung als "null und nichtig" und "schweren Fehler", erklärt Kassem. Der Regierung in Beirut wirft er vor, Israels "Besatzung" damit zu "legitimieren". Das Rahmenabkommen sieht unter anderem die Entwaffnung der vom Iran unterstützten Hisbollah vor. Kassem bezeichnet die unter Vermittlung der USA unterzeichnete Vereinbarung als "demütigend" und "beschämend". Sie bedeute "eine Aufgabe der Souveränität".
22. Juni 2026
Bahrain verurteilt die seiner Aussage nach vom Iran ausgehenden Drohnenangriffe auf sein Staatsgebiet. Das Königreich behält sich das Recht vor, seine Souveränität und Sicherheit zu verteidigen, meldet die staatliche Nachrichtenagentur. Der Iran hatte zuvor mitgeteilt, Angriffe auf Ziele mit Verbindungen zu US-Streitkräften in der Region ausgeführt zu haben. Genaue Angaben zu den Zielen oder deren Lage macht die Regierung in Teheran jedoch nicht.
Aufgrund der Gespräche in der Schweiz richteten der Iran und die USA einen Kommunikationskanal zur Straße von Hormus ein. Die Gespräche wurden auf Expertenebene fortgesetzt. Die Verhandlungen über Atominspektionen sollten nach Aussage von US-Vizepräsident JD Vance bereits in der gleichen Woche beginnen. Trotz iranischer Drohungen durchquerten weiterhin Schiffe die Straße von Hormus. Pro Tag waren das etwa 30 Schiffe, deutlich weniger als etwa 120 Schiffe pro Tag vor Beginn des Krieges.20. Juni 2026
Der Iran erklärte die Straße von Hormus erneut für gesperrt. Als Grund wurden im iranischen Staatsfernsehen vorherige israelische Angriffe im Libanon und die Politik der USA in diesem Zusammenhang genannt. Die USA hätten gegen ihre Verpflichtung aus dem geschlossenen Abkommen verstoßen, den Krieg zu beenden. Die iranische Revolutionsgarde warnte Schiffe aller Art davor, sich der Meerenge zu nähern. Anderenfalls sei die Sicherheit der Schiffe in Gefahr. Bei dem Anhalten der Aggressionen seien weitere Schritte geplant. Das US-Militär widersprach der iranischen Darstellung und bekräftigte, der Schiffsverkehr in der Meerenge laufe weiter. US-Präsident Donald Trump brachte ebenfalls eine Erhebung von US-Mautgebühren für die Straße von Hormus ins Gespräch. Einem Sprecher des US-Regionalkommandos Centcom zufolge sei das amerikanische Militär weiter vor Ort, um sicherzustellen, dass sämtliche Abmachungen des Rahmenabkommens „eingehalten, befolgt und in vollem Umfang umgesetzt werden“. Nach den Angaben des Vermittlerstaats Pakistan zufolge sollen am 21. Juni 2026 in der Schweiz Gespräche zwischen dem Iran und den USA geführt werden. Sie würden auf technischer Ebene auf dem Bürgenstock in der Nähe von Luzern abgehalten, hieß es in einer Mitteilung des pakistanischen Außenministeriums.
18. Juni 2026
Die Vereinigten Staaten von Amerika und die Islamische Republik Iran haben sich gemeinsam in gutem Glauben auf das Folgende verständigt.
Die Vereinigten Staaten von Amerika, die Islamische Republik Iran und ihre Verbündeten erklären mit der Unterzeichnung dieser Absichtserklärung das sofortige und dauerhafte Ende aller militärischen Aktivitäten, auch im Libanon. Beide Seiten verpflichten sich, keinen Krieg oder militärischen Einsatz gegeneinander zu beginnen, auf Drohungen und Gewalt zu verzichten und die territoriale Integrität sowie die Souveränität des Libanon zu achten. Das endgültige Abkommen wird eine dauerhafte Beendigung des Krieges an allen Fronten, einschließlich im Libanon, bestätigen und weitere Bestimmungen dieses Paragrafen ergänzen.
Die Vereinigten Staaten von Amerika und die Islamische Republik Iran verpflichten sich, die Souveränität und territoriale Integrität des jeweils anderen zu respektieren und sich nicht in die inneren Angelegenheiten des anderen einzumischen.
Die Vereinigten Staaten von Amerika und die Islamische Republik Iran verpflichten sich, ein endgültiges Abkommen innerhalb von 60 Tagen zu verhandeln und abzuschließen. Diese Frist kann im gegenseitigen Einvernehmen verlängert werden. Unmittelbar nach Unterzeichnung dieser Absichtserklärung beginnen die Vereinigten Staaten, die Seeblockade sowie alle Störungen und Hindernisse gegen die Islamische Republik Iran aufzuheben. Sie beenden die Seeblockade innerhalb von 30 Tagen vollständig. Während dieser Zeit stellt die Islamische Republik Iran den Schiffsverkehr auf das Vorkriegsniveau wieder her. Die Vereinigten Staaten verpflichten sich außerdem, ihre Streitkräfte innerhalb von 30 Tagen nach Unterzeichnung des abschließenden Abkommens aus dem Umfeld Irans abzuziehen.
Mit der Unterzeichnung dieser Absichtserklärung sorgt die Islamische Republik Iran nach besten Möglichkeiten für die sichere und unentgeltliche Durchfahrt von Handelsschiffen für 60 Tage zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Der Handelsschiffsverkehr beginnt sofort und wird, sobald die Islamische Republik Iran technische und militärische Hindernisse beseitigt und Minen geräumt hat, innerhalb von 30 Tagen wieder vollständig hergestellt sein. Die Islamische Republik Iran nimmt Gespräche mit dem Sultanat Oman auf, um die künftige Verwaltung und maritime Dienste in der Straße von Hormus festzulegen – im Austausch mit anderen Anrainerstaaten des Persischen Golfs und im Einklang mit geltendem internationalem Recht sowie den souveränen Rechten der Küstenstaaten an der Straße von Hormus.
Die Vereinigten Staaten verpflichten sich, gemeinsam mit regionalen Partnern einen endgültigen Plan für den Wiederaufbau und die wirtschaftliche Entwicklung der Islamischen Republik Iran zu erarbeiten. Dieser Plan soll ein Volumen von mindestens 300 Milliarden Dollar umfassen und auf gegenseitiger Zustimmung basieren. Der Mechanismus zur Umsetzung wird innerhalb von 60 Tagen als Teil des endgültigen Abkommens festgelegt. Alle notwendigen Lizenzen, Verzichtserklärungen und Genehmigungen für die erforderlichen Finanztransaktionen stellen die Vereinigten Staaten bereit.
Die Vereinigten Staaten verpflichten sich, sämtliche Sanktionen gegen die Islamische Republik Iran aufzuheben. Dies schließt Resolutionen des Uno-Sicherheitsrats, Beschlüsse des Gouverneursrats der IAEA sowie alle einseitigen US-Sanktionen – primäre und sekundäre – ein. Die Aufhebung erfolgt nach einem vereinbarten Zeitplan, der Teil des endgültigen Abkommens ist. Beide Seiten erkennen die Bedeutung der Sanktionsbeendigung an und verpflichten sich, dieses Thema in den Verhandlungen unverzüglich zu klären, um eine Einigung zu erzielen.
Die Islamische Republik Iran bekräftigt, dass sie weder nukleare Waffen beschaffen noch entwickeln will. Beide Seiten haben vereinbart, die Entsorgung von hochangereichertem Material zu regeln. Dies soll im Rahmen des in Paragraf 7 genannten Zeitplans geschehen. Eine mögliche Methode ist die Verdünnung vor Ort unter Aufsicht der IAEA. Zudem haben beide Parteien beschlossen, Fragen der Urananreicherung und andere nukleare Themen, die mit den Bedürfnissen Irans zusammenhängen, auf Basis eines zufriedenstellenden Rahmens im endgültigen Abkommen zu behandeln. Dieses Abkommen wird die Bestimmungen dieses Paragrafen bestätigen. Beide Seiten erkennen die Bedeutung der nuklearen Fragen an und verpflichten sich, diese unverzüglich in den Verhandlungen zu klären, um eine Einigung zu erzielen.
Bis zum Abschluss des endgültigen Abkommens halten die Vereinigten Staaten von Amerika und die Islamische Republik Iran den Status quo aufrecht. Iran behält den aktuellen Status seines Nuklearprogramm unverändert fort, die USA verhängen keine neuen Sanktionen und entsenden keine zusätzlichen Streitkräfte in die Region.
Die Vereinigten Staaten verpflichten sich, unmittelbar nach Unterzeichnung dieser Absichtserklärung und bis zur Aufhebung der Sanktionen, dass das US-Finanzministerium Genehmigungen für den Export von iranischem Rohöl, Erdölprodukten und -derivaten sowie für alle damit verbundenen Dienstleistungen wie Transaktionen, Versicherungen und Transporte etc. erteilt.
Die Vereinigten Staaten verpflichten sich, nach Inkrafttreten dieser Absichtserklärung alle eingefrorenen oder gesperrten Gelder und Vermögenswerte Irans vollständig zur Verfügung zu stellen. Beide Seiten einigen sich im Rahmen der Verhandlungen auf ein Verfahren zur Freigabe dieser Mittel. Unabhängig davon, ob die Gelder auf dem ursprünglichen Konto verbleiben oder transferiert wurden, sollen sie vollständig zugänglich gemacht werden, damit die Zentralbank Irans sie an beliebige Endbegünstigte auszahlen kann. Die Vereinigten Staaten verpflichten sich, alle dafür nötigen Lizenzen und Genehmigungen zu erteilen.
Die Vereinigten Staaten und die Islamische Republik Iran richten einen Mechanismus ein, der die erfolgreiche Umsetzung dieser Absichtserklärung und die künftige Einhaltung des endgültigen Abkommens überwacht.
Nach Unterzeichnung dieser Absichtserklärung und mit Beginn der Umsetzung der Paragrafen 1, 4, 5, 10 und 11 sowie deren fortlaufender Anwendung, nehmen die Vereinigten Staaten und Iran Verhandlungen über das endgültige Abkommen ausschließlich zu den verbleibenden Paragrafen auf. Das endgültige Abkommen wird durch eine verbindliche Resolution des UN-Sicherheitsrats bestätigt.
14. Juni 2026
Ein Abkommen mit Washington innerhalb der nächsten 24 Stunden schließt Teheran aus. Doch US-Präsident Trump widerspricht. Laut ihm soll ein Deal bereits am Sonntag unterzeichnet werden. In den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump für diesen Sonntag die Unterzeichnung einer Vereinbarung geplant. Unmittelbar danach solle die Straße von Hormus wieder geöffnet werden, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Der iranische Außenamtssprecher Esmail Baghai teilte zuvor mit, er sehe die Möglichkeit einer ersten Übereinkunft über ein Rahmenabkommen mit den USA in den kommenden Tagen. "Wir waren noch nie so nah an einer Einigung, und es ist daher sehr wahrscheinlich, dass die Absichtserklärung in den kommenden Tagen finalisiert wird", sagte Baghai laut der iranischen Nachrichtenagentur Irna. Die Unterzeichnung eines Abkommens innerhalb der nächsten 24 Stunden schloss Baghai aber aus
13. Juni 2026
Nach Angaben der pakistanischen Regierung haben sich Vertreter aus Washington und Teheran über ein Abkommen verständigt. Ein endgültiger, von allen Seiten abgestimmter Text des Friedensabkommens sei nach Angaben des pakistanischen Premierministers Shehbaz Sharif erreicht worden. Pakistan würde nun eng mit beiden Seiten zusammenarbeiten, um die nächsten Schritte zu finalisieren. Zuvor zeigte sich der iranische Außenminister Abbas Araghtschi optimistisch über eine baldige Einigung auf eine Friedensvereinbarung mit den USA. Eine digitale Unterzeichnung des Abkommens könne in den kommenden Tagen passieren. Zentrale Fragen seien allerdings noch ungeklärt. Laut der Korrespondentin des ZDF in Washington äußerten sich beide Seiten zu zentralen Punkten wie dem iranischen Atomprogramm, der Frage der Öffnung der Straße von Hormus und dem Umgang mit eingefrorenen iranischen Geldern noch unterschiedlich. Beide Seiten würden sich derzeit zum Sieger erklären. Das beabsichtigte Vorabkommen würde zudem nur die Voraussetzungen für die eigentlichen Verhandlungen schaffen. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, dass ein Vertrag am 14. Juni 2026 von US-Vizepräsident JD Vance und dem Sprecher des iranischen Parlaments, Mohammad Bagher Ghalibaf, unterzeichnet werden könne. Als wahrscheinlicher Ort dafür wurde Genf genannt. Ein aktueller Entwurf des Abkommens zwischen Teheran und Washington sehe nach dem Außenminister Araghtschi die Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen vor. Außerdem würden noch Gespräche mit dem Oman über die zukünftige Verwaltung der Straße von Hormus geführt. Einzelheiten zu dem iranischen Atomprogramm würden innerhalb einer Frist von 60 Tagen nach Unterzeichnung der Vereinbarung erörtert werden. Die US-Streitkräfte berichteten unterdessen von dem Abschuss mehrerer iranischer Drohnen, die Handelsschiffe in der Straße von Hormus hätten angreifen sollen, die die Straße von Hormus passieren wollten. Am Abend des Tages war weiterhin unklar, wie nah die Konfliktparteien einem Abkommen sind. Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump war für Sonntag, den 14. Juni 2026 an seinem 80. Geburtstag die Unterzeichnung einer Vereinbarung geplant. Die iranische Regierung schloss Staatsmedien zufolge die Unterzeichnung an diesem Wochenende hingegen aus. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Baghai ging eher von einer Unterzeichnung in den kommenden Tagen aus.
12. Juni 2026
Netanjahu mit Trump einig – Iran darf keine Atombombe bekommen
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat angesichts der Berichte über ein möglicherweise bevorstehendes Abkommen zwischen den USA und Iran bekräftigt, dass Iran keine Atomwaffen besitzen werde. Er erklärte, in dieser Frage bestehe vollständige Einigkeit mit US-Präsident Donald Trump. Netanjahu betonte zudem, seine Politik habe bislang verhindert, dass Iran Atomwaffen entwickeln könne, und kündigte an, diesen Kurs auch künftig fortzusetzen. "Seit mehr als 30 Jahren stehe ich an vorderster Front des internationalen Kampfes gegen das iranische Atomprogramm." Ohne diesen Einsatz hätte Iran längst über Atomwaffen verfügt, "um Israel zu zerstören", so seine Darstellung. "Iran arbeitet daran, den jüdischen Staat zu vernichten, und ich habe mein Leben dem Ziel gewidmet, dies zu verhindern." "Solange ich Ministerpräsident Israels bin, wird das nicht geschehen."
11. Juni 2026
Das oberste iranische Militärkommando erklärte nach den vorangegangenen US-Angriffen die Straße von Hormus für die Durchfahrt jeglicher Schiffe als geschlossen. Jedes Schiff, das eine Durchfahrt versuche, würde beschossen. Das US-Militär dementierte jedoch die angebliche Komplettsperrung der Straße von Hormus für den Schiffsverkehr. Der Iran meldete als Reaktion auf die US-Angriffe im Süden des Landes Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait attackiert zu haben. US-Präsident Donald Trump warf der iranischen Regierung laut einem Medienbericht einen besonders schweren Bruch der Waffenruhe vor. Das US-Militär stellte seine erneuten Angriffe auf Ziele in Iran nach eigenen Angaben bis zum Morgen des Tages ein. Es seien militärische Aufklärungsanlagen, Kommunikationssysteme und Luftverteidigungsstellungen im ganzen Land attackiert worden. Sie hätten eine Bedrohung für die US-Streitkräfte und internationale Handelsschiffe dargestellt. Die iranischen Revolutionsgarden griffen nach eigenen Angaben den US-Luftwaffenstützpunkt Muwaffaq Salti Air Base in Al-Azraq in Jordanien mit zwölf ballistischen Raketen an.
Trump drohte dem Iran mit weiteren Angriffen. Es sagte, dass die USA den Iran in der kommenden Nacht sehr hart treffen würden. In nicht allzu ferner Zukunft würden die USA zudem die iranische Insel Charg sowie weitere Teile der Ölinfrastruktur einnehmen und die „vollständige Kontrolle“ über die iranischen Öl- und Gasmärkte übernehmen. Kurz danach sagte er ein weiteres Mal, dass die geplanten Angriffe abgesagt seien, da es Bewegung in den Friedensgesprächen geben würde. Er wiederholte damit Aussagen, die er bereits diverse Male seit dem Beginn des Krieges getroffen hatte. Irans politische Führung dementierte einem Medienbericht zufolge dagegen Fortschritte bei den Verhandlungen mit den USA. Bisher gebe es keinen finalen Text über ein Rahmenabkommen mit den USA. Von hochrangigen iranischen Politikern gab es keine Aussagen zu Trumps Worten.
10. Juni 2026
Trump er plant „SEHR HARTE“ Angriffe und will die Kontrolle über die Insel Kharg übernehmen. Trump droht dem Iran mit neuen Angriffen. Die USA würden den Iran in der kommenden Nacht sehr hart treffen, kündigt Trump an. In nicht allzu ferner Zukunft würden die USA zudem die iranische Insel Kharg sowie weitere Teile der Ölinfrastruktur einnehmen und die vollständige Kontrolle über die iranischen Öl- und Gasmärkte übernehmen, sagt er weiter. Über die Insel Charg wickelt der Iran rund 90 Prozent seiner Ölexporte ab.
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi drohte nach den letzten US-Angriffen mit Gegenschlägen. Die US-Streitkräfte erklärten ihre Angriffe als Antwort auf den Abschuss des US-Militärhubschraubers für beendet. Nach den letzten US-Angriffen auf den Iran griffen die iranischen Revolutionsgarden nach eigenen Angaben einen US-Stützpunkt in Bahrain an und führten einen Vergeltungsangriff mit Raketen auf eine US-Militärbasis in Jordanien aus. Außerdem wurde auch aus Kuwait erneuter Beschuss gemeldet. Jordanien fing fünf iranische Raketen ab.
Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums teilte mit, dass der Iran seine Gespräche mit den USA nach den letzten Angriffen neu bewerten müsse. Mit ihren fortgesetzten Verstößen gegen die Waffenruhe würden die USA dem diplomatischen Prozess schaden. US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass der Iran für schleppende Verhandlungen „den Preis zahlen“ müsse. Er sei kurz davor, neue Angriffe auf Kraftwerke und Brücken in Iran anzuordnen. Nach der ARD-Korrespondentin in Washington wurde der Iran in drei Angriffswellen angegriffen. US-Präsident Trump kündigte weitere Angriffe für die folgende Nacht an. Zuvor hätte er zum achtunddreißigsten Mal gesagt, dass die Unterzeichnung einer Vereinbarung mit dem Iran unmittelbar bevorstehen würde. Die neuen Angriffe begründete er damit, dass er sich vom Iran hingehalten fühle.
Der Konzernchef Rolf Habben Jansen der Großreederei Hapag-Lloyd dämpfte Hoffnungen auf eine baldige Besserung für die Schifffahrt im Persischen Golf. Derzeit sei ein Ende der Krise nicht absehbar. Aber selbst bei einer Wiedereröffnung der für die Schifffahrt so wichtigen Straße von Hormus würde eine Rückkehr zur Normalität mindestens drei Monate dauern. Je länger die Krise andauern würde, desto mehr würde sich auch der Wiedereinstieg in den Normalbetrieb verzögern. Das US-Militär griff nach eigenen Angaben den unter der Flagge von Palau fahrenden Tanker Settebello im Golf von Oman an. Dieser soll versucht haben, iranisches Öl zu transportieren. Der indische Schifffahrtsminister Sarbananda Sonowal teilte danach mit, dass drei indische Besatzungsmitglieder bei dem Angriff gestorben seien. Nach Angaben des indischen Außenministeriums seien die übrigen 21 gerettet worden. Berichten der Zeitung The Hindu und anderer indischer Medien zufolge bestellte das indische Außenministerium wegen des Vorfalls aus Protest den Botschafter der Vereinigten Staaten in Neu-Delhi ein. Darüber hinaus wurden weitere Ziele im Iran angegriffen.
09. Juni 2026
Die petrochemische Anlage Karun nahe der südwestlichen Stadt Bandar-e-Mahschahr wurde von der israelischen Luftwaffe angegriffen und beschädigt. Die israelische Luftwaffe griff nach eigenen Angaben strategische Verteidigungssysteme im Iran massiv an. Ziel des Großangriffs sei es gewesen, die nach den amerikanisch-israelischen Angriffen wiederaufgebaute Luftabwehr auszuschalten.
Trump forderte beide Seiten auf die gegenseitigen Angriffe einzustellen. Die Verhandlungen mit den Iran würden weiterlaufen. Das israelische Militär erklärte unterdessen, dass es auf einen längeren Krieg mit dem Iran vorbereitet sei. Der Iran erklärte die aktuellen Angriffe auf Israel zur Unterstützung des Libanon für beendet. Ein israelische Regierungsvertreter sagte, dass Israel auf Wunsch von US-Präsident Donals Trump die Angriffe auf den Iran eingestellt hätte.
Das indische Ministerium für Schifffahrt teilte mit, dass der Öltanker MT Marivex mit indischen Besatzungsmitgliedern in Brand geraten sei. Das Schiff wurde nach US-Angaben im Golf von Oman angegriffen, da es einen iranischen Hafen ansteuern wollte. Man habe den Maschinen- und Steuerraum des unter der Flagge Palaus fahrenden Schiffes beschossen, nachdem die Besatzung Anweisungen nicht befolgt habe. Das Schiff sei nach dem Angriff manövrierunfähig.
In der Nähe der Straße von Hormus wurde der Absturz eines Apache-Kampfhubschraubers gemeldet. Beide Piloten seien gerettet worden. US-Präsident Donald Trump warf dem Iran vor, dass der Hubschrauber abgeschossen worden sei. Das US-Zentralkommando Centcom startete nach eigenen Angaben in der Folge neue Angriffe gegen den Iran.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, dass Israel zu einem militärischen Alleingang gegenüber dem Iran bereit sei.
07. Juni 2026
Zum ersten Mal seit April schoss der Iran wieder Raketen auf Israel. Die zwei Raketensalven wurden von der israelischen Flugabwehr abgefangen. Das iranische Militärkommando begründete die Angriffe mit mutmaßlichen wiederholten Verstößen der israelischen Armee gegen die Waffenruhe im Libanon. Itamar Ben-Gvir, der Minister für Nationale Sicherheit, forderte danach auf X: »Heute muss Teheran brennen!« Daraufhin sperrte der Iran den Luftraum im Westen des Landes. Auch Syrien und der Irak haben wegen möglicher Gegenangriffe Israels auf den Iran Teile ihres Luftraums gesperrt. Die IDF griff, nach Beschuss Israels durch die Hisbollah, Ziele im Libanon an, bei denen es sich laut israelischen Angaben um Terrorhauptquartiere handelte.
06. Juni 2026
Verletzung der Souveränität. Kuwait und Bahrain haben die erneuten Angriffe des iranischen Regimes auf ihr Staatsgebiet verurteilt. Die Außenministerien der beiden Golfstaaten erklärten gleichermaßen, es handle sich um eine eklatante Verletzung ihrer Souveränität. Das US-Regionalkommando Centcom teilte mit, man habe sechs ballistische Raketen abgefangen, die vom Iran auf Kuwait und Bahrain abgefeuert worden seien. Zuvor hatte das US-Militär nach eigenen Angaben bereits im Gebiet der Straße von Hormus mehrere iranische Drohnen abgewehrt und daraufhin iranische Radarstellungen auf der strategisch wichtige Insel Qeschm und auf dem Festland beschossen. Die iranische Revolutionsgarde erklärte, im Gegenzug habe man dann Stützpunkte des Feindes in der Region angegriffen. Eigentlich gilt im Krieg zwischen den USA und dem Iran eine Waffenruhe. Dennoch kommt es seit Wochen immer wieder zu Kampfhandlungen.
Donald Trump hat in einem Interview mit dem US-amerikanischen Sender NBC erklärt, die iranische Anführer hätten noch kein Abkommen mit den USA zur Beendigung des laufenden Kriegs erzielt, da sie "stark" und "stolz" seien. Letztlich hätten sie jedoch "keine andere Wahl", als eine Einigung zu erzielen. Trump vertrat dabei die Ansicht, dass der Iran das meiste seiner militärischen Kapazität verloren habe. "Aber sie verfügen noch über Kapazitäten", fügte er hinzu. "Sie haben noch einige Raketen, sie haben einige Drohnen", so der US-Präsident. "Ich würde sagen, prozentual gesehen vielleicht 21 bis 22 Prozent ihrer Raketen. Das sind zwar viele Raketen, aber es ist nicht mehr das, was es zu Beginn unserer Angriffe war."
04. Juni 2026
Nach eigenen Angaben hatten die US-Streitkräfte den Öltanker Lexie angegriffen, der trotz US-Blockade einen iranischen Hafen ansteuern wollte: Ein Kampfflugzeug setzte das Richtung Charg fahrende Schiff durch eine Hellfire-Rakete in den Maschinenraum außer Gefecht. Bei einem iranischen Drohnenangriff auf ein Terminal des Flughafens von Kuwait wurden 63 Menschen teilweise schwer verletzt und mindestens einer getötet. Nach Angaben der kuwaitischen Streitkräfte wurden 13 ballistische Raketen und 17 Drohnen abgefeuert. Die iranischen Revolutionsgarden gaben an, US-Ziele in Kuwait und Bahrain angegriffen zu haben. Irans Außenministerium begründete dies mit der Nutzung von Territorium und Infrastruktur der Nachbarländer durch die USA für Angriffe gegen den Iran. Weitere Attacken würden nach dem Militärberater von Modschtaba Chamenei durch Raketen und Drohnen beantwortet
02. Juni 2026
Die US-Streitkräfte hatten nach eigenen Angaben in den letzten zwei Tagen iranische Radar- und Drohnen-Kommandozentralen in Goruk und auf Keschm angegriffen. Das US-Zentralkommando (Centcom) begründete dies u. a. mit dem Abschuss einer US-Drohne MQ-1 über internationalen Gewässern. In der Folge kam es zu neuen Luftangriffen in Kuwait. Die iranische Regierung meldete Vergeltungsschläge auf einen US-Stützpunkt.
Der Konflikt führte erneut zu Steigerungen des Ölpreises. Grund sei die wachsende Sorge über Minen in der für Öltransporte wichtigen Straße von Hormus.
Irans Regierung setzte laut der Nachrichtenagentur Tasnim die Verhandlungen mit den USA über ein Kriegsende aus; Gründe seien „anhaltende Verbrechen“ von Israel im Libanon. Die Lage dort sei „eine der Voraussetzungen für die Waffenruhe“ gewesen. Diese sei „inzwischen an allen Fronten, einschließlich des Libanon, verletzt worden“. Bedingung für weitere Gespräche sei auch ein sofortiges Ende der israelischen Militäreinsätze in Gaza und im Libanon sowie der vollständige Abzug Israels aus den besetzten Gebieten im Libanon. Iran und Verbündeten hätten Pläne ausgearbeitet, um die Straße von Hormus vollständig zu blockieren. Außerdem drohten sie mit Angriffen in der Meerenge Bab al-Mandab vor der Küste des Jemen, durch die Schiffe in Richtung Suezkanal fahren.
Trump bezeichnete Berichte iranischer Medien über den Abbruch der indirekten Gespräche mit den USA als „falsch und irreführend“; diese würden ununterbrochen weiterlaufen.
28. Mai 2026
Vor der Küste des Oman ereignete sich an einem Tanker nach einem mutmaßlich iranischen Angriff eine Explosion. Die USA attackierten eigenen Angaben zufolge Boote und Raketenstellungen im Süden des Iran. Iranische Medien berichteten über Tote im Bereich der Insel Larak.
Trump kündigte einen Militärschlag gegen den Oman für den Fall an, dass dieser ein Abkommen mit dem Iran über eine gemeinsame Kontrolle über die Straße von Hormus schließen würde. Gegenseitige Angriffe während der Gespräche über ein Ende des Krieges schürten Sorgen vor einer weiteren Eskalation. Die Streitkräfte der Vereinigten Staaten hätten nach iranischen Angaben einen Bereich des Flughafens Bandar Abbas angegriffen. Die iranischen Revolutionsgarden meldeten in der Folge einen Angriff auf eine US-Luftwaffenbasis
24. Mai 2026
Im Iran-Krieg gibt es wieder Hoffnung auf eine Verhandlungslösung zwischen dem Iran und den USA: US-Außenminister Marco Rubio stellt die Verkündung einer möglichen Vereinbarung im heutigen Tagesverlauf in Aussicht. "Ich glaube schon, dass vielleicht die Möglichkeit besteht, dass die Welt in den kommenden Stunden ein paar gute Nachrichten erhält", sagt der US-Außenminister in Neu Delhi. Seinen Angaben zufolge zeichnete sich im Streit um die vom Iran blockierte Straße von Hormus eine Einigung ab, die den US-Forderungen entgegenkommen würde. Nach Angaben aus Teheran soll das umstrittene Atomprogramm des Landes allerdings zunächst ausgeklammert werden.
In den vergangenen 24 Stunden passieren nach Angaben der Marine der iranischen Revolutionsgarden 33 Schiffe die Straße von Hormus mit einer Genehmigung des Irans. Dies meldet die iranische Nachrichtenagentur Fars.
Die USA stehen laut einem ehemaligen hochrangigen US-Diplomaten vor einer Krise, die dem Suezkrieg von 1956 ähnelt und damals zum Niedergang der britischen Kolonialmacht im Nahen Osten führte.
Netanjahu besteht auf Ende des Iran-Atomprogramms
US-Präsident Donald Trump sichert dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu nach israelischen Angaben zu, in einem künftigen Abkommen zum Ende des Iran-Kriegs auf ein Ende des iranischen Atomprogramms zu beharren. Trump habe "deutlich gemacht, dass er in den Verhandlungen mit Blick auf seine seit langem erhobene Forderung nach einem Abbau des iranischen Atomprogramms und der Entfernung des gesamten angereicherten Urans standhaft bleiben wird", sagt ein ranghoher israelischer Regierungsvertreter. Der US-Präsident habe Netanjahu in einem Telefonat am Samstag zugesichert, dass er kein "abschließendes Abkommen" unterzeichnen werde, in dem diese Bedingungen nicht enthalten seien.
23. Mai 2026
Das britische Beratungsunternehmen Oxford Economics erwartete wegen des Iran-Kriegs um mehr als 30 Prozent steigende Düngemittelpreise, da Düngemittel wie Harnstoff durch die Straße von Hormus verschifft werden. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums Esmaeil Bakaei dämpfte die Erwartungen auf ein baldiges Ende des Konflikts mit den Vereinigten Staaten. Seiner Aussage nach sei kein Wendepunkt erreicht, die Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Iran und den USA seien „tiefgreifend und weitreichend“
Der Iran hat nach eigenen Angaben seinen Anspruch zur Kontrolle der Straße von Hormus bis in das Hoheitsgebiet der Vereinigten Arabischen Emirate ausgeweitet.
20. Mai 2026
Die iranischen Revolutionsgarden drohten nach den neuen Ultimaten von US-Präsident Donald Trump für den Fall von neuen Angriffen der Vereinigten Staaten und Israels mit einer überregionalen Eskalation. Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf warf den Vereinigten Staaten vor, den Krieg gegen sein Land fortsetzen zu wollen. Nach Angaben des iranischen Außenministeriums würden weiterhin Botschaften zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran ausgetauscht. Die iranische Regierung würde von den Vereinigten Staaten einen Beweis für ihren guten Willen und ein Ende der Piraterie gegen iranische Schiffe fordern. Zudem würde der Iran eine Einstellung aller Kämpfe, unter anderem im Libanon, sowie die Freigabe iranischer Vermögenswerte verlangen. Die Regierung in Teheran würde ernsthaft auf Verhandlungen setzen, jedoch weiterhin große Zweifel an den Vereinigten Staaten hegen.
In 24 Stunden hätten nach einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim 26 Schiffe in Koordination mit der Marine der iranischen Revolutionsgarden die Straße von Hormus passiert. Die US-Marine enterte den unter iranischer Flagge fahrenden Tanker Celestial Sea, der in Verdacht stand, einen iranischen Hafen ansteuern zu wollen, was ein Verstoß gegen die US-Blockade gewesen wäre.
18. Mai 2026
Am Sonntag hatte die iranische Nachrichtenagentur Fars über den jüngsten US-Vorschlag berichtet. Daran wurde deutlich, dass beide Kriegsparteien bislang nicht wesentlich von ihren Forderungen abrücken. So sollen die USA zuletzt wieder klargemacht haben, die Kampfhandlungen nur langfristig einzustellen, wenn es bestimmte Verhandlungsergebnisse gibt. Für den Iran ist die Einstellung der Kampfhandlungen - insbesondere auch Israels Offensive im Libanon - eine Vorbedingung für weitere Verhandlungen. Weit auseinander liegen die Parteien zudem vornehmlich bei Fragen rund um Irans Atomprogramm. Laut Fars enthalte der letzte US-Vorschlag die Forderung, der Iran müsse 400 Kilogramm hoch angereichertes Uran an die USA übergeben. Das Land könne jedoch eine Nuklearanlage weiterbetreiben. Der Iran will derzeit nicht über das Atomprogramm verhandeln. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben des Berichts von Fars nicht.
Trump hatte Teheran am Sonntag mit neuen Angriffen gedroht. "Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser SCHNELL bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben", schrieb er auf der Plattform Truth Social. "DIE ZEIT DRÄNGT!" Der US-Verbündete Israel stellt sich bereits auf einen möglichen Neubeginn der gemeinsamen Angriffe im Iran ein.
14. Mai 2026
Der Kommandeur des für den Nahen Osten zuständigen Regionalkommandos Centcom, Brad Cooper, hat Berichten über umfassende verbliebene Raketenstellungen des Irans widersprochen. Er könne keine geheimdienstlichen Informationen preisgeben, aber die öffentlich kursierenden Zahlen seien aus seiner Sicht falsch, sagte Cooper in einer Anhörung im US-Kongress. Mehrere Medien hatten zuvor unter Berufung auf informierte Quellen berichtet, der Iran verfüge noch über etwa 70 bis 75 Prozent seiner mobilen Abschussrampen sowie 70 Prozent seines Raketenarsenals.

Cooper sagte, bei der Beurteilung der iranischen Schlagkraft gehe es um mehr als nur Zahlen zu Raketen. "Es geht um die Kommando- und Kontrollstrukturen, die zerschlagen wurden." Hier sei Teheran empfindlich getroffen worden. "Und es geht um den Mangel an jeglicher Möglichkeit, im Hintergrund Raketen oder Drohnen herzustellen." Erst dann ergebe sich ein vollständiges Bild.
Nach den Worten von Trump stellt China Hilfe bei der Öffnung der Straße von Hormus für Öl- und Gastransporte in Aussicht. Trump sagt in einem Interview mit dem US-Sender Fox News laut vorab verbreiteten Auszügen, der chinesische Staatschef Xi Jinping habe ihm mit Blick auf die Meerenge gesagt: "Wenn ich in irgendeiner Weise helfen kann, würde ich gerne helfen." Darüber hinaus habe Xi ihm zugesagt, dem Iran keine Waffen zur Verfügung zu stellen, sagt Trump weiter. "Er sagte, er werde keine militärische Ausrüstung liefern", erklärt der US-Präsident. Trump hält sich noch bis Freitag zum Staatsbesuch in Peking auf.
Rund 30 Schiffe, darunter chinesische Schiffe, durften nach Angabe der iranischen Revolutionsgarden am 13 Mai die Straße von Hormus durchfahren. Für Schiffe eines feindlichen Staates gelte weiter die Sperrung
10. Mai 2026
Trump hat die vom Iran übermittelte Antwort auf den Vorschlag der Vereinigten Staaten zur Beendigung des Krieges zurückgewiesen. Trump schrieb in seinem Onlinedienst, diese sei völlig inakzeptabel. Eine Begründung für seine Einschätzung nannte er nicht. Von iranischer Seite war ein Vorschlag über den Vermittler Pakistan an Washington weitergegeben worden. Einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim zufolge wurden darin unter anderem ein Ende des Kriegs an allen Fronten, die Aufhebung der Sanktionen gegen Teheran und ein Stopp der Blockade iranischer Häfen genannt. Der Vorschlag aus Washington umfasste 14 Punkte mit dem Ziel, einen Rahmen für zunächst 30 Tage dauernde Verhandlungen zu schaffen und die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus wiederherzustellen. Katar warnte den Iran davor, die Meerenge als Druckmittel zu nutzen. In einem Telefonat mit dem iranischen Außenminister Araghtschi sagte Katars Regierungschef Al Thani, die Krise werde sich sonst verschärfen.
Die iranische Regierung knüpfte eine freie Passage der Straße von Hormus nach Angaben des iranischen UN-Botschafters Amir Saeid Iravani an ein Ende des Krieges und der US-Blockade. Er betonte, der Iran bleibe „uneingeschränkt bereit, den normalen Schiffsverkehr wiederherzustellen und die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus sicherzustellen - vorausgesetzt, der Krieg wird dauerhaft beendet und die rechtswidrige Blockade aufgehoben“.
Die Streitkräfte der Vereinigten Staaten und des Irans attackierten sich in der Straße von Hormus trotz einer Waffenruhe gegenseitig. Zu den Kämpfen soll es gekommen sein, als Zerstörer der US-Marine die Straße von Hormus durchquerten, wie das für den Nahen Osten zuständige US-Zentralkommando (CENTCOM) des US-Militärs mitteilte. Die Kriegsschiffe hätten iranische Angriffe abgewehrt und mit Verteidigungsangriffen reagiert, keines der Schiffe sei getroffen worden. Am Abend erklärte das iranische Militär die Gefechte mit US-Kriegsschiffen in der Straße von Hormus für beendet. Nach der iranischen Darstellung war der Beschuss eines unbeladenen Öltankers unter iranischer Flagge durch die US-Streitkräfte am Mittwoch Auslöser für die jüngste Eskalation. Aus diesem Grund hätte die iranische Marine auf die „Verletzung der Feuerpause“ reagiert. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wurden eigenen Angaben zufolge erneut angegriffen. Die Luftverteidigung wehrte nach Angaben des Verteidigungsministeriums der Emirate Raketen- und Drohnenangriffe aus dem Iran ab. Die US-Streitkräfte stoppten nach eigenen Angaben zwei weitere iranische Tanker, die trotz der bestehenden US-Seeblockade die Straße von Hormus passieren wollten. Ein Kampfflugzeug der US-Marine feuerte laut dem US-Zentralkommando CENTCOM auf die Schornsteine der beiden unbeladenen Schiffe, als diese versuchten, in einen iranischen Hafen im Golf von Oman einzulaufen.
07. Mai 2026
Das US-Militär greift einem Medienbericht zufolge den iranischen Hafen Keschm und die Stadt Bandar Abbas an. Dies berichtet ein Reporter des Senders Fox News auf der Plattform X unter Berufung auf einen hochrangigen US-Regierungsvertreter. Iranische Nachrichtenagenturen melden Explosionen in Bandar Abbas ++ Iranische Medien melden Schusswechsel mit dem „Feind“ ++ Auf der Insel Gheschm in der Straße von Hormus ist es nach einem Bericht iranischer Staatsmedien zu einem Schusswechsel zwischen iranischen Streitkräften und dem „Feind“ gekommen.
06. Mai 2026
Die Vereinigten Staaten brachten gemeinsam mit mehreren Golfstaaten einen neuen Entwurf für eine UN-Resolution in den UN-Sicherheitsrat ein. In diesem wurde der Iran aufgefordert, die Angriffe in der Straße von Hormus einzustellen. Im Konflikt mit den Vereinigten Staaten bestand die iranische Regierung auf einer umfassenden diplomatischen Einigung. Der Iran würde ausschließlich ein faires und umfassendes Abkommen akzeptieren. US-Präsident Donald Trump war davon überzeugt, dass die USA das in Iran angereicherte Uran erhalten werden. Nach seinen Angaben hätte der Iran den Verzicht auf Atomwaffen zugesagt.
In der Straße von Hormus wurde das französische Containerschiff San Antonio nach Angaben seiner Reederei angegriffen. Die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) hatte zuvor gemeldet, dass ein Frachter von einem unbekannten Geschoss getroffen worden sei. Von einem US-Kampfflugzeug seien nach Angaben des US-Zentralkommandos (CENTCOM) mehrere Schüsse auf den unbeladenen Tanker M/T Hasna abgefeuert worden, die das unter iranischer Flagge fahrende Schiff manövrierunfähig machten. Das Schiff hätte nach US-Angaben die US-Blockade gegen iranische Häfen verletzt.04. Mai 2026

Das US-Militär hat nach Angaben des Zentralkommandos (Centcom) sechs iranische Boote in der Straße von Hormus zerstört. Zuvor soll der Iran "mehrere Marschflugkörper und Drohnen" auf Schiffe der US-Marine und Handelsschiffe abgefeuert haben, die von der Navy begleitet wurden. Laut Centcom-Kommandeur Brad Cooper wurden die iranischen Boote von US-Hubschraubern der Typen Apache und Seahawk angegriffen. Er rate den iranischen Streitkräften "dringend", sich von US-Militäranlagen fernzuhalten, sagt Cooper vor Journalisten. Die US-Seeblockade, die Schiffe an der Fahrt in den oder aus dem Iran hindert, bleibe in Kraft und übertreffe die Erwartungen.
Das US-Militär habe zwei Lenkwaffenzerstörer durch die Straße von Hormus in den Persischen Golf fahren lassen, um die iranische Blockade der Meerenge zu brechen.
US-Fregatte in der Straße von Hormus von zwei Raketen getroffen
Nach Angaben von Trump war für den Morgen des Tages geplant, Schiffe zu befreien, die durch die Blockade der Straße von Hormus gefangen sind. Geholfen werde Schiffen aus Ländern, die nicht in den Krieg verwickelt seien. Für die iranische Regierung wäre dies jedoch ein Verstoß gegen die Waffenruhe. Durch die geschlossene Meerenge liegen hunderte Tanker, Containerschiffe und Frachter in der Region fest, darunter nach dem Verband Deutscher Reeder (VDR) auch 47 Schiffe mit deutschem Bezug. Die iranische Armee drohte in der Folge mit Angriffen auf US-Kriegsschiffe, wenn diese in die Straße von Hormus einfahren sollten.
01. Mai 2026
Ein israelischer Militärvertreter erklärt laut "Times of Israel", dass der gesamte Krieg gegen den Iran als "ein einziger großer Misserfolg" angesehen werden müsse, sollte der iranische Vorrat von mehr als 400 Kilogramm auf 60 Prozent angereichertem Uran nicht aus der Islamischen Republik entfernt werden. Israelische Vertreter haben erklärt, dass diese Vorräte für 11 Atombomben ausreichen. Der hochrangige Offizier sagt, dass die Erfolge der 40-tägigen Kämpfe umsonst gewesen wären, sollte im Rahmen der Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran keine Einigung über die Entfernung der Uranvorräte und die Einstellung der Anreicherung im Land erzielt werden.
Die US-Regierung erklärte den Irankrieg für beendet, um keine Zustimmung des US-Kongresses einholen zu müssen. Hintergrund ist die War Powers Resolution, nach der jeder Krieg innerhalb von 60 Tagen beendet sein muss, wenn der Kongress dem weiteren Einsatz nicht zustimmt.
30. April 2026
Merz fordert einen höheren Druck auf den Iran, um die Regierung in Teheran im Streit um das Atomprogramm zum Einlenken zu bewegen. "Vor dem Europäischen Rat in der letzten Woche auf Zypern habe ich dafür geworben, den Sanktionsdruck auf Teheran jetzt noch einmal zu erhöhen", sagt Merz bei einem Besuch auf dem Truppenübungsplatz im niedersächsischen Munster. Denn die Blockade der Straße von Hormus bedeute massive wirtschaftliche Schäden für alle. "Unsere Botschaft lautet daher: Der Iran muss an den Verhandlungstisch kommen, er muss aufhören, auf Zeit zu spielen, er darf nicht länger die ganze Region und letztendlich die ganze Welt zur Geisel nehmen", sagt Merz. "Das militärische Nuklearprogramm im Iran muss beendet werden, es darf keine Schläge mehr gegen Israel und die Partner in der Region geben."
Die meisten US-Amerikaner halten den Militäreinsatz ihrer Streitkräfte gegen den Iran für einen Fehler, wie aus einer vom Sender ABC und der "Washington Post" beauftragten Umfrage hervorgeht. 61 Prozent der Befragten seien dieser Meinung, während 36 Prozent die Entscheidung zum militärischen Vorgehen für richtig halten.
29. April 2026
Ungeachtet der Gesetzeslage wird Trump sich die Fortsetzung des Iran-Krieges nicht vom Parlament genehmigen lassen. "Nie zuvor" sei eine solche Genehmigung beantragt worden, sagt er vor Journalisten in Washington. "Warum sollten wir da eine Ausnahme bilden?" Trump betont zugleich, dass er im Austausch mit dem Kongress stehe. Zum Wochenende läuft theoretisch das Zeitfenster aus, in dem Trump den Krieg führen darf. Dem Gesetz War Powers Resolution von 1973 zufolge darf der Oberbefehlshaber maximal 60 Tage lang die Offensive befehligen. Will ein Präsident darüber hinaus Kampfhandlungen des US-Militärs befehligen, bedarf es der förmlichen Zustimmung des Parlaments. Damit soll verhindert werden, dass die USA in langwierige, nicht legitimierte Einsätze hineingezogen werden. Trump wäre nach Ende der 60 Tage theoretisch gezwungen, die US-Truppen schrittweise abzuziehen. Das würde auch für die Seestreitkräfte und Schiffe gelten, die trotz der Waffenruhe zurzeit die US-Blockade iranischer Häfen aufrechterhalten. Allerdings gibt es Schlupflöcher, sodass Trump auch nach Verstreichen der Frist den Krieg fortsetzen könnte. Auch frühere Präsidenten wie die Demokraten Bill Clinton und Barack Obama hatten das Parlament umgangen.
Trump ließ laut Wall Street Journal eine längere Blockade des Iran vorbereiten. Er wolle den Druck auf dessen Wirtschaft und Ölexporte aufrechterhalten, indem der Schiffsverkehr von und zu den Häfen des Landes unterbunden werde. Wie ein ranghoher Vertreter des Weißen Hauses mitteilte, nannte Trump vor Vertretern der Ölindustrie die Möglichkeit, die Seeblockade um „mehrere Monate“ zu verlängern. Bundeskanzler Friedrich Merz erneuerte seine Kritik vom 27. April nach der scharfen Attacke von US-Präsident Trump am Folgetag: Der Krieg habe „Auswirkungen auf unsere Energieversorgung“ und „auf unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit“. Er drängte auf die Beilegung des Konfliktes. Trotz der Meinungsverschiedenheit bezeichnete er sein Verhältnis zu Trump weiterhin als gut.
25. April 2026
Irans Außenminister verlässt Islamabad. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi reist nach Gesprächen mit pakistanischen Regierungsvertretern über mögliche Friedensverhandlungen mit den USA aus Islamabad ab. Araghtschi verlässt die pakistanische Hauptstadt nach eintägigen Gesprächen, wie iranische Staatsmedien berichten.
Der Iran verfügt nach Darstellung des Verteidigungsministeriums weiterhin über einen erheblichen Teil seiner Raketenkapazitäten, die im bisherigen Konfliktverlauf mit den USA und Israel nicht zum Einsatz kamen. Wie Ministeriumssprecher, General Resa Talaie-Nik, laut der Nachrichtenagentur Tasnim weiter sagt, setzt die heimische Rüstungsindustrie ihre Arbeit trotz der Schäden an einigen Produktionszentren sowohl sichtbar als auch unsichtbar fort. Die Produktionslinien seien über das Land verteilt. Demnach arbeiten rund 900 Unternehmen mit den Streitkräften und dem Verteidigungsministerium zusammen. Talaie-Nik gibt an, dass der Iran derzeit mehr als 1.000 Waffentypen, darunter Raketen, Drohnen und militärische Ausrüstungen, im Land herstelle. Eine unabhängige Überprüfung der Angaben ist derzeit nicht möglich. Auch die Größe der tatsächlich noch einsatzfähigen Raketen- und Drohnenbestände ist ebenso unklar wie die aktuelle Produktionsrate in der Rüstungsindustrie.
Die USA versuchen nach Darstellung des iranischen Verteidigungsministeriums, mit neuen Gesprächen in Pakistan über ein mögliches Ende des Irankriegs "gesichtswahrend" aus dem Konflikt herauszukommen. "Unsere militärische Stärke ist heute eine dominierende Kraft, und der Feind sucht nach einer gesichtswahrenden Möglichkeit, dem Morast des Krieges zu entkommen, in dem er gefangen ist", zitiert die Nachrichtenagentur Isna einen Sprecher des Ministeriums.
24. April 2026
Die US-Regierung will den wirtschaftlichen Druck auf den Iran mit weiteren Sanktionen erhöhen. Das US-Finanzministerium belegt die chinesische Ölraffinerie Hengli wegen ihrer umfassenden Geschäfte mit Teheran mit Sanktionen, wie es in einer Mitteilung des Ministeriums heißt. "Unabhängige Raffinerien mit Sitz in China spielen weiterhin eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der iranischen Ölwirtschaft, und Hengli ist einer der größten Abnehmer von Rohöl und anderen Erdölprodukten aus dem Iran", teilt das Ministerium mit. Hengli habe iranisches Erdöl im Wert von mehreren Milliarden Dollar gekauft. Es handele sich um die zweitgrößte derartige Raffinerie in ganz China. Zusätzlich verhängt das Ministerium Sanktionen gegen etwa 40 Reedereien und Schiffe, die laut Mitteilung als Teil der iranischen Schattenflotte operieren.
Im Laufe des 24. April 2026 wurde gemeldet, dass der iranische Außenminister Abbas Araghtschi am folgenden Wochenende in Islamabad erwartet werde. Nach Angaben aus der pakistanischen Regierung würde er von einer kleinen Verhandlungsdelegation begleitet und könnte bereits am gleichen Tag eintreffen. Voraussichtlich würden Gespräche mit den Vereinigten Staaten geführt werden. Eine Verhandlungsgruppe der USA für Logistik und Sicherheit sei bereits in der pakistanischen Hauptstadt. Später am Tag wurde bekannt gegeben, dass der Sonderbeauftragte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner am Samstagmorgen ebenfalls nach Islamabad reisen, wo sie sich mit Araghtschi treffen sollen. US-Vizepräsident JD Vance würde nicht nach Pakistan reisen, da der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf nicht an den Gesprächen teilnehmen würde. Ghalibaf würde als bisheriger Verhandlungsführer im Weißen Haus als Pendant von Vance angesehen.
23. April 2026
Nach der einseitigen Verlängerung der Waffenruhe durch die Vereinigten Staaten am Vortag war unklar, wie und wann es weitergeht. Zuletzt wurde berichtet, dass US-Präsident Trump der iranischen Regierung nur wenige Tage Zeit gegeben habe, um sich auf einen Vorschlag zur Beilegung des Krieges zu verständigen. Er sei bereit, die Waffenruhe um drei bis fünf Tage zu verlängern. Zuvor hatte er jedoch gesagt, dass es keinen Zeitrahmen in dem Konflikt gäbe. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses Karoline Leavitt teilte dazu mit, US-Präsident Trump habe keine feste Frist für die Übermittlung eines iranischen Vorschlags gesetzt. Der iranische Präsident Massud Peseschkian signalisierte Offenheit für weitere Verhandlungen. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim hat der Iran jedoch weiterhin keine Pläne, an Friedensgesprächen mit den USA teilzunehmen. Der iranische Parlamentspräsident und Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf sagte dazu, ein vollständiger Waffenstillstand ergebe nur dann Sinn, wenn die US-Seeblockade gegen den Iran aufgehoben werde. Im Indischen Ozean beschlagnahmten die Vereinigten Staaten einen weiteren Tanker, Majestic X, der mit dem Transport von iranischem Öl in Verbindung gebracht wird. Der Angriff erfolgte zwischen Sri Lanka und Indonesien, etwa an der gleichen Stelle wie bei dem Öltanker Tifani, der zuletzt von der US-Marine beschlagnahmt worden war. Trotz der US-Seeblockade vor der Straße von Hormus durchfuhren einige Schiffe mit Verbindung zum Iran die Meeresenge. 34 sanktionierte Tanker oder Tanker mit Verbindungen zum Iran hätten das Gebiet seit dem Beginn der Seeblockade in der Zeit vom 13. bis zum 21. April durchfahren, schreibt der Datenanbieter Vortexa in einem Bericht. US-Präsident Donald Trump lehnte es ab, zu einem Iran-Abkommen gedrängt zu werden. Er könne zwar sofort ein Abkommen schließen, er wolle jedoch eines, das von Dauer sei. Der Iran habe zwar während des zu diesem Zeitpunkt zweiwöchigen Waffenstillstandes vielleicht seine Waffenvorräte aufgefüllt, die Vereinigten Staaten seien jedoch in der Lage, sie in etwa einem Tag wieder auszuschalten. Den Einsatz von Atomwaffen lehnte er jedoch ab.
22. April 2026
Die Marine der iranischen Revolutionsgarden beschlagnahmt laut Nachrichtenagentur Tasnim zufolge zwei Schiffe und bringt sie an die Küste des Landes. Die "MSC Francesca" und die "Epaminodes" seien festgesetzt worden, da sie ohne Genehmigung auf Fahrt und ihre Navigationssysteme manipuliert gewesen seien, teilen die Garden mit. Dies habe die Sicherheit auf See gefährdet.

20. April 2026
Der Iran erwägt jetzt doch eine neue Runde der Friedensgespräche mit den USA in Pakistan. Die Regierung in Teheran stehe einer Beteiligung "positiv" gegenüber, sagt ein hochrangiger iranischer Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Eine endgültige Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen. Vorausgegangen waren Bemühungen der Regierung in Islamabad, die US-Blockade iranischer Häfen zu beenden, die bislang als Haupthindernis für eine Rückkehr des Iran an den Verhandlungstisch galt. Der Insider erklärt, Pakistan unternehme Anstrengungen, um die Blockade aufzuheben und die iranische Teilnahme sicherzustellen.
Die iranische Regierung drohte wegen der Enterung des aus China kommenden iranischen Frachters Touska mit Vergeltung und stellt neue Gespräche weiter infrage. Nach dem US-Angriff hätten iranische Streitkräfte einige amerikanische Kriegsschiffe mit Drohnen attackiert. Die iranische Regierung erteilte in diesem Zusammenhang einer neuen Verhandlungsrunde mit den USA vorerst eine Absage. Ein Sprecher des Außenministeriums erklärte, die Vereinigten Staaten hätten gezeigt, dass sie es mit der Diplomatie nicht ernst meinten. Sie hätten sich aggressiv verhalten und gegen die Bestimmungen der Waffenruhe verstoßen. Der iranische Präsident Massud Peseschkian sprach sich trotzdem grundsätzlich für Diplomatie aus, da Krieg für niemanden von Vorteil sei. Die Beschlagnahmung des aus China kommenden unter iranischer Flagge fahrenden Schiffes wurde dem Sprecher des chinesischen Außenministeriums Guo Jiakun kritisiert. Die Straße von Hormus sei eine internationale Wasserstraße. Die ungehinderte Durchfahrt von Schiffen liege im gemeinsamen Interesse der Staaten der Region und der internationalen Gemeinschaft. In Folge der aktuellen Ereignisse stand der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus fast vollständig still. Innerhaln von zwölf Stunden gab es lediglich drei erfolgreiche Durchfahrten. Der mit britischen Sanktionen belegte Öltanker Nero habe den Persischen Golf verlassen und die Straße von Hormus passiert. Darüber hinaus seien nur noch ein Chemikalientanker und ein Flüssiggastanker in den Golf eingefahren. Vor dem Hintergrund der neuen Spannungen zwischen den USA und Iran stieg der Rohölpreis wieder deutlich an und die Finanzmärkte schalteten von Entspannung wieder um auf Krise, was sich erneut in einem deutlichen Sinken der Börsenkurse äußerte.
Israelische Streitkräfte haben nach Angaben eines libanesischen Politikers seit der Waffenruhe in der vergangenen Woche in 39 Dörfern im Südlibanon Zerstörungen unterschiedlichen Ausmaßes angerichtet. Ali Hassan Chalil, ein hochrangiger Berater von Parlamentspräsident Nabih Berri, sagt, die israelischen Truppen hätten zivile Wohnhäuser gesprengt. Dies sei ein Kriegsverbrechen. Das israelische Militär erklärt, es gehe gegen die Infrastruktur der Hisbollah im Süden vor.
19. April 2026
Iran griff nach entsprechenden Ankündigungen der Revolutionsgarden mit Raketen und Drohnen gezielt Anlagen der Energieinfrastruktur in Katar, Saudi Arabien, Kuwait, Israel sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten an. Irans Außenminister Araghtschi bezeichnete die Angriffe als Reaktion auf Israels Angriff auf die Infrastruktur Irans am Vortag. Sie hätten aus Gründen der Deeskalation mit nur einem Bruchteil der verfügbaren Kräfte stattgefunden. Sollten die Vereinigten Staaten und Israel erneut Energieanlagen im Iran angreifen, werde Teheran keine Zurückhaltung mehr üben oder Einschränkungen in Kauf nehmen.
Am 19. April 2026 kündigte US-Präsident Donald Trump für den Folgetag eine Fortsetzung der abgebrochenen Gespräche mit dem Iran in Islamabad an. Er kündigte an, dass eine Delegation für Verhandlungen in die pakistanische Hauptstadt reisen würde. Diese zweite Verhandlungsrunde wurde von der iranischen Regierung jedoch abgelehnt. Begründet wurde dies mit der Aussage, dass die Forderungen der USA „übertrieben“ seien und dass die ständige Kurswechsel der US-Regierung und die fortgesetzte Seeblockade iranischer Häfen „keine aussichtsreiche Perspektive für seriöse Verhandlungen“ bieten würden. Darüber hinaus seien die Berichte über eine zweite Verhandlungsrunde in Pakistan kommende Woche Teil einer amerikanischen Medienkampagne, um mit Schuldzuweisungen noch mehr Druck auf Teheran auszuüben. Trump drohte zuvor erneut mit der Zerstörung jedes einzelnes Kraftwerks und jeder einzelnen Brücke im Iran, wenn dieser den von den USA angebotenen Deal nicht annimmt. Die zwischen den USA und Iran vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe läuft am Mittwoch, den 22. April 2026 aus. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim meldete unter Berufung auf eine informierte Quelle mit, dass solange die US-Marine weiter an ihrer Seeblockade vor der Straße von Hormus festhalte würde, werde es keine weiteren Verhandlungen geben. In den vergangenen Tagen seien jedoch unter Vermittlung des Nachbarlands Pakistan Nachrichten ausgetauscht worden.
Die US Navy hat nach der Aussage von US-Präsident Donald Trump das iranische Frachtschiff Touska im Golf von Oman beschossen und unter seine Kontrolle gebracht. Der Grund dafür sei seiner Aussage nach gewesen, dass das Schiff versucht habe, die von den USA errichtete Seeblockade iranischer Häfen in der Straße von Hormus zu umgehen. Die USS Spurance hätte auf das Schiff gefeuert und dessen Maschinenraum beschädigt. Die US-Marine hätte das Schiff unter ihre Kontrolle gebracht und prüfe, was sich an Bord befinde.
18. April 2026
Am 18. April 2026 machte der Iran die am Vortag verkündete Öffnung der Straße von Hormus wieder rückgängig. Begründet wurde dies damit, dass die bestehende Blockade iranischer Häfen durch die USA unverändert fortgeführt wird. Ein Sprecher des Hauptquartiers der Streitkräfte teilte laut der Nachrichtenagentur Fars außerdem mit, dass dieses zuvor einer kontrollierten Durchfahrt einer begrenzten Anzahl von Öltankern und Handelsschiffen durch die Straße von Hormus zugestimmt hätte, die USA dagegen ihre Blockade fortgesetzt hätten. Dies wurde vom Iran als ein Verstoß der USA gegen die zuvor vereinbarte Waffenruhe angesehen.
Eine britische Behörde meldete in der Folge einen Angriff von Schnellbooten der iranischen Revolutionsgarde auf einen Tanker in der Straße von Hormus. Deutsche Reeder vermissten belastbare Sicherheitsgarantien, die sie für eine Normalisierung des Schiffsverkehrs in dieser für den Welthandel zentralen Region für notwendig hielten. Nach Angaben der britischen Streitkräfte ist ein Containerschiff rund 50 Kilometer nordöstlich vom Oman von einem unbekannten Projektil getroffen worden. Bei dem Angriff seien mehrere Container beschädigt worden. Während der kurzen Dauer der Öffnung der Straße von Hormus versuchten etwa 20 Handelsschiffe, die Meerenge zu passieren. Die meisten kehrten nach den Schiffstrackingdaten um, nur sechs sollen die Straße von Hormus tatsächlich durchquert haben. US-Präsident Trump kommentierte die Ereignisse mit der Aussage, dass sich die Vereinigten Staaten nicht „erpressen“ ließen. Er bekräftigte eine „harte Haltung“ seiner Regierung gegenüber dem Iran. Er fügte hinzu: „Wir führen derzeit sehr gute Gespräche. Es läuft wirklich sehr gut.“ Indien bestellte den iranischen Botschafter ein. Grund war, dass iranische Kanonenboote in der Straße von Homus das Feuer auf zwei unter indischer Flagge fahrenden Schiffe, den Massengutfrachter Jag Arnav und den Rohöltanker Sanmar Herald, eröffnet hatten. Verletzt worden sei niemand, auch Sachschaden habe es nicht gegeben. Die Schiffe hätten jedoch die Passage der Straße von Hormus abbrechen und umkehren müssen. Hingegen konnten drei Kreuzfahrtschiffe die Meerenge im Konvoi passieren. Dabei handelte es sich um die Schiffe Mein Schiff 4 und Mein Schiff 5 von TUI Cruises und MSC Euribia von MSC Cruises. Bei der Durchfahrt durch der Straße von Hormus wurde das Schiff Mein Schiff 4 durch die iranische Revolutionsgarde bedroht. Es kam zu Einschlag eines Geschosses in der Nähe des Schiffes. Schäden traten nicht auf. Die Kreuzfahrtschiffe Celestyal Journey und Celestyal Discovery der Firma Celestyal Cruises konnten bereits vor der erneuten Schließung der Meerenge durch den Iran diese ebenfalls durchfahren
Das iranische Militär hat offenbar trotz der wochenlangen Angriffe von USA und Israel weiterhin erhebliche Vorräte an Drohnen und Raketen. Teheran verfügt nach US-Militär- und Geheimdienstinformationen noch über rund 40 Prozent seines ursprünglichen Bestands an Drohnen, berichtet die "New York Times". Darüber hinaus seien noch über 60 Prozent der Raketenabschussrampen intakt. Diese Zahl könnte auf über 70 Prozent steigen, je nachdem, wie viele Systeme noch aus den von den USA attackierten Stellungen gerettet werden können, so die Annahme von Geheimdienst und Militär. Seit Beginn des Waffenstillstands sollen die Revolutionsgarden so alleine 100 Raketenwerfer wieder "ausgegraben" haben.
Die israelische Luftwaffe flog am Morgen unter anderem Angriffe auf Beirut, Tyros und weitere Gebiete im Südlibanon, wobei nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens 12 Menschen getötet und 41 weitere verletzt wurden. Israels Militär gab bekannt, dort unter anderem Einrichtungen der Al-Qard al-Hasan-Vereinigung und der Imam-Hossein-Division angegriffen zu haben.
16. April 2026
Nach wochenlangen Kämpfen zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz ist eine von US-Präsident Donald Trump verkündete Waffenruhe offiziell in Kraft getreten. Die Frist für die Feuerpause begann um Mitternacht (Ortszeit, 23.00 Uhr MESZ), sie soll zunächst zehn Tage dauern. Trump hatte die Waffenruhe nach Gesprächen mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun angekündigt - die Hisbollah war daran nicht beteiligt.
Medienberichten zufolge machten sich sofort nach Beginn der Waffenruhe zahlreiche Menschen in den Süden des Landes auf. Mehr als eine Million Menschen waren durch den Krieg zwischen der Hisbollah und Israel von dort vertrieben worden.

Die Zerstörung von Infrastruktur und ziviler Objektivität im Libanon ist ein ernstes Problem, das die Menschen in der Region betrifft. Die israelische Armee hat in den letzten Monaten gezielt zivile Infrastruktur zerstört, was zu einer massive Zerstörung von Wohnhäusern, Moscheen, Friedhöfen, Straßen und Parks geführt hat. Amnesty International hat in einem Bericht über 10.000 zerstörte Objekte dokumentiert, die als mögliche Kriegsverbrechen betrachtet werden. Die Zerstörung von Infrastruktur und lebenswichtigen Einrichtungen im Südlibanon stellt eine "eklatante Verletzung der Souveränität des Libanon" dar und könnte als Vorbote einer Bodeninvasion angesehen werden.
15. April 2026
Die USA bereiten einem Medienbericht zufolge die Verlegung Tausender weiterer Soldaten in den Nahen Osten vor. Dies solle in den kommenden Tagen geschehen, berichtet die "Washington Post" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute US-Regierungsvertreter. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump wolle so den Druck auf den Iran erhöhen, einem Abkommen zuzustimmen. Der Bericht ließ sich bislang nicht bestätigen.
Im Streit mit Papst Leo XIV. um dessen Appell für ein Ende der verschiedenen Kriege auf der Welt hat US-Präsident Donald Trump noch einmal nachgelegt. "Kann bitte jemand Papst Leo sagen, dass der Iran in den letzten zwei Monaten mindestens 42.000 unschuldige, völlig unbewaffnete Demonstranten getötet hat?", schrieb Trump am späten Dienstagabend (Ortszeit) auf seiner Plattform Truth Social. Es wäre "absolut inakzeptabel", dass der Iran über eine Atombombe verfüge.
14. April 2026
Am Tag nach dem offiziellen Beginn der Seeblockade war es auch von den USA sanktionierten Schiffen noch möglich die Straße von Hormus ungehindert zu passieren. Der vermutlich zu Irans Schattenflotte gehörende Tanker Rich Starry hat nach der Website Lloyd’s List die Straße von Hormus ungehindert passiert. Nach der Website Marine Traffic war der Öl- und Chemikalientanker am Dienstag im Golf von Oman unterwegs. Der Tanker nach Erkenntnissen des US-Finanzministeriums von 2023 Verbindungen zu der chinesischen Reederei Shanghai Xuanrun Shipping Company Limited in Shanghai. Unklar war, ob der Tanker iranisches Öl geladen hat. China fürchtet durch die von den USA verkündete Blockade der Straße von Hormus eine weitere Eskalation des Konflikts. Das Vorgehen sei „gefährlich und unverantwortlich“, erklärte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Guo Jiakun am Dienstag in Peking. Die USA hätten trotz einer vereinbarten Waffenruhe ihre Militärpräsenz verstärkt und eine gezielte Blockade verhängt, fügte der Sprecher hinzu. China forderte alle Parteien auf die vereinbarte Waffenruhe zu achten, auf Dialog zu setzen und praktische Schritte zur Deeskalation der Spannungen in der Region zu unternehmen. Im Laufe des Tages stellte sich heraus, dass die Seeblockade der USA offensichtlich zumindest in Einzelfällen durchlässig ist, da es auch zu anderen erfolgreichen Passagen von Schiffen kam, die zuletzt iranische Häfen anliefen. ZDF-heute identifizierte fünf weitere Schiffe, ein Öltanker und ein Asphalt- und Bitumentanker, die über die Straße von Hormus in den Persischen Golf einfuhren, sowie zwei Frachtschiffe, die herausfuhren. Eine mögliche Erklärung sei, dass die Blockade der US-Marine etliche Seemeilen oder sogar hunderte Seemeilen vor der iranischen Küste durchgeführt wird.
An der Blockade iranischer Häfen sind nach Angaben des US-Militärs mehr als 10.000 Soldaten, über ein Dutzend Kriegsschiffe und Dutzende Flugzeuge beteiligt. In den ersten 24 Stunden nach Inkrafttreten der von Präsident Donald Trump angeordneten Maßnahme habe kein Schiff die Blockade passiert, teilt das US-Zentralkommando mit. Sechs Handelsschiffe seien der Anweisung der US-Streitkräfte gefolgt und in einen iranischen Hafen am Golf von Oman zurückgekehrt. Die Blockade werde gegenüber Schiffen aller Nationen ausnahmslos durchgesetzt, sollten sie iranische Häfen nutzen.
13. April 2026
Die gestern verkündete Seeblockade sollte laut US-Zentralkommando um 14 Uhr GMT (16 Uhr MESZ) beginnen und nur gegen alle Schiffe durchgesetzt werden, die iranische Häfen oder Küstengebiete am Arabischen und Golf von Oman anlaufen oder verlassen. Die Durchfahrt anderer Schiffe durch die Straße von Hormus werde durch das US-Militär nicht beeinträchtigt
Die israelische Luftwaffe verkündete am Abend, innerhalb der letzten 24 Stunden rund 150 Ziele der Hisbollah im Südlibanon angegriffen zu haben. Nachdem der italienische Außenminister Antonio Tajani bei einem Besuch in Beirut „inakzeptable Angriffe“ Israels auf Zivilisten im Libanon verurteilt hatte, wurde der italienische Botschafter in Israel einbestellt. Die Hisbollah schoss im Tagesverlauf Drohnen und Raketen auf Nordisrael sowie auf israelische Truppen im Südlibanon, wobei nach israelischen Armeeangaben acht Soldaten verwundet wurden, zwei davon schwer. In der Stadt Naharija wurde ein Zivilist durch einen Raketeneinschlag verletzt. Die israelischen Streitkräfte gaben darüber hinaus bekannt, die als Hisbollah-Hochburg bezeichnete Stadt Bint Dschubail im Südlibanon nahezu vollständig eingenommen zu haben
12. April 2026
Am Morgen endeten die mehr als 20 Stunden andauernden Gespräche zwischen den Delegationen aus Iran und den USA. Irans Delegationsmitglied Esmail Baghaei gab bekannt, dass die Gespräche aufgrund überzogener Forderungen der US-Seite ergebnislos verlaufen seien und sprach von Meinungsverschiedenheiten in zwei bis drei wichtigen Angelegenheiten. Es sei jedoch von vornherein nicht erwartet worden, innerhalb eines einzigen Treffens eine Einigung zu erzielen. Auch der US-Delegationsleiter JD Vance verkündete ein Scheitern der Verhandlungen, da der Iran sich geweigert habe, die amerikanischen Bedingungen zu akzeptieren, darunter die Forderung, keine Atomwaffen herzustellen. Ein iranischer Beamter ergänzte dazu, dass der Iran nicht den Erwerb von Atomwaffen anstrebe, aber das Recht auf Kernenergie für friedliche Zwecke habe. Dieses Recht sei unbestreitbar und müsse anerkannt werden.
Nato-Staaten helfen USA bei Minenräumung in Straße von Hormus ++ Nach einer ersten Schätzung des israelischen Finanzministeriums hat der Krieg mit dem Iran Israel rund 11,5 Milliarden US-Dollar gekostet, darunter Raketenschäden, Produktionsausfälle von Unternehmen und unbezahlten Urlaub für Arbeitnehmer ++ Die libanesische Regierung will nicht länger von der Hisbollah "besetzt" sein ++ USA verlängern Lockerung der Ölsanktionen gegen den Iran nicht ++
Nach dem vorläufigen Scheitern der Verhandlungen mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump eine baldige Seeblockade angekündigt. Die US-Marine werde allen Schiffen die Einfahrt in die Straße von Hormus oder das Verlassen der Meerenge versperren, teilte Trump auf der Plattform Truth Social mit. Die Drohung des Irans, die Meerenge könnte vermint sein, nannte er eine "Erpressung". "Ich habe die Marine angewiesen, jedes Schiff in internationalen Gewässern aufzuspüren und abzufangen, das eine Gebühr an den Iran gezahlt hat", so Trump weiter. Niemand, der so eine "illegale Maut" gezahlt habe, werde auf hoher See eine sichere Durchfahrt erhalten. "Wir werden außerdem damit beginnen, die Minen zu zerstören, die die Iraner in der Meerenge verlegt haben. Jeder Iraner, der auf uns oder auf friedliche Schiffe schießt, wird in die Hölle geschossen!"
Trumps warnt, dass auch andere Länder in die Blockade der Meerenge involviert sein werden. Welche genau, schrieb er nicht. Bei Fox News führte er aus, dass die Nato und zahlreiche andere Länder die USA in ihrem Vorhaben unterstützen werden. Unter anderem Großbritannien entsende Minensuchboote. Die USA selbst würden ebenfalls weitere Minensuchboote dorthin verlegen. Die Räumung der Meerenge werde nicht lange dauern. Verbündete am Golf leisteten bereits Hilfe. Der Staatschef kritisierte erneut das westliche Militärbündnis: Man müsse das Verhältnis zur Nato überprüfen. Sie sei nicht für die USA da gewesen. Die Behauptung Trumps, dass zwei US-Schiffe die Meerenge zuletzt unbehelligt passieren konnten, bestätigte Teheran bislang nicht. Noch am Samstagabend wurden die iranischen Revolutionsgarden von iranischen Medien mit den Worten zitiert, es sei nur nicht-militärischen Schiffen erlaubt, die Straße von Hormus zu durchfahren. Die Erlaubnis gelte zudem nur unter spezifischen Bedingungen. Auf jeden Versuch, die Wasserstraße mit einem Kriegsschiff zu durchfahren, werde der Iran eine "starke Antwort" geben.
Nach Einschätzung des Seerechtlers von der Universität Lüneburg müssen die USA während einer möglichen Seeblockade der Straße von Hormus bestimmten Schiffen die Durchfahrt ermöglichen. Nach dem Seekriegsrecht haben Schiffe neutraler Staaten weiter Durchfahrtsrechte durch Meerengen, wie Schatz sagt. Weder der Iran noch die USA seien befugt, diese Rechte auszusetzen. Nach dem vorläufigen Scheitern der Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran hatte US-Präsident Donald Trump eine Seeblockade der Straße von Hormus angekündigt. Juniorprofessor Schatz zufolge ist eine Seeblockade ein Instrument des Seekriegsrechts, das zwischen Kriegsparteien angewandt werden kann. In diesem Fall zwischen den USA und dem Iran. Eine solche Blockade diene etwa dazu, Waffenlieferungen zu verhindern. Das Seekriegsrecht gehöre nicht zum Seevölkerrecht, das in Friedenszeiten anwendbar sei.
Die Drohung gegen den Iran, dort eine ganze Zivilisation auszulöschen, ist selbst für den US-Präsidenten eine extreme Entgleisung. Aber auch Tage nach diesen Worten ist Trump absolut einverstanden damit, wie er in einem Interview sagt. Trump hat seine drastische Drohung gegen den Iran, "eine ganze Zivilisation" auszulöschen, verteidigt. In einem Interview des US-Senders Fox News sagte Trump: "Ich bin einverstanden mit dieser Aussage." Sie habe die Führung in Teheran schließlich an den Verhandlungstisch gebracht. Iran habe "keine Karten mehr", behauptete der US-Präsident weiter, Marine und Luftwaffe des Landes seien "komplett zerstört". Teheran werde auch nach dem vorläufigen Scheitern der Verhandlungen letztlich zurückkommen und "alles geben müssen, was wir wollen". Und das sei, so Trump, nicht 90 oder 95 Prozent - "Ich habe ihnen gesagt, ich will alles."
11. April 2026

Bei den direkten Gesprächen zwischen Vertretern Washingtons und Teherans über ein Ende des Nahost-Krieges haben die USA nach Angaben iranischer Medien "inakzeptable Forderungen" gestellt. "Die USA stellen exzessive Forderungen bezüglich der Straße von Hormus und haben auch in mehreren anderen Fragen inakzeptable Forderungen gestellt", berichtete am Samstagabend die Nachrichtenagentur Fars. Auch die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete von angeblichen "exzessiven Forderungen" der USA - vor allem bezüglich der Straße von Hormus.
Das US-Militär teilte mit, zwei Kriegsschiffe hätten die Straße von Hormus durchfahren. Die beiden US-Kriegsschiffe seien Teil einer "umfassenderen Mission, die sicherstellen soll, dass die Straße vollständig von den zuvor von den iranischen Revolutionsgarden verlegten Seeminen befreit wird", erklärte das US-Zentralkommando bei X.
Die US-Verhandlungsdelegation unter Leitung des US-Vizepräsidenten JD Vance, der unter anderem auch der Sondergesandte Steve Witkoff und der Politikberater Jared Kushner angehören, traf in Islamabad ein. Im Laufe des Tages kam es zu Treffen der iranischen und auch US-amerikanischen Delegation mit dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif. Eine hochrangige iranische Quelle gab an, die USA hätten zugestimmt, eingefrorene iranische Vermögenswerte freizugeben, um eine sichere Passage von Schiffen durch die Straße von Hormus zu gewährleisten. Esmaeil Baghaei von der iranischen Delegation bestätigte, dass es abgesehen von einer kurzen Phase in den ersten Stunden, keine weiteren Verstöße gegen den Waffenstillstand gegeben habe.
Das libanesische Gesundheitsministerium gab bekannt, dass bei israelischen Angriffen im Südlibanon zehn Menschen, darunter drei Rettungskräfte, getötet wurden. Der von der Hamas betriebene Zivilschutz- und Rettungsdienst im Gazastreifen teilte mit, dass israelische Luftangriffe im Bereich des Flüchtlingslager Bureidsch sieben Menschen getötet hätten.10. April 2026
Die iranische Delegation traf auf dem Flughafen Islamabad ein. Der Leiter des Verhandlungsteams, Parlamentspräsident Mohammad Ghalibaf, unterstrich das Misstrauen Teherans gegenüber den Vereinigten Staaten, welche bereits zweimal während laufender Verhandlungen den Iran angegriffen und Kriegsverbrechen verübt hätten. Er nannte auch zwei Vorbedingungen, welche erfüllt sein müssten, bevor Verhandlungen beginnen könnten; ein Waffenstillstand im Libanon und die Freigabe der eingefrorenen iranischen Vermögenswerte. Zum Verhandlungsteam gehören auch Außenminister Abbas Araghtschi, Sicherheitsratssekretär Ali Akbar Ahmadian, Zentralbankgouverneur Abdolnaser Hemmati und Esmaeil Baghaei, Sprecher des Außenministeriums und Leiter des Rechtsausschusses. Die iranische Delegation besteht aus 71 Mitgliedern. Neben den Hauptunterhändlern seien dies Experten aus den Bereichen Politik, Militär, Wirtschaft und Recht, Medienvertreter verschiedener Medienanstalten sowie Unterstützungspersonal für Protokollierung, Koordinierung, Übersetzung und Sicherheit.
Israel hat nach Angaben von Regierungschef Benjamin Netanjahu bei seinen Angriffen auf den Iran das Atom- und Raketenprogramm des Landes zerstört. "Es ist uns gelungen, Irans Atomprogramm und sein Raketenprogramm zu zerschlagen", sagt Netanjahu am Samstagabend in einer Fernsehansprache. Die iranische Führung kämpfe "um ihr Überleben". Der Krieg habe die iranische Führung und ihre regionalen Verbündeten geschwächt, sagt Netanjahu. "Sie drohten uns mit der Vernichtung - und jetzt kämpfen sie selbst um ihr Überleben."
09. April 2026
Trump setzte den europäischen „Partnern“ ein Ultimatum, sich militärisch in der Straße von Hormus zu engagieren. Er erwartet von den Europäern die Entsendung von Kriegsschiffen oder anderen militärischen Hilfen. Laut US-Medienberichten lässt Trump sich aktuell eine Liste erstellen, welche europäischen Nato-Partner ihn beim Krieg gegen Iran unterstützt oder sich gegen ihn gestellt haben. Eine Bestrafung für mangelnde Unterstützung könne etwa durch den Abzug amerikanischer Truppen in dem jeweiligen Land geschehen. Deutschland identifizierte Trump als Kriegsgegner, da der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius den Angriff der Vereinigten Staaten auf den Iran als „nicht unser Krieg“ bezeichnet hatte. Diese Aussage von Pistorius wurde von der US-Regierung dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz zugeordnet.
Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Oman gaben bekannt, am zweiten Tag der Waffenruhe keine iranischen Angriffe auf ihre Länder verzeichnet zu haben. Für die Arabischen Emirate war es zudem der erste Tag seit Kriegsbeginn, an dem keine iranischen Angriffe registriert wurden. Bis am Vortag sei das Land Ziel von 537 ballistischen Raketen, 26 Marschflugkörpern und 2256 Drohnen gewesen. Kuwait meldete Drohnenangriffe auf sein Territorium, die Schäden an einem Stützpunkt der Nationalgarde verursacht hätten. Es habe jedoch keine Verletzten gegeben. Kuwait beschuldigte Iran oder eine iranisch unterstützte Miliz, den Angriff durchgeführt zu haben. Die US-Botschaft in Bagdad teilte mit, dass eine irakische Miliz, die sie der Zusammenarbeit mit dem Iran beschuldigte, mehrere Drohnenangriffe in der Nähe des Diplomatischen Unterstützungszentrums und des internationalen Flughafens von Bagdad durchgeführt zu haben. Die iranischen Revolutionsgarden verkündeten, am 9. April keine Angriffe auf Staaten am Persischen Golf verübt zu haben.
08. April 2026
Am 8. April 2026 verkündeten die USA eine zweiwöchige Waffenruhe. Dem vorausgegangen waren Vermittlungen durch Pakistan und politischen Druck auf den Iran durch China. Die Pause soll für Friedensverhandlungen genutzt werden. Der Iran griff am ersten Tag der Waffenruhe weiterhin Ziele innerhalb der Golfstaaten an und begründete dies mit vorausgegangenen Attacken auf iranische Ölanlagen. Israel schloss sich der Waffenruhe an, nahm jedoch Kampfhandlungen im Libanon von dieser aus. Während der Feuerpause soll die Straße von Hormus geöffnet sein. Schiffe müssen sich für die Passage mit dem iranischen Militär koordinieren. Einige Stunden nach Verkündung der Waffenruhe passierten ein Handelsschiff aus Liberia und kurze Zeit ein Boot unter griechischer Flagge die Meerenge. Nachdem Israel weiterhin Ziele im Libanon angriff, drohte der Iran diese für den Schiffsverkehr wieder zu schließen. Der Beginn von Verhandlungen über ein Friedensabkommen in Pakistan wurde für den 11. April festgelegt. In Medienberichten wurden als Mitglieder des Verhandlungsteams der USA Vizepräsident JD Vance, der Sonderbeauftragte Steve Witkoff und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner genannt. Für den Iran wurde über Außenminister Abbas Araghchi und Parlamentspräsident Bagher Ghalibaf als Verhandlungsführer berichtet.
07. April 2026
Israel bestätigte auch einen Angriff in Teheran, bei dem versehentlich die Rafi-Niya-Synagoge schwer beschädigt wurde. Das eigentliche Ziel des Angriffs sei ein hochrangiger iranischer Kommandeur gewesen. Israel gab bekannt, acht Eisenbahnbrücken und Straßenabschnitte bombardiert zu haben, die vom Iran zum Transport von Waffen und militärischer Ausrüstung genutzt wurden. US-Militär bestätigte Angriffe auf militärische Ziele auf der iranischen Insel Charg.
Wenige Stunden vor Ablauf der von ihm gesetzten Frist erklärte Trump in einem Social-Media-Posting, dass wahrscheinlich an diesem Abend eine ganze Zivilisation ausgelöscht werde.
Mehrere Demokraten forderten angesichts der Drohungen von US-Präsident Trump, diesen seines Amtes zu entheben. Bis zum frühen Nachmittag (Ortszeit) waren es nach Recherchen des Wall Street Journal mehr als zwei Dutzend Kongressmitglieder. Yassamin Ansari, Abgeordnete der Democrats im Repräsentantenhaus und Tochter iranischer Auswanderer, kündigte ein Amtsenthebungsverfahren gegen Defense Secretary Pete Hegseth an: „Trump eskaliert einen verheerenden, illegalen Krieg, droht mit massiven Kriegsverbrechen und nimmt zivile Infrastruktur in Iran ins Visier. Allein in den letzten 48 Stunden hat die Rhetorik jede Grenze überschritten. Pete Hegseth macht sich mitschuldig.“
06. April 2026
In der Nacht und am Tag wurden US-amerikanisch-israelische Luftangriffe auf Ziele im Iran durchgeführt. Zu den angegriffenen Objekten gehörten drei Flughäfen im Raum Teheran, darunter Mehrabad, eine Drohnenfabrik der Quds-Einheit, die Scharif-Universität für Technologie in Teheran sowie petrochemische Anlagen in Fars, Marvdascht und Assaluyeh. Israel und Iran bestätigten auch die Tötung des Geheimdienstchefs der Revolutionsgarde, Majid Chademi, sowie des Leiters der IRGC-Geheimdiensteinheit 840, Yazdan Mir. Ein israelischer Luftangriff traf in Baharestan in der Provinz Teheran zwei Wohnhäuser, wobei laut iranischen Medienberichten 23 Menschen starben. Weitere nächtliche Angriffe in Bandar Lengeh und Kong führten laut iranischen Angaben zum Tod von sechs Personen und verletzten 17.
Israels Luftwaffe führte darüber hinaus erneut Angriffe gegen Ziele der Hisbollah in Beirut. Bei einem israelischen Drohnenangriff östlich des Flüchtlingslagers Maghāzī im zentralen Gazastreifen wurden nach Angaben von Gesundheitsbeamten im von der Hamas kontrollierten Sektor mindestens zehn Menschen getötet. Vor den Angriffen waren in dem Gebiet einige Palästinenser mit Mitgliedern einer von Israel unterstützten Miliz aneinandergeraten.
Pakistan - man habe beiden Seiten einen Plan für eine 45-tägige Waffenruhe vorgelegt, in deren Rahmen Friedensgespräche geführt und ein Abkommen vorgeschlagen werden solle. In den Kontakten hätten die USA darauf bestanden, dass der Iran vor Verkündung einer Waffenruhe die für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtige Straße von Hormus öffne. Diese Bedingung wiederum habe Teheran zurückgewiesen.
Israel wurde von Iran, der Hisbollah aus dem Libanon und den Huthis aus dem Jemen erneut unter Beschuss genommen. Durch den iranischen Einsatz von Raketen mit Mehrfachsprengköpfen kam es nach israelischen Angaben zu rund 30 Einschlägen in besiedelten Gebieten des Zentral- Haifa- und Tel Aviv-Bezirks mit Sachschäden, Bränden und mehreren Verletzten. Die Huthis bestätigten einen Angriff mit Marschflugkörpern und Drohnen auf mehrere militärische Einrichtungen in der südlichsten Stadt Eilat, wobei Israels Militär den Abschuss mehrerer Drohnen bekanntgab, während andere in unbesiedelten Gebieten niedergegangen seien.
"Die Annahme, dass allein Druck Teheran brechen kann, ist keine Strategie, sondern Wunschdenken"
Der Iran lehnt eine Waffenruhe ab. Laut Staatssender Irib übergab Teheran den Vermittlern ein zehn Punkte umfassendes Papier mit eigenen Forderungen einer Beendigung des Kriegs. Das Land fordert zudem Kriegsreparationen sowie die vollständige Aufhebung der Wirtschaftssanktionen, das Recht auf Uran-Anreicherung, den Abzug aller US-Stützpunkte aus dem Persischen Golf sowie die Kontrolle der Straße von Hormus. Ein US-Beamter habe die Antwort des Iran als "maximalistisch" bezeichnet.
Trump drohte in einer Pressekonferenz am Abend, den Iran „in die Steinzeit zurückzuversetzen“, sollte bis zum Ablauf seines Ultimatums keine Einigung erzielt werden.

05. April 2026
Mehrere hundert Such- und Rettungskräfte der US-Armee bargen auch den im Iran noch vermissten Waffensystemoffizier der abgeschossenen F-15E. Der Mann hatte sich mit unbekannten Verletzungen mehr als 24 Stunden in einer Felsspalte versteckt und während dieser Zeit Feuerschutz durch US-Kampfflugzeuge erhalten, die in der Nähe befindliche iranische Fahrzeug-Konvois angriffen und hierdurch von ihm fernhielten. Bei der Rettung feuerten US-Spezialkräfte ihre Waffen in Richtung iranischer Einheiten ab, um diese auf Abstand zu halten. Zu einem beidseitigen Feuergefecht kam es jedoch nicht. Das US-Militär zerstörte bei der Aktion zudem zwei auf einer provisorischen Landebahn im Iran feststeckende eigene Transportflugzeuge vom Typ C-130 und zwei Mehrzweckhubschrauber vom Typ Hughes OH-6, damit diese nicht dem Iran in die Hände fallen.
Das Satelliten-Unternehmen Planet Labs hat auf Bitten der US-Regierung die Veröffentlichung von Aufnahmen aus dem Nahen und Mittleren Osten eingestellt. Die US-Regierung befürchtet, dass der Iran die Daten für Attacken nutzen könnte. Das amerikanische Satelliten-Unternehmen Vantor hat nach eigenen Angaben die Veröffentlichung von Aufnahmen wegen des Iran-Krieges ebenfalls eingeschränkt.
UN-Generalsekretär António Guterres forderte die USA und Israel auf, von Angriffen auf Irans Kraftwerke und andere zivile Infrastruktur abzusehen. Solche Angriffe würden gegen internationales Recht verstoßen, sagte sein Sprecher Stéphane Dujarric. "Selbst, wenn bestimmte zivile Infrastruktur als militärisches Ziel eingestuft werden könnte, würde das humanitäre Völkerrecht Angriffe darauf dennoch verbieten", wenn "übermäßige" Schäden für Zivilisten zu erwarten seien. Es sei "höchste Zeit", dass der Krieg beendet werde. Joseph Webster, Energieexperte bei der US-Denkfabrik Atlantic Council, erklärte, Angriffe auf die iranische Energie- und andere Zivilinfrastruktur würden den militärischen Fähigkeiten des Landes nur wenig Schaden zufügen. "Sie würden jedoch der iranischen Zivilbevölkerung erheblich schaden."
04. April 2026
Der Feldzug im Iran sagt, dass mit Technik allein wenig zu bestellen ist, wie die Nichtregierungsorganisation „Defense Priorities Foundation“ bereits 2021 gemutmaßt hat: „Die USA sind zu einem ,Phantomimperium‘ geworden, einem Land, das mächtig erscheint, weil es eine starke Militärpräsenz im Ausland hat, aber seine stationierten Streitkräfte nicht zur Erreichung geopolitischer Ziele einsetzen kann.“ Je länger der Iran-Krieg dauert, desto standhafter erweist sich die These des Autors Richard Hanania. Ergänzend erklärt Daniel Byman aktuell noch keinen klaren Sieger in dem Konflikt.
Weil die USA und Israel ihr Primärziel verfehlt haben, und die Kosten so exorbitant explodieren, dass auch die Zivilisten in Donald Trumps Land leiden. Der US-Präsident ist damit gezwungen, in neue Waffen zu investieren. Er hat sein Pulver ohnehin quasi verschossen, wie der Analyst des US-Thinktanks „Center for Strategic and International Studies“ (CSIS) formuliert: „Die langfristigen Kosten für die Vereinigten Staaten dürften jedoch außerhalb des Nahen Ostens weitaus höher ausfallen. Die USA haben schwer zu ersetzende Munition wie Tomahawk-Marschflugkörper und Patriot-Abfangraketen verbraucht, wodurch andere Einsatzgebiete wie Europa und Asien unterversorgt sind.“ Die Modernisierung der Waffen ist schon eine andere Geschichte.
"Gott sei gepriesen": Trump droht Iran mit "Hölle" in 48 Stunden
Donald Trump hat dem Iran erneut gedroht – und seine Drohung religiös aufgeladen. Der US-Präsident schreibt bei Truth Social: "Erinnert euch, dass ich dem Iran zehn Tage gegeben habe, um einen Deal zu machen oder die Straße von Hormus zu öffnen. Die Zeit läuft ab – 48 Stunden, bevor die Hölle über sie hereinbricht. Gott sei gepriesen!"
Die israelische Luftwaffe hat in Iran nach Armeeangaben einen Industriekomplex zur Herstellung von Chemikalien für die Waffenproduktion bombardiert. Es sei in Mahschahr im Südwesten ein Gelände mit einer von zwei zentralen Anlagen zur Herstellung von Materialien für Sprengstoffe, ballistische Raketen und andere Waffensysteme attackiert worden, teilt die Armee mit. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim hatte zuvor unter Berufung auf das Gouverneursamt von drei Einschlägen berichtet.
Iran hat Israel in der Nacht zum Sonntag nach Militärangaben erneut mit Raketen angegriffen. Die Armee habe aus Iran auf Israel abgefeuerte Geschosse ausgemacht, erklären die israelischen Streitkräfte in Online-Netzwerken. Die Luftabwehrsysteme seien im Einsatz, um die Bedrohung abzuwehren.
03. April 2026
Iran repariert offenbar Raketenstellungen in Stunden
US-Geheimdienstberichte sagen, dass der Iran einen erheblichen Teil seiner Raketen und mobilen Abschussvorrichtungen behalten hat und beschädigte Anlagen nach Luftangriffen schnell repariert. Analysten sagten dem Telegraph Anfang dieser Woche, dass ein Plateau bei den Angriffsversuchen darauf hindeute, dass Iran sich „anpasst“ und nach dem Abfeuern möglicherweise besser darin werde, Abschussvorrichtungen zu verbergen.
In den USA sind die Nichte und Großnichte des getöteten iranischen Militärkommandeurs Ghassem Soleimani festgenommen worden. Das teilt das Außenministerium in Washington mit. Zuvor habe US-Außenminister Marco Rubio ihre dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung widerrufen. Hamideh Soleimani Afschar und ihre Tochter befänden sich nun in der Obhut der US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE, heißt es in der Erklärung weiter. Der ehemalige Kommandeur der Al-Kuds-Brigade war im Januar 2020 auf Befehl von US-Präsident Donald Trump bei einem Drohneneinsatz in Bagdad getötet worden.
Bei einem Briefing Anfang dieser Woche teilte das Pentagon mit, es habe in den ersten fünf Kriegswochen 11.000 Ziele im Iran getroffen; Israels Streitkräfte meldeten, dass bis zum 7. März drei Viertel der iranischen Raketenwerfer zerstört worden seien. Doch die neuen Berichte stellen infrage, wie nahe die gemeinsame US-israelische Operation daran ist, Teherans Raketenkapazität zu neutralisieren – denn von der Revolutionsgarde abgefeuerte Raketen und Drohnen treffen weiterhin Ziele in der Golfregion. Die Zahl der Raketenstarts ist seit Kriegsbeginn drastisch zurückgegangen – von Hunderten in den ersten Tagen auf zuletzt weniger als 40 pro Tag, von denen täglich etwa 20 auf Israel gerichtet sind.
Die iranische Luftabwehr schoss eine US F-15E im Südwesten des Iran ab. Es war der erste Abschuss einer US-Militärmaschine durch feindliche Militärs seit mehr als 20 Jahren. Der Pilot konnte später im Rahmen eines Sucheinsatzes der US-Armee gerettet werden. Der Waffensystemoffizier der Maschine galt zunächst als vermisst. Ebenfalls durch den Iran abgeschossen wurde ein Erdkampfflugzeug vom Typ A-10, welches an der Suche nach der Besatzung der F-15 beteiligt war. Die Maschine stürzte ins Meer, der Pilot konnte den Schleudersitz betätigen und wurde gerettet. Auch zwei Mehrzweckhubschrauber vom Typ Sikorsky UH-60 („Black Hawk“), die ebenfalls nach der Besatzung der F-15 suchten, wurden von iranischem Feuer getroffen. Hierbei wurden mehrere Crew-Mitglieder verletzt, ihnen gelang es jedoch mit beiden Maschinen zu ihrer Basis zurückzukehren. Iranische Behörden versprachen für die Ergreifung von US-Crewmitgliedern eine Prämie.
02. April 2026
China fordert nach den neuen Iran-Angriffsankündigungen von Trump ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen ++ Die US-Botschaft in Bagdad warnt vor Angriffen pro-iranischer Gruppen im Irak in den kommenden Tagen. "Mit dem Iran verbündete irakische Terrormilizen könnten in den nächsten 24 bis 48 Stunden im Zentrum Bagdads Attacken verüben", erklärt die US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt auf X. Sie ruft US-Bürger auf, das Land sofort zu verlassen ++ Auch wenn das israelische Militär jeden Tag Erfolge vermeldet, die Menschen vor Ort spüren noch nicht viel davon. Der Alltag ist geprägt von Angst und Unsicherheit. Ein schnelles Ende des Krieges ist aktuell nicht in Sicht ++ Das iranische Militär droht nach neuen Angriffsankündigungen von US-Präsident Donald Trump gegen die Islamische Republik eine "vernichtende" Reaktion. "Rechnet mit unseren noch vernichtenderen, umfassenderen und zerstörerischen Maßnahmen", erklärte das zentrale Einsatzkommando des iranischen Militärs, Chatam al-Anbija, an die USA und Israel gerichtet. "Im Vertrauen auf den allmächtigen Gott wird dieser Krieg so lange andauern, bis ihr gedemütigt, entehrt, von dauerhaftem und sicherem Bedauern erfüllt seid und euch ergebt."
Der Chef der Irans Luftstreitkräfte reagierte auf Hegseths Äußerungen und Trumps Drohungen, wonach die USA Iran "zurück in die Steinzeit" versetzen könnten. Auf X schrieb er - "Ihr seid es, die eure Soldaten ins Grab bringen werden, nicht Iran, den ihr in die Steinzeit zurückversetzen wollt und die "Illusionen Hollywoods" hätten das Denken der USA so stark geprägt, dass sie mit einer nur etwa 250-jährigen Geschichte eine über 6.000 Jahre alte Zivilisation bedrohten.
Irans Armee-Chef droht - Bei Bodenoffensive überlebt kein Angreifer
"Ihre Informationen über unsere militärische Stärke und Ausrüstung sind unvollständig. Sie wissen nichts über unsere umfassenden und strategischen Fähigkeiten", sagte ein Sprecher des Kommandos in einer von der Tasnim News Agency verbreiteten Erklärung. "Glauben Sie nicht, dass Sie unsere strategischen Raketenproduktionszentren, weitreichenden Offensiv- und Präzisionsdrohnen, modernen Luftverteidigungs- und elektronischen Kampfsysteme sowie unsere Spezialausrüstung zerstört haben", so der Sprecher weiter. "Unsere strategische Militärproduktion findet an Orten statt, von denen Sie keine Kenntnis haben und die Sie niemals erreichen werden", behauptete er und fügte hinzu, die bislang angegriffenen Einrichtungen seien "unbedeutend" gewesen.
01. April 2026
Israels Botschafter Ron Prosor wirft Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit Blick auf den Iran-Krieg eine Verletzung der deutschen Staatsräson für die Sicherheit seines Landes vor. Zu Steinmeiers Bewertung des amerikanisch-israelischen Kriegs als Völkerrechtsbruch sagt Prosor dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND): "Seine Worte laufen letztlich darauf hinaus, das Recht Israels zur Selbstverteidigung infrage zu stellen. Das ließe sich nur schwer mit der Aussage vereinbaren, wonach 'die Sicherheit Israels' deutsche Staatsräson sei." Die Mullahs wollten Israel vernichten. "Bevor wir uns gewehrt haben, habe ich keinen deutschen Politiker gehört, der dieses Verhalten Irans als völkerrechtswidrig kritisiert hat", sagt der Botschafter. Europa sehe die Bedrohungslage für Israel offenbar nicht. "Israels Recht auf Selbstverteidigung existiert auf dem Papier - aber alles, was wir konkret tun, wird kritisiert. Leider oft auch aus Deutschland."
Angeblich steht ein Ende des Iran-Kriegs kurz bevor. Andererseits entsendet das Pentagon weitere Kräfte in den Nahen Osten. Wie die "New York Times" berichtet, verlegt das US-Verteidigungsministerium 18 Kampfflugzeuge des Typs A-10 in die Region. Die vorhandene Flotte vor Ort solle damit mehr als verdoppelt werden, wie es heißt. Etwa ein Dutzend A-10 befinden sich bereits auf Stützpunkten der Luftwaffe. Sie sollen genutzt werden, um iranische Boote und vom Iran unterstützte Milizen im Irak anzugreifen, sagen zwei Vertreter des Pentagons dem Bericht zufolge. Die Flugzeuge könnten auch eingesetzt werden, um US-Bodentruppen dabei zu unterstützen, Gebiete in der Nähe der Straße von Hormus oder der Insel Charg zu besetzen. Flugverfolgungsdaten und Angaben von Pentagon-Vertretern zufolge machen die A-10 auf ihrem Weg einen Zwischenstopp auf dem Stützpunkt der Royal Air Force in Lakenheath.
31. März 2026
US-amerikanisch-israelische Luftangriffe zielten auf Munitionsbunker in Isfahan sowie Waffenproduktionsstätten und ein Pharmaunternehmen in Teheran. Iran meldete Angriffe auf US-Einheiten des Luftwaffenstützpunktes Prince Sultan in Saudi-Arabien, ein israelisches Containerschiff im Persischen Golf, einen Sammelpunkt von US-Marines an der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate, ein Drohnenabwehrsystem der 5. US-Flotte außerhalb ihres Stützpunktes in der Nähe des Flughafen Bahrain und auf zwei Radarsysteme auf dem US-Stützpunkt Ahmad al-Dschabir in Kuwait. Eine MQ-9-Drohne über Isfahan und eine LUCAS-Drohne über Qeschm abgefangen und zerstört worden, womit die Anzahl abgeschossener US-amerikanisch-israelischer Drohnen seit Kriegsbeginn 147 erreicht habe. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten Einsätze ihrer Luftabwehr, während Israel aus Iran und von der Hisbollah erneut mit Raketen beschossen wurde.
30. März 2026
Iran - keine direkten Verhandlungen mit USA geplant
Die iranische Armee meldete weitere Angriffe auf Einrichtungen der US-Streitkräfte und Israels, darunter auf Anlagen, die mit der Erkennung und Verfolgung von Raketen und Drohnen befasst sind sowie auf Kommandozentralen, Drohnenhangars und Waffenlager. Weiters seien Orte ins Visier genommen worden, welche von US-amerikanischen und israelischen Piloten genutzt würden. Der kuwaitische Öltanker Al Salmi wurde vor dem Hafen von Dubai von einer iranischen Drohne getroffen, was zum Ausbruch eines Feuers an Bord geführt habe. Die spanische Regierung gab durch Verteidigungsministerin Robles eine Sperrung des spanischen Luftraums für alle Flugzeuge bekannt, die mit dem Krieg der USA und Israels gegen den Iran in Verbindung stehen, und bezeichnete diese Maßnahme als Teil der Entscheidung der Regierung, sich an diesem einseitig begonnenen Krieg, der gegen das Völkerrecht verstoße, nicht zu beteiligen und ihn nicht zu unterstützen.
Der iranische Führer Khamenei und mehrere Generäle sind tot. Trump ruft die Bevölkerung zum Machtwechsel auf.
29. März 2026
Die iranische Revolutionsgarde gab bekannt, einen mehrstufigen Drohnen- und Raketenangriff auf die operative Infrastruktur sowie auf Waffenlager und Stützpunkte der US-Streitkräfte durchgeführt zu haben, unter anderem auf Victoria im Irak, Arifjan in Kuwait, Al Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten, NSA Bahrain und Prince Sultan in Saudi Arabien. Weitere Angriffe hätten der Komalah in Erbil und Israel gegolten. Irans Parlamentspräsident Ghalibaf verkündete, dass die iranischen Streitkräfte auf das Szenario einer Bodeninvasion vorbereitet seien und der Iran Forderungen, die einer Kapitulation gleichkämen, nicht akzeptieren werde.
Widerstandsgruppen im gesamten Nahen Osten hätten den Druck auf die gegnerischen Streitkräfte verstärkt und so zu einer Verschiebung des Kräfteverhältnisses beigetragen. Washington und seine Verbündeten hätten ihr ursprüngliches Kriegsziel nicht erreicht und würden mit zunehmenden Herausforderungen konfrontiert sein, darunter militärischen Rückschlägen und wirtschaftlichen Belastungen. Die nationale Einheit habe die feindseligen Bemühungen vereitelt, die iranische Gesellschaft zu spalten. Die Washington Post hatte zuvor berichtet, dass sich das Pentagon auf wochenlange Bodenoperationen im Iran vorbereite, bei denen möglicherweise Angriffe von Spezialeinsatzkräften und konventionellen Infanterietruppen stattfinden würden. Bahrain, Saudi-Arabien, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate bestätigten Einsätze ihrer Luftabwehr zur Bekämpfung iranischer Drohnen und Raketen.
Israel wurde aus Iran und von der Hisbollah erneut mit Raketen beschossen, wobei es durch die iranischen Angriffe zu einem Großbrand im Industriegebiet Neot Chovav kam. Israels Luftwaffe bombardierte nach Militärangaben Dutzende iranische Waffenproduktionsstätten, darunter eine von nur zwei Anlagen ihrer Art im Iran, wo wichtige Komponenten für die Montage und Einsatzbereitschaft ballistischer Raketen entwickelt würden. Die israelischen Streitkräfte gaben zudem an, elf bewaffnete Hamas-Kämpfer im zentralen Gazastreifen getötet zu haben, darunter einen, der Anfang 2025 im Rahmen eines Waffenstillstandsabkommens von Israel freigelassen worden war. Iran teilte in einer diplomatisch außergewöhnlichen Entscheidung mit, dass der am 24. März vom Libanon zur Persona non grata erklärte und bis 29. März zur Ausreise aufgeforderte iranische Botschafter im Land, Mohammad Reza Schibani, gemäß den Wünschen des Parlamentspräsidenten Nabih Berri und der Hisbollah den Libanon nicht verlassen werde.
Einen Monat nach der Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei hat sich dessen Sohn und Nachfolger Modschtaba Chamenei mit einer weiteren schriftlichen Botschaft an die Bevölkerung gewandt. Darin danke der neue oberste Führer den Iranern für ihre Unterstützung im Krieg gegen die USA und Israel, berichten die Staatsmedien. Seit seiner Ernennung ist Modschtaba Chamenei bislang nicht öffentlich aufgetreten und hat nur wenige schriftliche Erklärungen abgegeben. Nach Berichten des Staatsfernsehens erholt er sich von den Folgen des Luftangriffs, bei dem sein Vater am 28. Februar getötet wurde. US-Präsident Donald Trump hatte vor wenigen Tagen gesagt, Washington führe Verhandlungen mit einer "hohen Person" im Iran, bei der es sich jedoch nicht um den obersten Führer handele. "Wir haben nichts von dem Sohn gehört", sagte Trump mit Blick auf Modschtaba Chamenei, "wir wissen nicht einmal, ob er lebt."
28. März 2026
Die israelischen Streitkräfte teilten mit, dass eine aus dem Jemen in Richtung Israel abgefeuerte Rakete von der Luftabwehr abgefangen wurde, welche in Beʾer Scheva und Umgebung Luftalarm ausgelöst hatte. Es handelte sich um den ersten Angriff der Huthis auf Israel seit einem von den USA vermittelten Waffenstillstand im Oktober 2025. Das israelische Militär gab zudem bekannt, Stunden später auch einen Marschflugkörper der Huthis und am Abend eine mutmaßliche Drohne der Organisation über der südlichsten Stadt Eilat abgefangen zu haben. Zudem wurde Israel auch vom Iran und der Hisbollah unter Beschuss genommen, wobei das Militär von Mitternacht bis am Abend sieben iranische Raketensalven auf Israel registrierte. Die Hisbollah habe innerhalb von 24 Stunden über 250 Raketen auf israelische Ziele abgefeuert, die meisten davon auf Truppen im Südlibanon. 23 der Flugkörper seien in den israelischen Luftraum eingedrungen. Die iranische Armee gab bekannt, massive Angriffe auf das strategische Zentrum für elektronische Kriegsführung im Hafen von Haifa und Treibstofflager am Flughafen Ben Gurion durchgeführt zu haben.
Bei einem israelischen Luftangriff auf ein Fahrzeug im südlibanesischen Jezzine wurden zwei libanesische Journalisten getötet; der für den Fernsehsender al-Manar tätige Ali Shoeib und die für Al Mayadeen arbeitende Fatima Ftouni. Der libanesische Präsident Aoun bezeichnete die Tötung als Verstoß gegen das Völkerrecht und das Kriegsrecht, während Shoeib von Israels Militär als Terrorist der Hisbollah bezeichnet wurde, der unter dem Deckmantel eines Journalisten daran gearbeitet habe, die Standorte von israelischen Truppen im Südlibanon und entlang der Grenze aufzudecken.
Iranische Behörden haben in der westlichen Provinz Lorestan laut der Nachrichtenagentur Tasnim 35 Personen wegen illegaler Filmaufnahmen und Verbreitung von Falschinformationen verhaftet. Demnach seien 16 Personen wegen illegaler Filmaufnahmen an sensiblen und militärischen Standorten sowie wegen Zusammenarbeit mit "feindlichen" Mediennetzwerken festgenommen worden. Weitere 19 Personen seien wegen der Verbreitung falscher Informationen verhaftet worden.
27. März 2026
Das israelische Militär bestätigte erneute Raketenangriffe Irans und der Hisbollah auf Israel, darunter mit Streubombensprengköpfen, mindestens ein Mensch getötet wurde. Israel selbst gab an, unter anderem Luftangriffe auf den Schwerwasserreaktor IR-40 bei Arak, welcher als Schlüsselinfrastruktur für die Plutoniumproduktion bezeichnet wurde. Laut einer Mitteilung der kuwaitischen Hafenbehörde traf ein iranischer Drohnen- und Marschflugkörperangriff den Handelshafen im Küstenbezirk Schuwaich von Kuwait-Stadt und den Hafen Mubarak-al-Kabir auf Bubiyan, wobei Sachschäden verursacht wurden. Das saudische Verteidigungsministerium gab bekannt, mehrere in Richtung Riad fliegende Raketen und Drohnen über dem Ostteil des Landes abgeschossen zu haben. Weitere seien in unbesiedelten Gebieten eingeschlagen oder ins Meer gestürzt. Es kam zu Treffern auf der Prince Sultan Air Base, wobei nach ersten Berichten mindestens zwölf US-Soldaten verletzt und mehrere Tankflugzeuge beschädigt wurden. Bei diesem Angriff wurde auch ein US-Frühwarnflugzeug des Typs E-3 Sentry zerstört. Die Zerstörung dieses Flugzeuges, gewertet. Auch das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate meldete Angriffe mit ballistischen Raketen und Drohnen aus dem Iran. Die Revolutionsgarden verkündeten, präzise Mehrfachangriffe gegen US-Ziele im Hafen von Schuwaich und an den Stränden sowie im Hafen von Dubai durchgeführt und dabei sechs Landungsboote (LTU) getroffen zu haben. Weitere Ziele seien eine US-Drohneneinheit und ein von US-Truppen genutztes Hotel gewesen.
26. März 2026
Die USA planen einen finalen Schlag gegen den Iran. Bei der Aktion sollen Bodentruppen eingesetzt, sowie massive Bombardierungsaktion durchgeführt. Der Plan sieht vor die Einnahme oder Blockade der Insel Charg als wichtigstem Umschlagplatz für iranisches Öl. Die iranische Seite gab bekannt, mehr als eine Million Soldaten mobilisiert worden seien. Israel teilte mit, dass bei einem Luft-Angriff in der Hafenstadt Bandar Abbas die oberste Führungsriege der Marine der Revolutionsgarde getötet worden sei, darunter den Kommandeur Alireza Tangsiri und den Chef des Marinegeheimdienstes, Behnam Rezaei und dass alle wichtigen Kommandeure der Marine des IRGC bei dem Angriff getötet worden seien.
Iran gab die Festnahme von 14 Personen in vier Provinzen des Landes bekannt, welche als Agenten des „amerikanisch-zionistischen Feindes“ und Mitglieder terroristischer Gruppen bezeichnet wurden. Ihnen wird unter anderem zur Last gelegt, bewaffnete Angriffe auf Regierungs- und Medienzentren geplant sowie Informationen und Standorte über iranische Militär- und Sicherheitskräfte bzw. kritische Infrastruktur an den Feind weitergeleitet zu haben.
Die Hisbollah bestätigte bewaffnete Zusammenstöße mit israelischen Bodentruppen bei Qantara, Taybeh und Debel im Südlibanon, wobei mehrere israelische Panzer getroffen worden seien. Das israelische Militär bestätigte Gefechte mit der Hisbollah, bei denen zwei israelische Soldaten getötet und mehrere verwundet wurden. In Naharija starb ein israelischer Zivilist an den Folgen eines Raketenangriffs der Hisbollah. Die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Saudi-Arabien meldeten erneut iranische Raketen- und Drohnenangriffe,wobei in Abu Dhabi zwei Menschen tödlich verletzt wurden. Auch Israel wurde erneut von Iran und der Hisbollah angegriffen, wobei von Mitternacht bis Mittag allein sieben iranische Raketensalven in Richtung Israel gestartet wurden. Laut Arab News schoss Iran vom 28. Februar bis 26. März 4391 Raketen und Drohnen auf die Staaten des Golf-Kooperationsrates und weitere 930 Flugkörper auf Israel.
25. März 2026
USA sollen Iran 15-Punkte-Plan vorgelegt haben. USA haben Teheran über Pakistan einen Friedensplan zukommen lassen. Trump sprach erneut davon, dass die USA mit dem iranischen Regime in konstruktiven Verhandlungen seien. Ein Sprecher des iranischen Militärs sagte dagegen, die Amerikaner verhandelten lediglich mit sich selbst. Das „Wall Street Journal“ berichtet zudem über eine Antwort der Iranischen Revolutionsgarden, die wiederum zahlreiche Forderungen umfassen soll – darunter etwa die Räumung aller US-Militärstützpunkte rund um den Persischen Golf. Am Freitag läuft ein Ultimatum von Präsident Trump an den Iran zur Öffnung der Straße von Hormus ab. Das US-Verteidigungsministerium plant laut Medienberichten, 3.000 Fallschirmjäger in den Nahen Osten zu verlegen. Die Einheiten seien auf Bodeneinsätze in umkämpften Gebieten spezialisiert, meldet unter anderem das „Wall Street Journal“. Als mögliches Ziel wird die Insel Kharg im Persischen Golf genannt, die für die iranischen Ölexporte unverzichtbar ist.
Die Revolutionsgarde gab bekannt, ihre inzwischen 80. Welle von Vergeltungsangriffen durchgeführt und dabei speziell strategische Punkte und militärische Zentren im Norden Israels, darunter den Sitz des Nordkommandos in Safed, ins Visier genommen zu haben; diese Angriffe hätten zur Unterstützung der Operationen der libanesischen Hisbollah gedient. Weiters hätten Angriffe auf Ziele in Tel Aviv, Kirjat Schmona und Bnei Berak sowie auf die US-Stützpunkte Ali Al Salem und Arifjan in Kuwait, Muwaffaq Salti in Jordanien und Isa in Bahrain stattgefunden.
Israelische Luftwaffe habe seit Beginn des Krieges über 15.000 Bomben im Iran abgeworfen, was dem Vierfachen der Anzahl entspreche, die während des 12-tägigen Krieges im Juni 2025 eingesetzt wurde. Die israelische Staatsanwaltschaft gab bekannt, am heutigen Tag Anklage wegen Spionage gegen einen 14-Jährigen beim Jugendgericht Tel Aviv eingebracht zu haben. Dem Jugendlichen werden Kontakte zu einem iranischen Agenten und die Weitergabe von Geheimdienstinformationen an den Feind vorgeworfen. Laut Anklage soll der 14-Jährige gegen Bezahlung Filmaufnahmen des Militärhauptquartiers und eines Krankenhauses in Tel Aviv angefertigt, sowie iranfreundliche bzw. israelfeindliche Graffiti-Botschaften im Stadtgebiet gesprüht haben. Zudem soll er den Auftrag erhalten haben, eine Wohnung nahe des Militärhauptquartiers anzumieten und Außenminister Sa’ar bei seinen täglichen Aktivitäten auszuspionieren.
Iran gab am selben Tag bekannt, dass der Geheimdienst der Provinz Teheran 39 Personen festgenommen habe, die einem operativen Netzwerk des „amerikanisch-zionistischen Feindes“ und terroristischer Gruppen angehören sollen. Ihnen wird unter anderem der Aufbau einer bewaffneten Zelle und das Liefern von Standortdaten über Sicherheitskräfte und deren Einsätze an den Feind vorgeworfen.
Das irakische Verteidigungsministerium berichtete, dass bei einem US-Luftangriff auf einen Stützpunkt der Volksmobilisierungskräfte in al-Habbaniyya, einer Koalition pro-iranischer Milizen, die Teil des irakischen Militärs ist, sieben Soldaten getötet und 13 weitere verletzt wurden. Der Angriff traf nach Angaben des Ministeriums eine Militärklinik und eine nahegelegene Pioniereinheit. Der irakische Premierminister as-Sudani wies daraufhin das Außenministerium an, den US-Geschäftsträger in Bagdad einzubestellen.
24. März 2026
Israel startete neue Angriffe auf iranische Infrastruktur, Iran beschoss Israel sowie US-Stützpunkte in der Region. Am Flughafen Kuwait-Stadt brach nach einem Drohnenangriff ein Feuer aus ++ Iran gibt an, Regeln für Straße von Hormus zu lockern ++ Iran meldet erneuten Beschuss nahe dem Kernkraftwerk Buschehr ++ Israel will wichtigste Produktionsstätte für Sprengsätze in Iran getroffen haben ++
Der ukrainische Präsident Selenskyj warf Russland vor, durch die Weitergabe von Geheimdienstinformationen an den Iran den Krieg zu verlängern, da durch den Krieg die russischen Öleinnahmen stiegen und ein Ende der Kämpfe daher nicht im Interesse des Kremls liege. Diese russische Hilfe, für die der ukrainische Militärgeheimdienst Belege habe, ermögliche es dem Iran, präzisere Angriffe durchzuführen. Offiziell bestreitet Russland die Weitergabe von Satellitenbildern und Drohnentechnologie an den Iran
Es wurden bei Luftangriffen mehrere Tankstellen und die Al-Dalafa-Brücke über den Litani getroffen, welche laut israelischen Angaben von Streitkräften der Hisbollah zur Betankung von Fahrzeugen bzw. Verlegung von Truppen genutzt worden seien. Israels Verteidigungsminister Katz teilte die Einrichtung einer Sicherheitszone im Südlibanon bis zum Fluss Litani mit, rund 30 Kilometer nördlich der israelischen Grenze. Bewohner des Südlibanon, die nach Norden evakuiert wurden, werden nicht südlich des Litani zurückkehren, bis die Bedrohung durch die Hisbollah beseitigt sei. Alle Brücken über den Litani, die von der Hisbollah genutzt werden, um Kämpfer und Waffen in den Südlibanon zu verlegen, würden zerstört oder von israelischen Truppen besetzt.
23. März 2026
Ultimatum - Trump verschiebt Angriffe auf iranische Kraftwerke um fünf Tage ++ Rettungskräfte in Libanon werden von Israel gezielt angegriffen ++ Iranische Agenturen dementieren jegliche Kontakte zwischen Teheran und den USA ++ Trump verschiebt nach "produktiven Gesprächen" Iran-Ultimatum um 5 Tage ++ Heftige Kämpfe im Libanon ++
Trump verlängerte sein Ultimatum von zwei Tagen auf fünf Tage. Er hatte damit gedroht, iranische Kraftwerke zu zerstören, wenn der Iran die Straße von Hormus nicht öffne. Trump berichtete von guten und produktiven Gesprächen mit dem Iran an den beiden Vortagen. Iranische Quellen bestreiten Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA. Der iranische Parlamentspräsident Ghalibaf teilte mit, dass keine Verhandlungen mit Amerika stattgefunden hätten. Trumps Falschmeldungen würden dazu dienen, die Finanz- und Ölmärkte zu manipulieren. Der iranische Verteidigungsrat drohte mit einer Verminung der Schifffahrtswege im Persischen Golf, sollten die iranische Südküste oder Inseln wie Charg besetzt oder blockiert werden.
Russland versucht nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, die USA zu erpressen. Die Regierung in Moskau biete an, den Austausch von militärischen Geheimdienstinformationen mit dem Iran zu stoppen, sagt Selenskyj. Im Gegenzug solle Washington der Ukraine keine Geheimdienstdaten mehr zur Verfügung stellen. Dies gehe aus Berichten der ukrainischen Geheimdienste hervor, erklärt er weiter. Zudem enthalten Selenskyj zufolge einige iranische Drohnen, die bei Angriffen auf US-Ziele im Nahen Osten eingesetzt werden, russische Bauteile. Russland weist eine Unterstützung des Irans im Krieg gegen die USA und Israel zurück.
22. März 2026
Irans Energieminister Aliabadi gab bekannt, dass die lebenswichtige Wasser- und Strominfrastruktur des Landes durch „Terror- und Cyberangriffe“ der USA und des „zionistischen Regimes“ schwer beschädigt worden seien.. Nach offiziellen iranischen Angaben wurden seit Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe mehr als 1500 Menschen in Iran getötet und mehr als 21.000 Menschen verletzt.
Trump drohte in einem Ultimatum damit, iranische Kraftwerke zu zerstören, falls das Land die Straße von Hormus nicht innerhalb von 48 Stunden öffne. Daraufhin drohte ein Sprecher der Revolutionsgarde mit einer vollständigen Abriegelung der Straße von Hormus sowie mit Angriffen auf sämtliche Energie-, Informationstechnologie- und Entsalzungsanlagen in mit den USA verbündeten Golfstaaten.
Bei einem Hubschrauberabsturz aufgrund einer technischen Störung über den Hoheitsgewässern Katars sind vier katarische Soldaten und drei Türken, ein Soldat und zwei Techniker von Aselsan, ums Leben gekommen.
21. März 2026
Bei Angriffen mit Raketen und Streumunition auf Israel wurden Einschläge in zahlreichen, bewohnten Gebieten mit Verletzten gemeldet.
Die Vereinigten Arabischen Emirate versuchen derweil zu deeskalieren. Sie seien neutral und forderten den Iran auf, die Angriffe unverzüglich einzustellen, heißt es von der Regierung. Der Bevölkerung hat man verboten, Fotos und Videos vom Kriegsgeschehen auf Social Media zu posten. „Die Verbreitung solcher Materialien könne Panik in der Bevölkerung auslösen und einen falschen Eindruck von der tatsächlichen Lage des Landes erwecken“, begründet der Generalstaatsanwalt der VAE, Hamad Saif Al Shamsi, in einer Mitteilung. Laut der Hilfsorganisation Detained in Dubai wurden bereits mehr als 20 Menschen verhaftet, weil sie sich nicht an dieses Verbot gehalten haben.20. März 2026
USA wollen die Straße von Hormus wieder passierbar machen. So sollen zunächst iranische Kampfboote, Minen und Marschflugkörper eliminieren, dann Frachtschiffe und Tanker durch die Meerenge eskortieren ++Hormus-Einsatz - Verteidigungsminister Pistorius nennt Bedingungen. Bundesverteidigungsminister Pistorius hat für eine mögliche deutsche Beteiligung an der Sicherung der Straße von Hormus Bedingungen genannt. Eine Bewertung der notwendigen Unterstützung könne erst nach einem Waffenstillstand erfolgen, sagte der SPD-Politiker in Berlin. Zudem käme eine deutsche Beteiligung nur im Rahmen eines internationalen Mandats oder einer Kooperation sowie unter Zustimmung des Bundestages infrage.
US-Präsident Donald Trump erwägt, die Militärangriffe auf den Iran zurückzufahren. Die USA stünden kurz davor, die eigenen Ziele in dem Krieg zu erreichen, schreibt er auf seiner Plattform Truth Social. Zu den Punkten, die für die USA wichtig seien, gehöre unter anderem die Schwächung der iranischen Raketenkapazitäten, die Ausschaltung von Luftwaffe und Marine und die Zerstörung der Rüstungsindustrie. Ferner dürfe der Iran keine nuklearen Fähigkeiten aufbauen. Die Verbündeten im Nahen Osten müssten geschützt werden. Zur Straße von Hormus schreibt Trump, diese müsse von den Staaten geschützt werden, die sie nutzten - die USA würden dies nicht tun.
19. März 2026
Iran meldet 178 Festnahmen wegen Spionage ++ Saudi-Arabien hat den Iran zur Einstellung der Angriffe auf die benachbarten Golfstaaten aufgefordert. Die Angriffe Irans auf seine Nachbarn würden Konsequenzen haben, sagt Saudi-Arabiens Außenminister Faisal bin Farhan ++ FBI ermittelt gegen Ex-Sicherheitschef Kent. Das FBI lehnt eine Stellungnahme ab ++ Die Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten schließen eine Öl- und Gasanlage im Emirat Abu Dhabi nach einem Raketenangriff ++ Schiff vor Emiraten von einem Geschoss getroffen ++ Eine Ölraffinerie in der saudi-arabischen Hafenstadt Yanbu ist Ziel eines Luftangriffs geworden ++ Die für den Weltmarkt bedeutenden Flüssiggasanlagen Katars sind bei einem iranischen Raketenangriff schwer beschädigt worden ++ 6 Tote in Israel an einem Tag ++ In Kuwait sind zwei Raffinerien mit Drohnen angegriffen worden ++ Shell bewertet nach dem iranischen Angriff auf die Laffan Industrial City in Katar die Schäden an seiner Gasverflüssigungsanlage Pearl GTL, der größten der Welt. Wie der britische Ölkonzern mitteilt, ist die Anlage während des Angriffs beschädigt worden ++ In Tel Aviv wird erneut Raketenalarm ausgerufen ++ Iran-Krieg- US-Regierung beantragt weitere 200 Milliarden Dollar ++ F-35 Kampfjet durch iranische Streitkräfte getroffen. Das rund 100 Millionen Dollar teure Flugzeug musste notlanden ++ Israel greift iranische Kriegsschiffe im Kaspischen Meer ++ Oman - USA sind überfordert und haben Kontrolle über eigene Außenpolitik verloren ++ Iran greift Raffinerien in Israel an ++ Der iranische Botschafter in Deutschland fordert Eklärung zur Nutzung der US-Luftwaffenbasis Ramstein durch USA ++
Für eine deutsche Beteiligung an der Sicherung der Straße von Hormus nach dem Ende der Kriegshandlungen nennt Verteidigungsminister Boris Pistorius Bedingungen. "Wir schließen nichts aus, aber das hängt von der Situation nach einem Waffenstillstand ab", sagt der SPD-Politiker in Berlin. Neben der militärischen und der Sicherheitslage in der Region hänge ein Einsatz auch davon ab, "dass wir im Rahmen eines internationalen Mandats oder einer internationalen Kooperation dann uns beteiligen könnten, wenn alle Parameter stimmen und der Bundestag zustimmt". Darüber hinaus stelle sich die Frage, was nach einem Waffenstillstand im Nahen Osten gebraucht werde, betont der Minister. "Aktuell wären Minensucher keine Hilfe, weil sie gar nicht reinkämen, weil sie beschossen würden von Land. Das heißt, Sie müssten bewaffnete Verbände reinschicken." Solche Entscheidungen könnten nicht kurzfristig getroffen werden.
Irans Außenminister Abbas Araghtschi warnt vor einer härteren Reaktion, sollte Israel erneut die iranische Infrastruktur angreifen. Auf der Plattform X erklärt er, Irans Reaktion auf den israelischen Angriff habe nur einen Bruchteil der Schlagkraft ausgeschöpft. "Der EINZIGE Grund für diese Zurückhaltung war der Respekt vor der geforderten Deeskalation", so Araghtschi. Der Außenminister betont zudem, ein mögliches Kriegsende müsse die Schäden an zivilen Einrichtungen im Iran berücksichtigen. Israel griff am Mittwoch Anlagen der iranischen Gasindustrie am Persischen Golf an. Als Reaktion auf den israelischen Angriff griff der Iran die für den Weltmarkt bedeutenden Flüssiggasanlagen im katarischen Industriegebiet Ras Laffan an.
US-Finanzminister Scott Bessent kündigt an, dass die USA in den kommenden Tagen die Sanktionen für iranisches Öl aufheben könnten, welches sich bereits auf See befindet. Ziel sei es, den Druck durch die steigenden Preise zu lindern. Durch diesen Schritt würden etwa 140 Millionen Barrel Öl freigegeben, sagt Bessent in einem Interview mit Fox Business. "Das entspricht etwa einer Versorgung von zehn Tagen bis zwei Wochen, die die Iraner auf den Markt gebracht hatten und die vollständig nach China gegangen wäre." Es ist jedoch unklar, wie genau eine solche Aufhebung der Sanktionen ablaufen würde. Ebenso ist offen, auf welchem Weg der Iran die Gelder erhalten oder welche spezifischen Vermögenswerte freigegeben würden.
Das israelische Militär teilte mit, dass seine Luftwaffe seit Konfliktbeginn in über 8500 Angriffen über 12.000 Bomben im Iran abgeworfen habe, davon allein 3600 bei Angriffen in Teheran. Die US-Luftwaffe habe darüber hinaus laut Verteidigungsminister Hegseth bislang 7000 Ziele im Iran getroffen. Laut Angaben des israelischen Militärs habe Iran seit Kriegsbeginn über 350 ballistische Raketen auf Israel abgefeuert, wobei die Abschussrate in der vergangenen Woche auf 10 bis 20 Raketen pro Tag zurückgegangen sei. Das emiratische Verteidigungsministerium verkündete, dass das Land seit Konfliktbeginn mit 334 ballistischen Raketen, 15 Marschflugkörpern und 1714 Drohnen beschossen worden sei.
Vorgeschichte
Das Verhältnis zwischen Iran und Israel war während der Pahlavi-Dynastie freundschaftlich. Im Zuge der anglo-sowjetischen Invasion kam 1941 Mohammad Reza Pahlavi in Iran zur Regentschaft und es waren die Vereinigten Staaten, die nach dem Sturz von Premierminister Mohammad Mossadegh im Rahmen der Operation Ajax 1953, im Jahre 1957 den Grundstein für das iranische Atomprogramm legten im Rahmen des unter US-Präsident Dwight D. Eisenhower initiierten Programms „Atoms for Peace“. Iran zählte zu den ersten Staaten, die das Existenzrecht Israels und dessen Unabhängigkeit 1948 anerkannten. Seit der Islamischen Revolution 1979 erkennt Iran Israel nicht mehr als legitimen Staat an und dessen Zerstörung wurde Staatsdoktrin. Seit Jahren unterstützt der Iran islamistische Terrormilizen wie Hisbollah und Hamas in ihrem Kampf gegen Israel. Der Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 hatte erhebliche Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen Israel und Iran, weil Iran einer der wichtigsten Geldgeber, Waffenlieferanten und ideologischen Unterstützer der Hamas ist.
Mit dem Sturz des syrischen Assad-Regimes Anfang Dezember 2024 habe Iran quasi über Nacht seinen einzigen staatlichen Verbündeten in der Region und eine wichtige Landverbindung in den Libanon verloren. Die Terrororganisationen Hamas im Gazastreifen und Hisbollah im Südlibanon seien zudem durch militärische Aktionen Israels entscheidend geschwächt worden. So seien etwa die Befehlsstrukturen, Truppen und militärischen Fähigkeiten beider Organisationen stark dezimiert worden. Gleichzeitig wurde in dem Bericht darauf hingewiesen, der geplante Rückzug der amerikanischen Truppen aus dem Zentralirak eröffne Iran und seinen Verbündeten neue Spielräume, um ihren Einfluss zu festigen und regionale Verluste teilweise auszugleichen. Trotz der genannten Rückschläge blieben von Teheran unterstützte Gruppierungen wie die Volksmobilisierungskräfte im Irak und die Huthi im Jemen weiterhin aktiv. Die Milizen im Irak verfügten immer noch über beträchtlichen lokalen Einfluss und die als Terrororganisation eingestufte Huthi-Miliz greife regelmäßig Schiffe im Roten Meer an, wobei sich die Angriffe vor allem gegen westliche und israelbezogene Ziele richteten. Die große Entfernung und das schwierige Gelände im Jemen erschwere es Israel, die Miliz effektiv zu bekämpfen. Aus Sicht des Iran würden die Huthi zu einer neuen Hisbollah.
Gegenseitige Luft- und Raketenangriffe 2024
Am 14. April 2024 griff Iran Israel als Reaktion auf einen israelischen Angriff auf Irans Konsulat in Damaskus, bei dem zwei Generäle getötet wurden, mit 170 Drohnen und 30 Raketen an, von denen der Großteil abgefangen wurde. Einige Raketen schlugen im Militärflugplatz Nevatim ein und verursachten leichten Schaden. Auch Angriffe aus dem Irak, Jemen und Libanon sollen unter anderem von den Vereinigten Staaten und Jordanien abgefangen worden sein. Am 19. April wurden laut iranischen Angaben drei Drohnen in der Nähe eines Militärflughafens bei Isfahan abgeschossen. Die Washington Post bezeichnete dies als israelische Reaktion auf den Drohnen- und Raketenangriff des Iran auf Israel am vergangenen Wochenende. In den Tagen und Monaten vor erneuten direkten Konfrontationen im Oktober wurden die beiden höchsten Führungspersonen der Terrororganisationen Hamas und Hisbollah getötet, davon Ismail Haniyya während eines Besuches in der iranischen Hauptstadt und Hassan Nasrallah in Beirut. In der Nacht vom 1. zum 2. Oktober 2024 griff Iran Israel als Reaktion mit rund 180 Raketen an. Laut Analysen und Auswertungen von Satellitenbildern schlugen bis zu 30 Raketen auf dem Luftwaffenstützpunkt Nevatim ein, dennoch soll der Schaden gering gewesen sein. Beim Abfangen beteiligten sich auch US-Streitkräfte. Am 26. Oktober 2024 griff Israel Raketenabschussrampen und -produktionsstandorte an. Iran meldete lediglich „begrenzte Schäden“ und Schäden an Radaranlagen und behauptete, die Angriffe seien vom irakischen Luftraum aus geführt worden. Der Tod von vier iranischen Soldaten wurde allerdings bestätigt.
Zwölftagekrieg 2025
Israel begann am 13. Juni 2025 mit Angriffen auf Iran unter dem Codenamen Operation Rising Lion. Die Angriffe der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) und des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad richteten sich gegen Anlagen des iranischen Atomprogramms, militärische Einrichtungen in Iran sowie gegen hochrangige Kommandeure der iranischen Militärführung und iranische Kernphysiker. Iran begann noch am selben Tag mit Luftangriffen auf Ziele in Israel unter dem Codenamen Amalijat-e Wa'de-ye Sadegh 3. Zwei Wochen zuvor hatte die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) mitgeteilt, Iran verfüge nun über 408 kg auf 60 % angereichertes Uran. Bei weiterer Anreicherung würde dies für den Bau von etwa neun Atombomben ausreichen. In der Nacht auf den 22. Juni 2025 griffen die Vereinigten Staaten von Amerika direkt in den Krieg ein, als ihre Streitkräfte unter dem Codenamen Operation Midnight Hammer Luftangriffe auf iranische Atomanlagen flogen, um die nuklearen Kapazitäten des Iran einzuschränken. Am 24. Juni 2025 wurde vonseiten der Vereinigten Staaten eine Waffenruhe angekündigt, die am Folgetag in Kraft trat.
Proteste in Iran
Von Ende Dezember 2025 bis Januar 2026 gab es eine Reihe von Massendemonstrationen und Streiks, die auf die anhaltende Wirtschaftskrise in Iran und die weit verbreitete Unzufriedenheit mit der Regierung zurückzuführen waren. Die Bewegung entwickelte sich rasch zum größten Protest in Iran seit den durch den Tod von Jina Mahsa Amini ausgelösten Kundgebungen 2022/2023. Die darauf folgende Repression, die unter dem Befehl von Ali Chamenei und hochrangigen Beamten zur Verwendung von scharfer Munition gegen Protestierende durchgeführt wurde, führte zu Massakern, bei denen Tausende von Demonstranten getötet wurden. Einige Quellen berichten von mehr als 30.000 Todesopfern und 300.000 Verletzten. Der Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem iranischen Atomprogramm (JCPOA) um 2018 führte zur Wiedereinführung von Sanktionen gegen Iran und zu einer Hinwendung zu militärischen Mitteln anstelle von Diplomatie in den Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten gegenüber dem Iran. Das Kabinett Trump verfolgte eine Strategie des „maximalen Drucks“. Die Wiedereinführung der US-Sanktionen hatte gravierende Auswirkungen auf die iranische Wirtschaft. Der iranische Rial fiel um 20 % von 35.000 auf 42.000 Rial pro US-Dollar im Jahr 2021. Internationale Banken, die mit Iran Handel trieben, mussten hohe Geldstrafen zahlen. Alle großen europäischen Unternehmen stellten ihre Geschäftsbeziehungen mit Iran aus Angst vor US-Sanktionen ein. Die Sanktionen trieben Millionen von Iranern in die Armut und verringerten ihre Kaufkraft für importierte lebensnotwendige Güter wie Lebensmittel und Medikamente, während sie gleichzeitig Inflation, Arbeitslosigkeit und den Verfall der Infrastruktur befeuerten. Daraufhin drohte US-Präsident Donald Trump, in Iran zu intervenieren, sollte die dortige Regierung Demonstrationen gewaltsam niederschlagen. In einem Social-Media-Beitrag auf Truth Social erklärte er, dass die Vereinigten Staaten „zu Hilfe kommen“ würden, sollten Demonstranten erschossen werden. „Wir sind bereit und können loslegen“, fügte er hinzu, ohne jedoch zu erklären, was dieser Schritt in der Praxis bedeuten könnte. In der ersten Januarhälfte wurde in den Medien über einen möglichen Eingriff der Vereinigten Staaten von Amerika spekuliert. Trump erklärte am 16. Januar jedoch, ein US-Militärschlag sei unter anderem deshalb ausgeblieben, weil Iran die Hinrichtungen von Demonstranten abgesagt habe. Nichtsdestoweniger verstärkten die Vereinigten Staaten ihre Militärkräfte in der Region, einschließlich der Verlegung eines Flugzeugträgers.
Verhandlungen über das iranische Atomprogramm
Ab Anfang Februar 2026 führten Iran und die USA indirekte Verhandlungen über das iranische Atomprogramm in der omanischen Hauptstadt Maskat. Am 24. Februar 2026 warf Trump während einer Rede zur Lage der Nation Iran vor, Bestrebungen zum Bau von Atomwaffen wiederzubeleben, verurteilte diese angeblichen Ambitionen als unverantwortlich und behauptete, Iran habe zudem immer fortschrittlichere Raketenfähigkeiten entwickelt, die die Vereinigten Staaten, Europa und US-Stützpunkte im Ausland bedrohen könnten. Er warnte, dass die Vereinigten Staaten bereit seien, im Notfall zu handeln. Der omanische Außenminister Badr bin Hamad Al Busaidi, der maßgeblich an den Verhandlungen beteiligt war, sprach noch am 27. Februar von einem Durchbruchund erklärte, dass ein erfolgreicher Abschluss sehr wahrscheinlich sei. Iran habe angeboten, kein nukleares Material mehr zu lagern, was den Bau einer Atombombe unmöglich machen würde, und den Inspektoren der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) vollen Zugang zu den Anlagen zu gewähren. Er äußerte die Befürchtung, dass ein israelischer Erstschlag und eine schnelle Beteiligung der Vereinigten Staaten die erzielten Verhandlungsfortschritte zunichtemachen könnten.
Begründungen der Militäroperation
In einer auf der Plattform Truth Social veröffentlichten Videobotschaft erläuterte US-Präsident Donald Trump den Beginn umfassender Militärangriffe der Vereinigten Staaten auf Iran. Er begründete die Operation mit einer von der US-Regierung angenommenen unmittelbaren Gefährdung der nationalen Sicherheitsinteressen durch das iranische Regime sowie durch von Iran unterstützte militante Gruppierungen. Zur Untermauerung führte er mehrere historische Anschläge an, die nach US-Darstellung dem Iran oder dessen Stellvertretern zugerechnet werden. Trump bekräftigte die Grundlinie seiner Regierung, wonach der Iran dauerhaft am Erwerb nuklearer Waffen gehindert werden müsse. In diesem Zusammenhang verwies er auf die im Juni 2025 unter dem Namen Operation Midnight Hammer durchgeführten Angriffe auf iranische Nuklearanlagen. Die aktuellen Militärschläge zielten laut seiner Erklärung auf die Zerstörung der iranischen Raketenprogramme, der entsprechenden industriellen Infrastruktur sowie maritimer Fähigkeiten ab. Zudem sollten mit Iran verbündete Milizen in der Region in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt werden. Gegenüber Angehörigen iranischer Sicherheitskräfte forderte Trump die Niederlegung der Waffen und stellte in diesem Fall Straffreiheit in Aussicht. An die iranische Bevölkerung richtete er den Appell, während der laufenden Operation Schutz zu suchen und die Situation nach deren Abschluss für politische Veränderungen im Land zu nutzen. Abschließend hob er die Einsatzbereitschaft der US-Streitkräfte hervor und betonte deren militärische Leistungsfähigkeit.
In einer öffentlichen Erklärung begründete der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die gemeinsam mit den Vereinigten Staaten gestartete Militäroperation mit der aus seiner Sicht bestehenden existenziellen Bedrohung durch das iranische Regime. Er dankte US-Präsident Donald Trump für dessen Rolle bei der Entscheidung und verwies auf die seit Jahrzehnten gegen Israel und den Vereinigten Staaten gerichtete Rhetorik Teherans sowie auf von ihm angeführte Gewaltakte gegen Israelis, US-Staatsangehörige und die eigene Bevölkerung. Der Regierungschef betonte, Iran dürfe keine nukleare Bewaffnung ermöglicht werden, da diese eine globale Gefährdung darstellen würde. Die Operation solle zudem Bedingungen schaffen, unter denen die iranische Bevölkerung ihre politische Zukunft selbst gestalten könne. Zugleich rief er verschiedene ethnische Gruppen in Iran dazu auf, sich gegen die staatliche Führung zu wenden. An die israelische Bevölkerung appellierte er, den Vorgaben des Heimatfrontkommandos zu folgen. Die laufende Operation „Brüllender Löwe“ erfordere Geduld und Disziplin, um die nationale Sicherheit Israels langfristig zu gewährleisten.
Israelisch-amerikanische Angriffe
In mehreren iranischen Städten kam es infolge der Angriffe am 28. Februar 2026 um etwa 7:00 Uhr MEZ (4:30 Ortszeit) zu Detonationen, die teils von aufsteigenden Rauchsäulen begleitet waren. Besonders aus dem Zentrum von Teheran wurden Explosionen gemeldet, darunter in unmittelbarer Nähe eines Regierungsareals, zu dem auch die Residenz des iranischen Oberhaupts Ali Chamenei gehört. Offizielle iranische Stellen erklärten, Chamenei habe sich zum Zeitpunkt der Ereignisse nicht in Teheran aufgehalten. In der Hauptstadt wurden anschließend ein verstärkter Andrang an Tankstellen, erhöhte Verkehrsaktivität sowie vermehrte Ausreisen aus dem Stadtgebiet registriert. Nach Darstellung der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte richtete sich der israelische Angriff gegen Personen aus der politischen und sicherheitspolitischen Führungsebene in Teheran. Die Armee führte aus, mehrere Orte in der Hauptstadt seien zeitgleich attackiert worden, an denen sich hochrangige Vertreter des iranischen Staates aufgehalten hätten. Der Operation sei eine längere Planungsphase vorausgegangen. Ein iranischer Regierungsvertreter bestätigte gegenüber Reuters, dass Einrichtungen mehrerer Ministerien im Zentrum Teherans getroffen wurden. Der iranische Außenminister erwähnte Verluste innerhalb der Führungsschicht und erklärte, der Verlust einiger Kommandeure stelle aus Sicht der Regierung kein wesentliches Problem dar. Nach Angaben der israelischen Streitkräfte zählen zu den Getöteten unter anderem der Kommandeur der Revolutionsgarden, Mohammad Pakpour, sowie der iranische Verteidigungsminister Aziz Nasirzadeh und der iranische Funktionär Ali Schamchani. Das amerikanische Militär setzte bei den Angriffen nach eigenen Angaben erstmals Kamikaze-Drohnen vom Typ Low-Cost Uncrewed Combat Attack System (LUCAS) ein, die auf einem erbeuteten Modell der iranischen Shahed-Drohne beruhen.
Die Vereinigten Staaten zerstörten den iranischen Kampfdrohnenträger Shahid Bahman Bagheri der iranischen Marine, das größte Kriegsschiff, das seit dem Zweiten Weltkrieg bei Kampfhandlungen versenkt wurde. Noch am Morgen des 28. Februar wurde in Israel der Ausnahmezustand verhängt, wobei alle Bildungsaktivitäten, Versammlungen und nicht systemrelevante Arbeitsleistungen verboten, sowie der Luftraum für zivile Flüge gesperrt wurden. Das Gesundheitsministerium wies alle israelischen Krankenhäuser an, in geschützte unterirdische Einrichtungen auszuweichen. Um die Öffentlichkeit auf die Möglichkeit iranischer Gegenangriffe vorzubereiten, kam es im ganzen Land zur Auslösung von Sirenenalarm. Das Heimatfront-Kommando rief die Bevölkerung dazu auf, sich in der Nähe von Luftschutzräumen aufzuhalten. Die israelischen Streitkräfte begannen mit der Einberufung von Reservisten, um ihre Truppenpräsenz an den Grenzen sowie die Such- und Rettungsdienste von Luftwaffe, Marine und Heimatfront zu verstärken.
Im Laufe des Tages kam es zur mehrmaligen Auslösung von Luftalarm in Gebieten von Nord-, Zentral- und Südisrael, darunter in Tel Aviv, Jerusalem und Beʾer Scheva. Das Militär meldete den Start dutzender Raketen aus Iran in Richtung Israel, davon allein über 20 auf Tel Aviv, die von der Luftabwehr abgefangen werden konnten oder in unbewohnten Gebieten einschlugen. Der Rettungsdienst MDA gab am Abend bekannt, im Laufe des Tages 89 Leichtverletzte im Zusammenhang mit dem Raketenbeschuss behandelt zu haben. Der Großteil davon habe unter Angstzuständen gelitten oder sich auf dem Weg in die Schutzräume Sturzverletzungen zugezogen. In der Nacht kam es zum Einschlag einer ballistischen Rakete in Tel Aviv, wobei eine Zivilistin – eine 32-jährige philippinische Staatsangehörige – getötet und 20 weitere Personen verletzt wurden, drei davon schwer. Das israelische Militär teilte mit, dass die auf Israel abgefeuerten Salven aus jeweils einer geringen Anzahl von Raketen bestanden hätten, üblicherweise drei gleichzeitig, mit Pausen von wenigen Minuten zwischen den einzelnen Abschüssen. Im Gegensatz dazu habe der Iran während der Konfrontation im Juni 2025 zunächst größere Raketensalven mit längeren Pausen zwischen den einzelnen Abschüssen eingesetzt.
Iranische Gegenoffensive
Parallel zu den israelisch-amerikanischen Operationen leitete Iran einen Gegenangriff ein.In mehreren Einsatzgebieten ein. Der Farsi-Originalbegriff وعده صادق ۴ bedeutet auf Deutsch wahres/aufrichtige/s Versprechen/Verheißung. Die Vergeltungskampagne zielte innerhalb kurzer Zeit auf israelisches Territorium und mehrere US-Militärbasen in der Region. Daraufhin wurde in Israel der Ausnahmezustand ausgerufen und der Luftraum über großen Teilen der Region weitgehend geschlossen. Die Spannungen wirkten sich auch auf Nachbarstaaten am Persischen Golf aus: Die staatliche Nachrichtenagentur Bahrains meldete sicherheitsrelevante Vorfälle auf dem eigenen Staatsgebiet. Augenzeugen berichteten von Rauchentwicklung über der US-Militärbasis in Juffair – einem zentralen Standort der US Navy – sowie von Detonationen im Umfeld der Hauptstadt Manama. Nach Angaben des Fernsehsenders CNN wurden zudem Explosionen aus Katar, Riad und Abu Dhabi gemeldet. Bei Raketenabwehr in Abu Dhabi wurde eine Person durch Trümmerteile getötet. Ein Vertreter Katars erklärte, zwei iranische Raketen seien über dem eigenen Staatsgebiet abgefangen worden. Beide Staaten beherbergen bedeutende US-Militärstützpunkte, die im Kontext der Angriffe als potenzielle Zielobjekte galten. Bahrain aktivierte Luftschutzsirenen, um vor einem iranischen Angriff auf US-amerikanische Militärbasen im Land zu warnen. Katar gab bekannt, eine vom Iran abgefeuerte Rakete abgefangen zu haben. Lokalen Quellen zufolge setzte der Iran Shahed-Drohnen ein, die in verschiedenen Konflikten auch von Gruppen wie Hamas und Hisbollah verwendet werden und dort zu den wirksameren Waffensystemen zählen. Die regierungsnahe Nachrichtenagentur Fars meldete, Iran habe unter anderem die in Katar gelegene Al-Udeid-Luftwaffenbasis, die Ali-Al-Salem-Luftwaffenbasis in Kuwait sowie die Al-Dhafra-Luftwaffenbasis in den Vereinigten Arabischen Emiraten angegriffen.
Rund zwei Stunden nach den ersten Berichten über einen Angriff auf Iran wurde aus Israel gemeldet, Iran habe Raketen auf israelisches Territorium abgefeuert. Die israelischen Behörden lösten Luftalarm aus; im Norden des Landes wurden nach Angaben von Anwohnern Explosionen wahrgenommen. In Tel Aviv und weiteren Städten kam es wiederholt zu Warnmeldungen, woraufhin die Bevölkerung angehalten wurde, Schutzräume aufzusuchen. Das israelische Militär erklärte, die Abwehrmaßnahmen gewährleisteten keinen vollständigen Schutz. Am Abend des 28. Februars begannen weitere iranische Angriffe auf die Golfstaaten. Iranische Drohnen trafen zivile Ziele und Wahrzeichen, wie etwa das Hotel Fairmont The Palm auf dem Palm Jumeirah in Dubai, und den Era Tower in Bahrain. Auf die Emirate wurden nach ersten Zahlen 137 Raketen und 209 Drohnen gefeuert, auf Katar 66 Raketen und auf Bahrain 45 Raketen sowie neun Drohnen. Kuwait und Saudi-Arabien wurden ebenfalls beschossen. Laut Medienberichten feuerte der Iran damit deutlich mehr Geschosse auf den Golf als auf Israel ab.
Neun Zivilisten getötet
Der britische Premierminister Keir Starmer gab am 1. März bekannt, dass sich mindestens 200.000 britische Staatsbürger in der Region befinden, darunter Einwohner, Touristen und Transitreisende. Die Regierung hat britische Staatsbürger in Kuwait, Bahrain, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Israel und den palästinensischen Gebieten aufgefordert, sich beim britischen Außenministerium zu registrieren. Evakuierungen von Ausreisewilligen wurden über den offenen Luftraum von Saudi-Arabien organisiert
28. Februar 2026
Der israelische Sender Channel 12 meldete am 28. Februar 2026 unter Berufung auf nicht genannte israelische Quellen, es gebe Indizien dafür, dass der Oberste Führer Ali Chamenei durch einen israelischen Angriff gestorben sei. Am 1. März bestätigten iranische Staatsmedien Chameneis Tod. Ihm folgte am 8. März sein Sohn Modschtaba Chamenei nach.
01. März 2026
Mohammad Pakpour, der Anführer der islamischen Revolutionsgarde, Ali Schamchani, der Vorsitzende des Nationalen Sicherheitsrats, und Verteidigungsminister Asis Nassirsadeh wurden gemäß dem iranischen Staatsfernsehen getötet. Am 1. März wurde der Generalstabschef der iranischen Streitkräfte, Abdolrahim Mousavi, bei Angriffen gemäß iranischen Medien getötet. Das US Central Command gab am 1. März bekannt, dass drei US-Soldaten getötet wurden. Medienberichten zufolge sollen die drei Soldaten in Kuwait gestorben sein. Am 2. März gab das US Central Command bekannt, dass bis um 16:00 Eastern Time sechs US-Soldaten getötet wurden. Die Anzahl erhöhte sich später auf sieben. Die israelischen Streitkräfte gaben am 8. März den Tod von zwei Soldaten im Südlibanon bekannt.
Am 1. März 2026 setzte Israel seine Luftangriffe auf Teheran fort. Nach Angaben des israelischen Militärs wurden Teile der iranischen Luftverteidigung im Westen und Zentrum des Landes außer Gefecht gesetzt; ein Einsatz von Bodentruppen werde nicht erwogen. Trump warnte Iran vor weiteren Angriffen und stellte weitere mögliche militärische Reaktionen der Vereinigten Staaten in Aussicht. Israels Militär gab bekannt, seit Konfliktbeginn bereits 100.000 Reservisten mobilisiert zu haben, um unter anderem Israels Grenzsicherung zu Syrien und dem Libanon sowie Such- und Rettungsmannschaften des Heimatfront-Kommandos zu verstärken. Parallel dazu setzte Iran Angriffe auf Ziele in Israel und anderen Staaten der Golfregion fort. Bei einem iranischen Raketeneinschlag in Bet Schemesch, westlich von Jerusalem, wurden neun Zivilisten getötet und rund 50 weitere verletzt. Unter den Getöteten befanden sich zwei Männer und drei Frauen, sowie vier Kinder bzw. Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren.
In Dubai und im Luftraum über Doha wurden Explosionen und Abfangmaßnahmen dokumentiert, die zu deutlichen Störungen im zivilen Luftverkehr führten. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Arabischen Emirate wurden insgesamt 152 von 165 ballistischen Raketen und 506 von 541 Flugdrohnen abgefangen. Dennoch kam es zu drei Toten und 58 Verletzten. In Syrien wurden Überreste abgefangener Geschosse präsentiert. Auch die Muwaffaq Salti Air Base im Osten Jordaniens, welche von der Bundeswehr im Rahmen des Einsatzes Counter Daesh / Capacity Building Iraq genutzt wird, kam unter iranischen Beschuss. Dabei wurde ein US-Soldat durch fallende Trümmer leicht verletzt.
Im Laufe des Sonntags griff der Iran auch erstmals den neutralen Oman an, der Ort der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran ist. Zwei Drohnen schlugen in den Hafen von Duqm ein. Die iranische staatliche Nachrichtenagentur ILNA berichtete, der ehemalige Präsident Mahmud Ahmadineschad sei ums Leben gekommen. Am selben Tag dementierte seine Partei die Angaben und gab an, er sei am Leben. Auch der Oberbefehlshaber der Iranischen Revolutionsgarde Mohammad Pakpour sei getötet worden. Daher wurde General Ahmad Vahidi zum Oberbefehlshaber der Islamischen Revolutionsgarde ernannt. In Bahrain wurde nach Behördenangaben ein Gebäude in der Nähe der US-Marinebasis beschädigt; zusätzlich zeigen Bildaufnahmen Brände in Industrieanlagen sowie Trümmer abgefangener Raketen. In Bagdad versammelten sich Demonstranten mit Porträts von Ali Chamenei. In Teheran kamen große Menschenmengen zusammen, um des getöteten iranischen Staatsoberhaupts Ali Chamenei zu gedenken. Die Jamaran (76), Typschiff der iranischen Moudsch-Klasse.
Die islamischen Revolutionsgarden behaupteten, sie hätten den US-Flugzeugträger Abraham Lincoln im Persischen Golf angegriffen. Das US-Militär widersprach dieser Darstellung. Das United States Central Command, das die laufenden US-Militäroperationen gegen Iran koordiniert, teilte mit, eine iranische Korvette der Moudsch-Klasse im Golf von Oman versenkt zu haben. Das Schiff habe sich demnach an einem Pier im Hafen von Tschahbahar befunden. Später erklärte Trump, die Vereinigten Staaten hätten neun iranische Schiffe versenkt. Am Abend kam es zu erneuten größeren Luftangriffen auf Teheran. Laut Medienberichten waren Einrichtungen des staatlichen Rundfunks und der iranischen Atombehörde Ziele gewesen.
Das Institute for the Study of War berichtet, dass die israelisch-amerikanischen Streitkräfte über 2.000 Ziele im Iran angegriffen haben und die Luftüberlegenheit herstellen konnten. Hierbei wurden militärische, wie auch iranische Unterdrückungsbehörden angegriffen. Die Vereinigten Staaten fokussieren sich demnach auf strategische Infrastruktur, wie Flugabwehrstellungen, Kommandozentren und logistische Einrichtungen. Die IDF übernahm Angriffe auf Abschussstellungen für ballistische Raketen und Präzisionsschläge auf die iranische Führung. Zudem wurden die Fregatten Bayandor und Naghdi versenkt. Kuwait hat seit Beginn der iranischen Luftangriffe 283 Drohnen und 97 ballistische Raketen abgefangen. Bahrain hat im selben Zeitabschnitt 145 iranische Drohnen und 45 ballistische Raketen abgefangen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten griff der Iran mehrere Hafenanlagen an, unter anderen den Hafen Dschabal Ali, auf dem auch französische Truppen stationiert sind. Iranische Angriffe trafen des Weiteren militärische und zivile Ziele in Bahrain und Oman. Auch militärische Einrichtungen im Irak, die US-Truppen nutzen, waren Ziele der iranischen Angriffe.
Beim Angriff einer iranischen Kamikazedrohne auf eine amerikanischen Kommandozentrale im kuwaitischen Handelshafen Shuaiba wurden sieben US-Soldaten getötet und neun weitere US-Soldaten lebensgefährlich verletzt, 01.03.2026.
Israel rief nach den Angriffen unter Bezugnahme auf das entsprechende Gesetz den landesweiten Notstand aus. In Tel Aviv-Jaffa und weiteren israelischen Landesteilen heulten die Sirenen und Menschen wurden in Schutzräume gebracht. Die Flugabwehr sei aktiviert, um die Geschosse abzufangen, teilten die israelischen Verteidigungsstreitkräfte mit. Das Heer wies die Bevölkerung an, bis auf weiteres in Schutzräumen zu bleiben. Nach dem Angriff schloss Israel seinen Luftraum.
Die Mehr News Agency meldete, bei einem Luftangriff auf eine Grundschule in der Stadt Minab seien mindestens 51 Schülerinnen ums Leben gekommen. Le Monde schrieb von über 100 Toten beim Angriff auf die Schule. Gegen Abend berichten iranische Staatsmedien über insgesamt 165 Tote. Dem israelischen Militär sind zu diesem Zeitpunkt keine Angriffe in der Region bekannt. Von Seiten der Vereinigten Staaten will man die Berichte prüfen, so der israelische Militärpressesprecher Nadav Schoschani. Laut Untersuchungen der Vereinigten Staaten ist es wahrscheinlich, dass die Vereinigten Staaten verantwortlich für den Angriff sind. Die Schule befand sich in unmittelbarer Nähe eines Geländes der Islamische Revolutionsgarde (IRGC). Satellitenbilder und Analysen von Munitionsexperten legten nahe, dass mehrere Luftangriffe mit explosiver Munition nahezu gleichzeitig durchgeführt wurden.

02. März 2026
Israel hatte erneut Ziele in Teheran sowie im Süden des Libanon angegriffen. In Teheran wurde nach Medienberichten das Gandhi-Krankenhaus von einer Rakete getroffen. Der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Golestanpalast in Teheran wurde laut iranischen Medienberichten bei US-israelischen Angriffen teilweise beschädigt. Nach Angaben der Streitkräfte der Vereinigten Staaten unterhielt die Führung der Islamischen Republik Iran zu diesem Zeitpunkt keine Schiffe im Bereich des Golf von Oman. Die Hisbollah schoss – erstmals seit dem Abschluss des Waffenstillstandes im November 2024 – mehrere Raketen auf Nordisrael, worauf die israelische Armee mit Angriffen auf Ziele in Beirut und Südlibanon reagierte, welche sich nach Armeeangaben gegen hochrangige Funktionäre, Hauptquartiere und die Infrastruktur der Terrororganisation gerichtet hätten. Das libanesische Gesundheitsministerium gibt mindestens 31 Tote und 150 Verletzte an. Der libanesische Präsident Joseph Aoun verurteilte insbesondere die Angriffe der Hisbollah. In Bahrain gingen Trümmer einer abgefangenen Rakete nieder und trafen ein Schiff, auf dem durch den Aufprall ein Feuer ausbrach. Ein aus Asien stammender Arbeiter wurde dabei tödlich verletzt, zwei weitere Personen erlitten schwere Verletzungen. Nach eigenen Angaben hat Bahrain bisher 61 Raketen und 34 Drohnen abgefangen. Die mutmaßlichen Ziele der Flugkörper seien überwiegend zivile Einrichtungen und Privatbesitz gewesen
Auf Zypern wurde der britische Luftwaffenstützpunkt RAF Akrotiri in der Nähe von Limassol nach Angaben des Verteidigungsministeriums in London von einer Drohne getroffen. Personen kamen dabei nicht zu Schaden; die britischen Streitkräfte verstärkten anschließend ihre Schutzmaßnahmen. Dies geschah nach der britischen Zustimmung zu einem US-Ersuchen, britische Stützpunkte für „defensive“ Angriffe auf iranische Raketenstellungen zu nutzen. Die zyprische Regierung meldet, dass die Drohne nur begrenzten Schaden angerichtet habe. Dennoch wird nicht unbedingt erforderliches britisches Personal zunächst wegverlegt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen spricht Zypern europäische Unterstützung aus. Wegen des Vorfalls wurde ein geplantes Treffen der EU-Europaminister verschoben. Am Vormittag gab es erneuten Luftalarm auf dem Stützpunkt, wobei zwei Drohnen abgefangen wurden. Als Reaktion auf die Angriffe entsendete Griechenland zwei Fregatten und vier F-16-Kampfflugzeuge. Siehe auch: Drohnenangriffe auf Zypern 2026 Eine proiranische Miliz im Irak griff nach eigenen Angaben einen US-Stützpunkt in der Nähe von Bagdad mit einer Drohne an. Nach Angaben des United States Central Command griffen US-Streitkräfte in den ersten 24 Stunden mehr als 1.000 Ziele im Iran an; darunter fallen das Hauptquartier der Revolutionsgarden, die iranische Marine, Kommandozentren, Kommunikationseinrichtungen Flugabwehrsysteme sowie Abschussstellungen von ballistischen Raketen. Am Morgen meldete Israel erneute iranische Luftangriffe auf Tel Aviv. Auch auf Kuwait gab es seit drei Tagen in Folge iranische Luftangriffe. Onlineberichten zufolge stürzte in Kuwait eine F-15 der USAF ab. Den Videos war zu entnehmen, dass sich beide Piloten mit dem Schleudersitz retten konnten. Das kuwaitische Verteidigungsministerium bestätigte die Berichte. Nach Angaben des United States Central Command schoss Kuwait versehentlich drei US-Kampfflugzeuge ab. Die sechs Insassen überlebten. Laut einem Augenzeugen war eine Rauchsäule über dem Gebiet der US-Botschaft in Kuwait zu sehen. Die Botschaft rief dazu auf, sie nicht aufzusuchen. Einer Mitteilung des chinesischen Außenministeriums zufolge sind seit den Angriffen auf Iran über 3.000 Staatsangehörige ausgeflogen. Bei Luftangriffen sei ein chinesischer Staatsbürger in Teheran getötet worden. Der deutsche Außenminister Johann Wadephul schloss eine militärische Evakuierung für deutsche Staatsbürger in der Region aus. Großbritannien bereite währenddessen eine Evakuierung der schätzungsweise 300.000 Briten in der Region vor, so die britische Außenministerin Yvette Cooper. Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot erklärte, dass Frankreich bereit sei, die Golfstaaten – er nannte Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Irak, Bahrain, Kuwait, Oman und Jordanien – bei ihrer Verteidigung zu unterstützen. Im Norden des Iraks wurden drei Drohnen über dem Flughafen von Erbil abgeschossen. Die Trümmer einer abgeschossenen Drohne in Saudi-Arabien entfachten ein Feuer in der Raffinerie Ras Tanura des Ölkonzerns Aramco. Die Aktivität der Raffinerie sei zunächst gedrosselt worden. Iranische Schulen bleiben zunächst bis Ende März geschlossen. Der Unterricht soll online fortgesetzt werden. Katar meldete den Abschuss von zwei iranischen Su-24-Kampfflugzeugen, 02.03.2026.
03. März 2026
Archivaufnahme der US-Botschaft in Riad Im Zuge der regionalen Eskalation wurden mehrere diplomatische Vertretungen der Vereinigten Staaten im Nahen Osten durch Drohnenangriffe beschädigt, darunter die Botschaften in Kuwait-Stadt und Riad. Die US-Botschaft in Amman wurde nach einer nicht näher erläuterten Bedrohung vorsorglich geräumt. Gleichzeitig setzten die israelischen Streitkräfte ihre Operationen im Libanon fort und griffen nach eigenen Angaben Einrichtungen der Hisbollah in Beirut an. Im Iran wurden laut Angaben der israelischen Luftwaffe Einrichtungen der Staatsführung in Teheran getroffen, darunter das Präsidentenbüro und ein Gebäude des Expertenrats. In Karadsch und Isfahan waren Explosionen zu hören. Trotz eines Angriffs auf den Sitz des staatlichen Rundfunks IRIB ging der Sendebetrieb weiter. In Dubai brach am US-Konsulat nach einem Drohnenangriff ein Feuer aus, der dem Iran zugeschrieben wurde. Die israelischen Streitkräfte gaben bekannt, dass ihre Luftwaffe seit Beginn der Angriffe bereits rund 1600 Einsätze geflogen und dabei rund 4000 Bomben abgeworfen habe, womit die Munitionsmenge der gesamten Operation Rising Lion übertroffen worden sei. Die IAEO bestätigte Schäden an den Eingangsgebäuden der unterirdischen Natanz-Urananreicherungsanlage ohne Austritt von Radioaktivität. Trump zeigte sich offen für Unterstützung bewaffneter Milizen (Kurden) im Iran. Die US-Regierung dementierte später Berichte über die Bewaffnung von Kurden. Der französische Präsident Emmanuel Macron ließ den Flugzeugträger Charles de Gaulle nach Zypern verlegen.
Friedrich Merz zeigte sich am 1. März 2026 erleichtert über „absehbares Ende des Terrorregimes“ und forderte Iran auf, die „wahllosen Angriffe“ zu beenden. Am 3. März 2026 trafen sich Donald Trump und Bundeskanzler Friedrich Merz im Weißen Haus. Trump würdigte die deutsche Haltung im Iran-Konflikt und verzichtete auf Forderungen nach einer Beteiligung Deutschlands an militärischen Maßnahmen. Gleichzeitig kritisierte er Spanien und das Vereinigte Königreich wegen Beschränkungen bei der Nutzung ihrer Militärstützpunkte. Merz erklärte, die deutsche Regierung verstehe das Vorgehen der Vereinigten Staaten, und hob die Übereinstimmung beider Seiten in der Einschätzung der iranischen Führung hervor. Darüber hinaus verwies Trump auf frühere Differenzen mit der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel und bezeichnete Merz als verlässlichen Partner.
Die drei größten israelischen Fluggesellschaften – El Al, Arkia und Israir – verlegten ihre Flugzeugflotten vom Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv außer Landes, um zu verhindern, dass sie Ziel eines iranischen Angriffs werden. Ticketverkäufe wurden vorerst bis mindestens Mitte März eingestellt. Kunden mit bestehenden Tickets wurden automatisch umgebucht und direkt benachrichtigt, sobald neue Flugdaten verfügbar waren. Passagiere, deren Flüge aus Sicherheitsgründen annulliert wurden, hatten Anspruch auf eine Rückerstattung in bar oder einen Gutschein. Zum Zeitpunkt der Schließung des israelischen Luftraums befanden sich nach Angaben des Tourismusministeriums rund 37.000 Touristen im Land, von denen bis 6. März mehr als 9000 über Landgrenzen nach Ägypten und Jordanien ausreisten, deren Lufträume nicht geschlossen waren. Gleichzeitig befanden sich rund 120.000 Israelis im Ausland. Arkia startete ab 1. März Sonderflüge von Athen, Rom und Larnaka aus nach Taba in Ägypten, um Tausenden Israelis die Rückkehr in ihre Heimat über den südlichen Landgrenzübergang zu ermöglichen. Zugleich konnten Ausreisewillige diese Flüge für Rückflüge nach Europa nutzen. Israir führte ähnliche Sonderflüge nach Taba ab 3. März von Prag, Budapest, Sofia, Rovaniemi, Bergamo und Grenoble aus durch. Ab 5. März wurden erste Rückführungsflüge zum Flughafen Ben Gurion durchgeführt. Der Nationale Sicherheitsrat empfahl Israelis, die über Ägypten oder Jordanien nach Israel zurückkehren oder aus Israel ausreisen, dies ausschließlich über die Flughäfen in Taba, Akaba oder Amman zu tun. Weiters sollten Reisende alle israelischen oder jüdischen Merkmale verbergen und keine Details ihrer Reisepläne in sozialen Medien veröffentlichen.
04. März 2026
Der Kommandeur des US-Zentralkommandos, Brad Cooper, teilte in einer Videobotschaft mit, die US-Armee habe bislang fast 2000 Ziele im Iran angegriffen und dabei die iranische Luftverteidigung stark geschwächt.
Torpedierung der IRIS Dena

Zerstörungen in Israel
Die Schäden in Israel sind angeblich viel höher, als von der Zensur zugegeben. Es wird von über 200 zerstörten Gebäuden gesprochen, was angeblich zu internen Protesten und Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitspersonal geführt hat. Durch die Angriffe der Hisbollah flohen bereits über 100.000 Menschen aus den nördlichen Gebieten des von Israel beanspruchten Gebietes in den Süden des Landes, während die israelische Armee Flächenbombardements im Süden des Libanon beginnt, und angekündigt hat, einen Teil der Hauptstadt des Libanons in Schutt und Asche zu legen, eben wie Gaza. Wie bereits schon vor Jahren mit der Vernichtungsdoktrin angekündigt und praktiziert. Die Pläne den Südlibanon zu besetzen bestehen seit vor 1967 im Rahmen der Eroberung von Groß-Israel. In Israel wurden so viele zivile Milizen bewaffnet, dass Analysten nun auch einen Bürgerkrieg für möglich halten, sollte das Land weiter unter dem Angriffskrieg gegen den Iran leiden.
Israel flog Luftangriffe im Zentral- und Westiran, darunter auf die Hauptstadt Teheran,
wo nach israelischen Armeeangaben unter anderem Luftverteidigungs- und Aufklärungssysteme am Flughafen Mehrabad sowie ein gemeinsames Hauptquartier iranischer Sicherheitseinheiten im Osten der Stadt getroffen worden seien. Laut Angaben der israelischen Streitkräfte konnte dabei eine israelische F35I eine iranische Jak-130 über Teheran abschießen, wobei es sich um den ersten Abschuss eines bemannten Flugzeugs durch eine F-35 überhaupt und das erste Mal seit 1985 handelte, dass ein israelisches Flugzeug in einen Luftkampf mit einem bemannten Luftfahrzeug verwickelt ist.
Weitere Angriffe flog die israelische Luftwaffe gegen Ziele in Beirut und im Südlibanon, zudem rückten israelische Einheiten aus drei Divisionen in tiefer im Südlibanon gelegene Stellungen vor, um eine zusätzliche Verteidigungslinie zu errichten. Dies solle die Bewohner Nordisraels vor Angriffen aus dem Libanon schützen. Die Hisbollah bestätigte dabei bewaffnete Zusammenstöße mit israelischen Bodentruppen bei Chiyam, rund sechs Kilometer von der israelischen Grenze entfernt. Bei Hula wurde ein israelischer Panzer angegriffen und dabei zwei israelische Soldaten verwundet.
Das saudische Verteidigungsministerium bestätigte einen versuchten iranischen Drohnenangriff auf die Anlage von Saudi Aramco in Ra's Tanura, in der sich die größte inländische Raffinerie und ein wichtiges Rohölexportterminal befinden, sowie den Abschuss von zwei iranischen Marschflugkörpern über einem Gebiet südlich der Hauptstadt Riad. In Kuwait meldete das Militär Abwehraktionen seiner Luftverteidigung und den Tod eines elfjährigen Mädchens durch herabfallende Trümmerteile in Kuwait-Stadt.
05. März 2026

Die Indoor-Arena im Azadi-Sportkomplex in Teheran vor dem Luftangriff. Am Morgen meldete Aserbaidschan Drohnenangriffe aus dem Iran. Zwei Zivilisten sollen verletzt worden sein. Eine Drohne sei nahe eines Flughafens in der aserbaidschanischen Exklave Nachitschewan eingeschlagen, eine weitere nahe einer Schule. Der Präsident Aserbaidschans Ilham Alijew kündigte die Vorbereitung und Durchführung von Vorsichtsmaßnahmen an, zudem wurde der iranische Botschafter einbestellt. Der Iran dementierte den Angriff und behauptete der Angriff soll von Israel durchgeführt worden sein.
Im Laufe des Tages startete Iran acht Raketensalven nach Israel, wobei es zur Auslösung von Luftalarm in Zentralisrael, Jerusalem, Haifa und Teilen des nördlichen Westjordanlandes kam. In mehreren Gebieten Zentralisraels kam es zu Einschlägen von Raketenfragmenten und Submunitionen eines Streubombensprengkopfes, wobei Schäden verursacht worden seien und ein Feuer ausbrach. Im besiedelten Teil einer namentlich nicht genannten Stadt kam es zu einem direkten Raketentreffer, wobei jedoch keine Verletzten zu beklagen waren. Die israelische Luftwaffe startete eine neue Welle von Angriffen gegen Ziele des iranischen Regimes im Westen und Zentrum Irans, darunter in Teheran. Laut iranischer Nachrichtenagentur Tasnim wurde der Azadi-Sportkomplex in Teheran bei einem Luftangriff schwer beschädigt. Betroffen war unter anderem eine Indoor-Arena mit 12.000 Sitzplätzen, darüber hinaus Schlafsäle sowie ein neu errichtetes Gebäude des iranischen Radsportverbandes. Zudem führte die israelische Luftwaffe weiterhin Angriffe gegen die Hisbollah im Libanon durch, unter anderem in Beirut und in der Küstenstadt Tripoli, mehr als 180 Kilometer von der israelischen Grenze entfernt. In einer bis dahin beispiellosen Evakuierungswarnung forderte Israels Militär die Bewohner der als Dahieh bekannten südlichen Vororte Beiruts und auch der östlichen Bekaa-Ebene zum Verlassen dieser Gebiete auf; beide Örtlichkeiten gelten nach israelischer Einschätzung als Hochburgen der Hisbollah.
Die Vereinigten Arabischen Emirate gaben am frühen Nachmittag bekannt, dass der Iran im Laufe des Tages bereits sieben ballistische Raketen und 131 Drohnen auf das Land abgefeuert habe, wobei eine Rakete und sechs Drohnen im Landesinneren eingeschlagen seien. Alle anderen Flugkörper seien erfolgreich abgefangen worden. Es kam zu Explosionen aufgrund von Abfangmanövern der Luftverteidigung über Abu Dhabi, wobei durch herabfallende Trümmerteile sechs Staatsangehörige aus Pakistan und Nepal teilweise schwer verletzt wurden.
Katar meldete die Abwehr eines iranischen Raketenangriffs über Doha, während Bahrain einen iranischen Raketentreffer an einer Raffinerie von Bapco Energies in Ma’ameer verkündete, welcher zu einem Brand geführt habe. Iran verkündete darüber hinaus, Angriffe auf ein Hauptquartier kurdischer Gruppen in Iraks Autonomer Region Kurdistan sowie auf US-Standorte im nordirakischen Erbil und auf Camp Udairi in Kuwait durchgeführt zu haben. Sicherheitskreise bestätigten auch einen Drohnentreffer auf ein von einer US-Firma betriebenes Ölfeld im kurdischen Dohuk. Irans Militär gab bekannt, seit Kriegsbeginn über 500 ballistische Raketen und Marschflugkörper sowie über 2000 Drohnen abgefeuert zu haben, wobei 40 % der Angriffe Israel und 60 % US-amerikanische Ziele in der Region zum Ziel gehabt hätten. Nachdem ein amerikanisches U-Boot am Vortag die iranische Fregatte Dena versenkt hatte, meldet das Trossschiff Bushehr vor der Küste von Sri Lanka einen Maschinenschaden. Bei einer Inspektion durch die sri-lankische Marine stellte sich jedoch heraus, dass kein solcher Maschinenschaden vorlag. Unbestätigten Berichten zufolge soll die Besatzung vielmehr um Asyl gebeten haben. Das Schiff wurde von Sri Lanka übernommen und mit Hilfe einiger Besatzungsmitglieder in den Hafen von Trincomalee überführt. Die 208 Seeleute starke Mannschaft wurde ebenfalls nach Sri Lanka verbracht.
06. März 2026
Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, verkündete gegenüber Reportern, dass die USA damit rechnen, ihre Operationsziele in vier bis sechs Wochen erreicht zu haben. Das US-Militär habe nach eigenen Angaben innerhalb der ersten Kriegswoche mehr als 3000 Ziele angegriffen. Die iranischen Raketenangriffe seien seit dem ersten Tag des Krieges um 90 Prozent zurückgegangen, die Drohnenangriffe um 83 %. Das US-Militär arbeite weiter daran, Irans Raketenindustrie und deren Fähigkeiten zum Wiederaufbau zu zerstören. Die israelischen Streitkräfte verkündeten ebenfalls einen seit vier Tagen festgestellten Rückgang der Anzahl von auf Israel abgefeuerten ballistischen Raketen auf etwa 20 pro Tag, im Vergleich zu rund 90 bzw. 60 in den ersten beiden Kriegstagen. Das Militär habe bisher mehr als 300 iranische Raketenwerfer zerstört, was nach israelischen Einschätzungen etwa 60 % des gesamten iranischen Bestandes entspricht.
Im Laufe des Tages startete Iran fünf Raketensalven nach Israel, was zur Auslösung von Luftalarm unter anderem in Tel Aviv und Beʾer Scheva führte. Es wurden dabei keine Verletzten oder Einschläge in bewohnten Gebieten gemeldet. Israel startete im Gegenzug eine neue Angriffswelle auf Ziele in Teheran, Isfahan und im Westiran, wobei unter anderem der unterirdische Bunker des getöteten iranischen Führers Ali Chamenei zerstört wurde. Die Anlage habe sich unter dem iranischen Führungskomplex in Teheran befunden und sei weiterhin von hochrangigen Mitgliedern des iranischen Regimes genutzt worden. An der Zerstörung seien rund 50 Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe beteiligt gewesen, welche etwa 100 Bomben abgeworfen hätten. Nach Angaben des Militärs flog die israelische Luftwaffe seit Kriegsbeginn 2500 Einsätze und 150 separate Angriffswellen gegen Iran, wobei über 6500 Bomben abgeworfen wurden.Der iranische UN-Botschafter Amir Iravani teilte mit, dass im Konflikt bisher mindestens 1332 iranische Zivilisten ihr Leben verloren hätten.
Saudi-Arabien meldete den Abschuss von drei Drohnen östlich von Riad, drei ballistischen Raketen, die auf den Luftwaffenstützpunkt Prince Sultan abgefeuert worden seien, und eines Marschflugkörpers in der Nähe des zentralen al-Chardsch-Gebiets. Katar teilte mit, einen Angriff von zehn iranischen Drohnen auf den Luftwaffenstützpunkt Al Udeid vereitelt zu haben; neun der Drohnen seien abgeschossen worden, eine weitere habe unbewohntes Gebiet getroffen. Bahrain meldete Sachschäden durch iranische Angriffe auf ein Hotel und zwei Wohngebäude in der Hauptstadt Manama. Im Irak wurden iranische Drohnentreffer am Frachtterminal des Flughafen Basra, an einem US-Unternehmen im Ölkomplex Burjesia und am Ölfeld Rumaila – wo der Energiekonzern BP tätig ist – bestätigt. Weiters gab es Drohnenangriffe auf das von Ausländern frequentierte Hotel Erbil Arjaan und einen Militärstützpunkt am Flughafen Bagdad, auf dem sich eine diplomatische Einrichtung der USA befindet.
Die iranischen Revolutionsgarden teilten darüber hinaus mit, den US-Luftwaffenstützpunkt al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit Drohnen und Präzisionsraketen angegriffen zu haben. Israels Luftwaffe flog zudem weitere Angriffe auf Ziele der Hisbollah unter anderem in Beirut, Sidon und Tyros. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden seit Kriegsbeginn bei israelischen Luftangriffen im Libanon mindestens 123 Menschen getötet und 683 verletzt. Bei einem Raketenangriff der Hisbollah im Norden Israels wurden acht israelische Soldaten verwundet, fünf davon schwer. Unter den Verletzten befand sich auch der Sohn des israelischen Finanzministers Bezalel Smotrich. Im libanesischen Nabatäa wurden zwei UN-Friedenssoldaten aus Ghana bei einem Raketenangriff auf ihren Posten schwer verletzt. Woher der Beschuss stammte, wurde vorerst nicht bekanntgegeben. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, nach einer Anfrage aus Washington die USA bei der Abwehr iranischer Drohnen zu unterstützen. Er habe daher die Entsendung von Spezialisten und Ausrüstung angeordnet. Die Ukraine hat in ihrem Abwehrkampf gegen Russland umfangreiche Erfahrungen mit den von Russland eingesetzten iranischen Kamikaze-Drohnen gesammelt. Er regte einen Tausch von ukrainischen Abfangdrohnen gegen Patriot-Luftabwehrraketen an.
Nach Angaben des Iranischen Roten Halbmonds starben im Iran, Stand - 6. März 2026, mehr als 1200 Menschen infolge der Angriffe.

07. März 2026
Die israelische Luftwaffe startete neue Angriffe gegen Ziele in Teheran und Isfahan, wobei das israelische Militär unter anderem die Zerstörung von 16 Luftfahrzeugen der Quds-Einheit auf dem Flughafen Mehrabad und Treffer auf das Kommandozentrum der Luftverteidigungseinheit der Revolutionsgarden bestätigte. Iran startete im Verlauf des Tages zwölf Raketensalven in Richtung Israel und auch die Hisbollah schoss Raketen nach Nordisrael; diese Angriffe führten unter anderem zu Luftalarm in den Städten Tel Aviv, Beʾer Scheva, Jerusalem, Safed, Kirjat Schmona und Tiberias. Eine Drohne der Hisbollah stürzte auf den Parkplatz eines Krankenhauses in Naharija und Trümmer einer abgefangenen Rakete trafen ein Haus in der östlich von Tel Aviv gelegenen Stadt Lod, wobei jedoch keine Meldungen über Verletzte verzeichnet wurden.
Israels Luftwaffe führte darüber hinaus weiterhin auch Angriffe im Süden und Osten des Libanon durch. Libanesische Medien berichteten auch von Kämpfen zwischen der Hisbollah und israelischen Soldaten bei an-Nabī Schaith, an der libanesisch-syrischen Grenze. Israel bestätigte, dass es sich um eine Mission zur Rückführung der Leiche des 1986 mit dem Fallschirm über dem Libanon abgesprungenen Soldaten Ron Arad gehandelt habe, der jedoch am vermuteten Bestattungsort nicht geborgen werden konnte. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete, dass bei den israelischen Angriffen 16 Menschen getötet und 35 weitere verletzt worden seien. Zwei israelische Soldaten wurden bei einem Raketenangriff im Südlibanon schwer verwundet. In Dubai und Manama wurden Explosionen gemeldet, wobei in Manama laut bahrainischen Innenministerium ein Brand und Sachschäden an mehreren Gebäuden verursacht wurden. Das emiratische Verteidigungsministerium führte die Explosionen in Dubai auf das Abfangen von Raketen und Drohnen durch die Luftverteidigung zurück.Eine iranische Drohne schlug auf dem Gelände des Flughafen Dubai ein und ein pakistanischer Staatsbürger starb durch herabfallende Raketentrümmer.
Saudi Arabien gab bekannt, eine ballistische Rakete, die auf den Luftwaffenstützpunkt Prince Sultan abgefeuert wurde, sowie Drohnen, die auf das Ölfeld Schaiba zusteuerten, abgefangen und zerstört zu haben. Iran verkündete darüber hinaus Angriffe auf den US-Stützpunkt Juffair in Bahrain. Nach Angaben des Iranischen Roten Halbmonds starben im Iran mehr als 1200 Menschen infolge der Angriffe und einen unter der Flagge der Marshallinseln fahrenden Öltanker im Persischen Golf. Am Abend fingen Luftverteidigungssysteme iranische Raketen ab, die auf die US-Botschaft in Bagdad gerichtet waren.
Nach eigenen Angaben hat Israel erstmals die nationalen Ölreserven Irans angegriffen. Dabei seien etwa 30 Öltanks in Teheran getroffen worden und große Brände waren die Folge. Insgesamt wurden in den letzten beiden Tagen über 300 Ziele in Iran durch die israelischen Streitkräfte angegriffen, darunter auch Produktions- und Teststätten und für ballistische Raketen. Seit Kriegsbeginn wurden von Israel mehr als 110 iranische Drohnen abgefangen. Der Iran erklärte, dass eine Anlage zur Entsalzung von Trinkwasser getroffen worden sei.
08. März 2026
Israelische Streitkräfte führten einen Angriff auf ein Hotel im Zentrum von Beirut durch, in dem sich nach Angaben der Berichte auch Kommandeure der Al-Quds-Brigaden aufhielten. Medien zufolge befanden sich in dem Gebäude auch Zivilpersonen, darunter Flüchtlinge. Israel, Saudi-Arabien, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Bahrain meldeten iranische Angriffe. Das kuwaitische Militär bestätigte iranische Angriffe auf Treibstofftanks am Flughafen Kuwait, zudem wurden zwei Grenzbeamte tödlich verletzt. Das saudische Verteidigungsministerium meldete das Abfangen von 15 iranischen Drohnen, welche unter anderem das Diplomatenviertel der Hauptstadt Riad zum Ziel gehabt haben sollen. Beim Einschlag eines Flugkörpers in einem Wohngebiet der Stadt al-Chardsch wurden zwei Menschen getötet und zwölf weitere verletzt. Iran hatte zuvor Angriffe auf Radarsysteme in diesem Gebiet bekanntgegeben.Bei den Toten handelt es sich um einen bangladeschischen und einen indischen Staatsbürger. Bahrain teilte mit, dass drei Menschen durch herabfallende Raketentrümmer auf ein Universitätsgebäude in der Stadt al-Muharraq verletzt wurden und dass eine Meerwasserentsalzungsanlage beschädigt worden sei. Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate meldete bis am frühen Nachmittag den Abschuss von 16 iranischen Raketen und 113 Drohnen. Das Ministerium teilte darüber hinaus mit, dass durch die iranischen Angriffe bislang vier Staatsbürger aus Pakistan, Nepal und Bangladesch getötet sowie 112 Menschen verletzt worden seien. Nach israelischen Polizeiangaben wurden in Zentralisrael mehr als ein Dutzend Einschlagstellen verzeichnet, zurückzuführen auf den iranischen Einsatz von Streumunition. Dabei wurden in Tel Aviv und Petach Tikwa sechs Menschen teils schwer verletzt. Im Libanon gingen die Kämpfe unvermindert weiter; Israel meldete die Tötung von etwa 200 Mitgliedern der Hisbollah und anderer Terrorgruppen im Libanon seit Beginn der Auseinandersetzungen, wobei die Luftwaffe über 600 Angriffe durchgeführt und dabei über 820 Bomben eingesetzt habe. Das libanesische Gesundheitsministerium vermeldete bislang den Tod von 394 Menschen im Libanon. Am Morgen wurden beim Angriff der Hisbollah auf ein gepanzertes Fahrzeug im Südlibanon zwei israelische Soldaten getötet. Irans Revolutionsgarde teilte mit, das Land könne mindestens sechs Monate lang die Intensität seiner Angriffe aufrechterhalten und verkündete, bislang mehr als 200 Standorte in der Region angegriffen zu haben, die mit US-amerikanischen sowie israelischen Stützpunkten und Einrichtungen in Verbindung stehen. Die deutsche Bundesregierung meldete die temporäre Verlegung von deutschem Botschaftspersonal aus Teheran.
09. März 2026
In der Nacht gab es erneute iranische Angriffe auf Israel. Hierbei sei nach israelischen Angaben mindestens eine Person getötet worden. Laut einem israelischen Militärsprecher würde die Zahl der iranischen Raketen bei jedem Angriff zurückgehen. Israel griff weitere Ziele der iranischen Führung in Teheran an, unter anderem auch in der Stadt Isfahan. Weitere israelische Angriffe zielten auf eine Hisbollah-Hochburg südlich von Beirut. Die Golfstaaten meldeten erneuten iranischen Beschuss. Katar meldete den Abschuss mehrerer Raketen und die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten den Abschuss von zwölf iranischen Raketen. Von 18 angreifenden Drohnen seien 17 abgefangen worden. Insgesamt gab es seither 250 Raketen- und 1400 Drohnenangriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate. Bei einem iranischen Drohnenangriff wurden in Bahrain mindestens 32 Menschen verletzt. Aufgrund der aktuellen militärischen Auseinandersetzung in der Region verschob das libanesische Parlament die für Mai geplante Wahl und verlängerte dessen Mandat um zwei Jahre. Bei seinem Besuch auf Zypern – zuvor wurde hier am 2. März der britische Militärstützpunkt angegriffen – verkündete der französische Präsident Macron die europäische Unterstützung Zyperns bei einem möglichen Angriff. Die Türkei entsendete sechs F-16 Kampfflugzeuge nach Nordzypern. Eine Sprecherin der NATO bestätigte das erneute Abfangen einer Rakete, die in Richtung Türkei unterwegs war. Zuvor hatte das türkische Verteidigungsministerium das Abfangen einer iranischen ballistischen Rakete gemeldet. Trümmerteile fielen im südtürkischen Bezirk Sahinbey herunter. Wenige Stunden zuvor hatte die amerikanische Botschaft in der Türkei US-Staatsbürger dringend aufgefordert, den Südosten der Türkei zu verlassen. Die Europäische Kommission flog mit Hilfe von zwei gecharterten Flugzeugen 356 Europäer vom Oman nach Rumänien aus.
10. März 2026
Der Zerstörung von seit Kriegsbeginn mehr als 50 Schiffen der iranischen Marine folgten laut dem US-Generalstabschef Dan Caine amerikanische Angriffe auf iranische Minen- und Waffenlager. Ein Sprecher für das katarische Außenministerium teilte mit, dass Katar weiterhin keine Kriegspartei sei, aber weiterhin auf Angriffe „angemessen“ reagieren würde. Nach Angaben der iranischen Regierung wurde bei Angriffen auf die Stadt Isfahan der Tschehel-Sotun-Palast, ein Unesco-Welterbe seit 2011, beschädigt. Seit Beginn der Angriffe mussten zudem neun Krankenhäuser in Iran den Betrieb einstellen. Insgesamt gab es Angriffe auf 18 Rettungswachen und 25 Gesundheitszentren, so ein iranischer Abgeordneter. Ein Vertreter der aserbaidschanischen Regierung verkündete ein an Iran gerichtetes Hilfspaket mit zehn Tonnen Mehl, sechs Tonnen Reis, mehr als zwei Tonnen Zucker, vier Tonnen Wasser, etwa 600 Kilogramm Tee und rund zwei Tonnen medizinischer Hilfsgüter. Israel griff erneut Ziele in Teheran an, darunter einen unterirdischen Komplex, der von den iranischen Revolutionsgarden für Tests zur Entwicklung und Produktion von Raketen genutzt wurde. Bei Angriffen im Osten Teherans wurden nach Angaben des Roten Halbmondes 40 Menschen getötet. Weitere Angriffe im Libanon zielten auf eine Kommandozentrale der Hisbollah im Südlibanon. Des weiteren wurde eine Gruppe „Verdächtiger“ in der Nähe israelischer Soldaten identifiziert und bei Angriffen getötet. Das israelische Militär forderte erneut die Bevölkerung im Südlibanon auf, das Gebiet zu verlassen. Nach Angaben der UNHCR hätten sich im Libanon mehr als 667.000 Menschen auf einer Liste für Vertriebene registriert. Bei einem iranischen Angriff auf Israel starb eine Person. Die Anzahl der israelischen Todesopfer stieg somit auf elf. In der bahrainischen Hauptstadt Manama starb eine Person bei einem iranischen Angriff auf ein Wohngebäude. Als Reaktion auf die am 4. und 9. März abgefangenen Raketen verkündete das türkische Verteidigungsministerium eine Stärkung der Flugabwehr in der osttürkischen Provinz Malatya. Demnach soll ein Patriot-System vorbereitet werden. Nach Angaben eines Sprechers des Operativen Führungskommando wurde erneut auch der deutsche Teil des Camps Al-Asrak in Jordanien getroffen.
11. März 2026
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle auf Teheran begonnen. Sie richte sich gegen "Ziele des iranischen Terrorregimes" in der Hauptstadt des Landes, erklärte das israelische Militär am Dienstagabend im Onlinedienst Telegram. Zuvor waren Explosionen in Teheran zu hören gewesen, 10.03.2026
Die USA haben nach Angaben von Präsident Donald Trump in den vergangenen Stunden zehn "inaktive Boote und/oder Schiffe zum Verlegen von Minen" vollständig zerstört. Er kündigt auf seinem Online-Dienst Truth Social an, zu einem späteren Zeitpunkt Details zu nennen. In einem vorherigen Beitrag schreibt er allerdings, dass die USA "dieselben Technologien und Raketenkapazitäten einsetzen wie gegen Drogenhändler, um alle Boote oder Schiffe, die versuchen, die Straße von Hormus zu verminen, permanent zu eliminieren".
Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hat sich in einer Botschaft direkt an das iranische Volk gewandt und angekündigt, den Druck auf die Führung in Teheran weiter zu erhöhen. In einem Post Netanjahus auf der Plattform X heißt es, Israel werde gemeinsam mit den USA "mit wachsender Stärke gegen die Tyrannen vorgehen", die das iranische Volk seit Jahrzehnten unterdrückten. In den kommenden Tagen wolle man Bedingungen schaffen, die es den Menschen im Iran ermöglichen sollen, "ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen". "Die Ajatollahs und ihre Handlanger sind auf der Flucht - doch diese Feiglinge haben keinen Ort, an dem sie sich verstecken können."
Die US-Marine hat nach Angaben von Insidern fast tägliche Bitten der Schifffahrtsbranche abgelehnt, Handelsschiffe durch die Straße von Hormus zu eskortieren. Zur Begründung habe die Marine darauf verwiesen, dass das Risiko von Angriffen derzeit zu hoch sei, sagen die Insider, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Die Einschätzung der Marine steht im Widerspruch zu Aussagen von Präsident Donald Trump, wonach die USA im Bedarfsfall jederzeit zu Begleitschutz bereit seien, um die Transporte in der wichtigen Wasserstraße wieder aufzunehmen. Nach Angaben von General Dan Caine, dem Vorsitzenden des Generalstabs der Streitkräfte der Vereinigten Staaten, hat das US-Militär damit begonnen, Optionen für mögliche Schiffseskorten durch die Meerenge zu prüfen, falls ein entsprechender Befehl erteilt werden sollte. Seit Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran ruht der Schiffsverkehr in der Meerenge fast vollständig.
Bislang kein Tanker durch Straße von Hormus eskortiert
Trump warnt Iran deutlich vor Verminung der Straße von Hormus - US-Präsident Donald Trump hat den Iran davor gewarnt, die für die weltweite Schifffahrt bedeutsame Straße von Hormus zu verminen. "Sollten aus irgendeinem Grund Minen gelegt worden sein und diese nicht umgehend entfernt werden, werden die militärischen Konsequenzen für den Iran ein Ausmaß erreichen, wie es noch nie zuvor zu sehen war", schreibt Trump auf Truth Social.
In den USA gerät Verteidigungsminister Pete Hegseth wegen des Angriffs auf eine Schule im Iran unter Druck. In einem Brief an Hegseth fordern Senatoren der Demokraten, offenzulegen, ob die USA für den tödlichen Angriff verantwortlich sind. Dabei waren am 28. Februar mindestens 175 Menschen ums Leben gekommen, die meisten davon Kinder. Die US-Regierung bestreitet, für den Angriff verantwortlich zu sein. Hegseth hatte gesagt, die USA würden "natürlich niemals zivile Ziele" angreifen. Unabhängig von dem Angriff auf die Schule sagte er zudem, in diesem Krieg gebe es "keine dummen Einsatzregeln", das US-Militär werde den ganzen Tag lang "Tod und Zerstörung vom Himmel regnen lassen".

Israel greift erneut die südlichen Vororte von Beirut an. Fotos von Nachrichtenagenturen zeigen dichten schwarzen Rauch über dem getroffenen Gebiet. Die israelische Armee hatte zuvor die Einwohner aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen. Nach israelischen Angaben ist der ins Visier genommene Stadtteil eine Hochburg der pro-iranischen Hisbollah-Miliz. Die unteren Bilder zeigen, wie Bomben über dem Stadtteil Dahija abgeworfen werden und anschließend Rauch aufsteigt.
Die Spannungen zwischen den USA und Russland verschärfen sich erneut. Washington hat Moskau nach Angaben aus Regierungskreisen eine direkte Warnung übermittelt, jede Unterstützung des Iran mit Zielkoordinaten sofort zu beenden. Die US-Regierung kündigt für den Fall weiterer Datenlieferungen „schwere Konsequenzen“ an. Hintergrund sind Vorwürfe aus Washington, Russland ermögliche dem iranischen Militär durch die Weitergabe von Aufklärungs- und Zieldaten ein präziseres Vorgehen in der Region. US-Vertreter sehen darin einen klaren Verstoß gegen internationale Normen und eine zusätzliche Gefährdung der ohnehin angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten. Russland hat auf die Anschuldigungen bislang nicht offiziell reagiert, doch in diplomatischen Kreisen ist von intensiven Kontakten die Rede. Die US-Warnung kommt in einer Phase, in der sowohl das Verhältnis zwischen Washington und Moskau als auch die Lage rund um den Iran stark belastet sind. Beobachter verweisen darauf, dass eine weitere Eskalation die Fronten zwischen den Großmächten weiter verhärten und regionale Konflikte zusätzlich anheizen könnte. Zugleich setzen beide Seiten nach Informationen aus Diplomatenkreisen weiterhin auf Gespräche im Hintergrund, um eine unkontrollierte Zuspitzung zu vermeiden.
12. März 2026
UNO-Sicherheitsrat verurteilt Irans Angriffe auf Golfstaaten. Der UNO-Sicherheitsrat hat die Angriffe des Iran auf Golfstaaten und andere Länder der Region verurteilt. 13 der 15 Mitglieder des Rates stimmten in New York für den von dem nichtständigen Mitglied Bahrain eingebrachten Text.
Russland und China, die beide ein Vetorecht in dem Gremium haben, enthielten sich. Die Golfstaaten sehen sich Raketen- und Drohnenangriffen aus dem Iran ausgesetzt, seitdem die USA gemeinsam mit Israel den Iran angegriffen haben. In der Resolution wurde unter anderem die sofortige Einstellung der iranischen Angriffe auf die Golfstaaten und andere Nachbarländer Irans gefordert. Außerdem wurde kritisiert, dass der Iran Stellvertretergruppen wie die Hisbollah einsetze. Die Resolution werde von insgesamt 135 Staaten unterstützt, sagte Bahrains UNO-Botschafter. Dazu gehört auch Deutschland.
Neue Bombardierungen der israelischen Luftwaffe in Irans Hauptstadt Teheran haben Sorgen vor Chaos ausgelöst. Am späten Mittwochabend kam es zu einer der heftigsten Angriffswellen des Krieges, wie Bewohner der Millionenmetropole berichten. Dabei wurden den Angaben nach erstmals auch Ziele auf offener Straße in der dicht besiedelten Großstadt bombardiert. Mehrere Kontrollposten der iranischen Sicherheitskräfte sollen angegriffen worden sein. Rund zehn Sicherheitskräfte seien am Mittwochabend ums Leben gekommen, berichtet die Nachrichtenagentur Fars. Es handele sich um eine vorläufige Zahl. Laut der Nachrichtenagentur, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, kam es in Teheran zu mehreren Explosionen sowie zu nicht näher beschriebenen "Zusammenstößen". Die Agentur wirft dem israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad vor, Kräfte in das Land eingeschleust zu haben.
Raketen bringen Israels Luftabwehr ans Limit Beklemmende Aufnahmen von Augenzeugen zeigen, wie rund 100 Raketen am Himmel über dem Norden Israels aufleuchten und Abwehrsysteme in Aktion treten, während Iran zeitgleich massive zahlreiche Salven abfeuert.
Oman- Tanklager brennt

Aus dem Iran und aus Libanon kamen erneut Raketen auf Israel, was unter anderem zur Auslösung von Luftalarm in Tel Aviv, Akkon, Naharija, den Golanhöhen, Jerusalem, Eilat und Safed führte. Dabei kam es zu einem direkten Raketeneinschlag im Moschav Channi’el, bei dem ein Gebäude nahezu vollständig zerstört wurde.
Auch Israel setzte seine Angriffe im Libanon und Iran fort. Der Libanon meldete israelische Angriffe im Süden des Landes und in Ramlet Al Baida an der Küste im Zentrum Beiruts, wobei laut libanesischem Gesundheitsministerium mindestens sieben Menschen getötet wurden.
Das saudische Verteidigungsministerium bestätigte Abschüsse von Drohnen, die sich im Anflug auf das Ölfeld Schaiba und einen Bezirk mit ausländischen Botschaften befunden haben sollen. Auch das kuwaitische Verteidigungsministerium und die Zivilluftfahrtbehörde teilten den Abschuss mehrerer Drohnen und Sachschäden durch Drohnenangriffe am Flughafen Kuwait mit. Aus dem Zentrum von Dubai wurden Explosionen gemeldet.35 Seemeilen nördlich von Dschabal Ali in den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde nach britischen Angaben ein Containerschiff von einem nicht identifizierten Geschoss getroffen, wodurch ein Brand an Bord ausgebrochen sei. Bahrainische Behörden bestätigten einen iranischen Angriff auf Öltanks der Insel al-Muharraq, was einen Großbrand ausgelöst habe.
Laut irakischer Hafenbehörde traf ein iranischer Angriff ein Schiff im Hafen von Basra, welches gerade Öl umlud. Dabei sei mindestens ein Mensch getötet worden und die Behörden stellten daraufhin den Betrieb an allen Ölterminals des Landes ein. Zwei weitere Öltanker wurden etwa 50 km vor der Küste des Irak getroffen und gerieten in Brand, wobei ein Besatzungsmitglied – ein indischer Staatsbürger – getötet und 38 weitere gerettet worden seien. Der italienische Außenminister meldete darüber hinaus einen iranischen Angriff auf einen italienischen Stützpunkt in der irakisch-kurdischen Stadt Erbil, wo italienische Soldaten im Rahmen einer internationalen Koalitionstruppe kurdische Sicherheitskräfte ausbilden.
13. März 2026
Israel verkündete den Start einer neuen Welle umfangreicher Luftangriffe auf Infrastruktureinrichtungen der iranischen Regierung in Teheran und führte auch weiterhin Luftangriffe im Libanon durch, bei denen unter anderem eine Brücke über den Litani zerstört wurde, welche nach israelischen Angaben von der Hisbollah zur Truppenverlegung genutzt worden sei. Laut Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums haben israelische Angriffe seit dem 2. März mindestens 773 Menschen getötet und 1933 verletzt. Die israelischen Streitkräfte gingen davon aus, dass seit Kriegsbeginn zwischen 4000 und 5000 iranische Soldaten bei israelischen Angriffen im Iran getötet wurden. Bislang habe die israelische Luftwaffe seit Kriegsbeginn über 7600 einzelne Angriffe im Iran durchgeführt und dabei mehr als 10.000 Bomben abgeworfen. Iran startete im Laufe des Tages sieben Raketenangriffe auf Israel, wobei im Zentrum des Landes Schäden durch Streumunition verursacht wurden. Im Tagesverlauf seien über 150 Ziele im Westen und Zentrum Irans angegriffen worden, darunter Lagerstätten für ballistische Raketen und Drohnen sowie Raketenwerfer, Luftverteidigungssysteme, Waffenproduktionsanlagen und eine Einrichtung des Geheimdienstdirektorats Chatam al-Anbiya, welches für die Zusammenstellung der von den iranischen Geheimdiensten gesammelten Informationen zuständig ist, um sie der Sicherheitsführung des Regimes vorzulegen. Der französische Präsident Macron verkündete, dass bei einem iranischen Angriff ein französischer Soldat in Erbil, im Norden des Iraks, getötet wurde. Zudem wurden bei dem Angriff sechs weitere französische Soldaten verletzt. Bei einem weiteren Drohnenangriff im Nordirak wurden zwei Mitglieder einer iranisch-kurdischen Oppositionsgruppe bei Baschiqa getötet. Bei einem iranischen Drohnenangriff auf das Industriegebiet Al Awahi im Norden Omans wurden nach staatlichen Angaben zwei ausländische Staatsangehörige getötet sowie mehrere weitere verletzt. Das türkische Verteidigungsministerium teilte mit, dass eine ballistische Rakete aus Iran im türkischen Luftraum von NATO-Abwehrkräften abgeschossen worden sei. Das Ereignis habe zur Auslösung von Luftalarm auf dem Stützpunkt Incirlik geführt, wobei es sich bereits um den dritten derartigen Vorfall innerhalb von nur etwas mehr als einer Woche handelte. Die Vereinigten Staaten erteilten eine 30-tägige Lizenz, die es erlaubt, russisches Öl, das bis zum 12. März verladen wurde, zu kaufen.
14. März 2026
Iran und die Hisbollah im Libanon starteten erneut Raketen und Drohnen auf Israel. Libanesische Behörden teilten mit, dass bei einem nächtlichen israelischen Angriff auf ein Gesundheitszentrum in Burj Qalaouiyah 12 Ärzte, Sanitäter und Krankenschwestern getötet worden seien. Eine Rakete schlug auf dem Gelände der US-Botschaft in Bagdad ein, während die Vereinigten Arabischen Emirate nach einem Drohnenangriff mit anschließendem Brand einige Ölverladearbeiten im Hafen von Fudschaira einstellten. Bei einem iranischen Drohnenangriff auf den Luftwaffenstützpunkt Ahmed Al-Jaber nahe Camp Arifjan in Kuwait wurden drei kuwaitische Soldaten verletzt und Sachschäden verursacht.
15. März 2026
Israel, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain meldeten iranische Angriffe, zudem beschoss auch die Hisbollah Israel mit Raketen. Laut Israels Gesundheitsministerium wurden seit Kriegsbeginn zwölf Menschen bei Raketenangriffen getötet und 3195 in Krankenhäuser eingeliefert, von denen noch 81 stationär behandelt werden – zehn davon in ernstem bis kritischem Zustand. Bisher habe Iran rund 300 ballistische Raketen auf Israel abgefeuert, wobei drei mit konventionellen Sprengköpfen und etwa ein Dutzend Streubombensprengköpfe in Wohngebieten eingeschlagen seien. Die israelische Luftwaffe gab den Start einer neuen Welle umfangreicher Luftangriffe im Westen Irans bekannt. Bahrain gab bekannt, dass seine Luftverteidigung seit Beginn des Konflikts 125 Raketen und 211 Drohnen abgefangen habe. Darüber hinaus habe es iranische Treffer an Häfen, einem Hotel, einer Raffinerie und einer Meerwasserentsalzungsanlage gegeben, wobei ein Mensch ums Leben gekommen sei. Nach Angaben ihres Verteidigungsministeriums haben die Vereinigten Arabischen Emirate seit Kriegsbeginn 298 ballistische Raketen, 15 Marschflugkörper und 1606 Drohnen abgeschossen, wobei bei iranischen Angriffen sechs Menschen getötet und 142 verletzt worden seien.
16. März 2026
Im Laufe des Tages wurde Israel von Iran und der Hisbollah erneut mit Raketen beschossen, wobei insgesamt acht Menschen in Naharija, Zentralisrael und Jerusalem verletzt wurden. Fragmente abgefangener iranischer Raketen gingen über Jerusalem nieder und trafen Gebiete nahe der Nationalbibliothek, der Knesset und der Grabeskirche.Die israelische Luftwaffe startete eine neue Welle umfangreicher Luftangriffe auf Infrastruktureinrichtungen des iranischen Regimes in Teheran, Schiras und Täbris, wobei nach israelischen Angaben unter anderem ein Geheimdienst-Kommandozentrum und eine Weltraumeinrichtung angegriffen worden sei, die vom Regime zur Entwicklung von Fähigkeiten zum Angriff auf Satelliten hätte genutzt werden können. Weiteres meldete Israels Militär die Zerstörung eines iranischen Regierungsflugzeugs, das zuvor vom getöteten obersten Führer Irans, Ajatollah Chamenei, genutzt worden war. Zudem meldeten die israelischen Streitkräfte eine neue Welle von Luftangriffen gegen die Infrastruktur der Hisbollah in Beirut und eine gezielte Bodenoperation gegen wichtige Ziele im Südlibanon, wobei weitere Streitkräfte tiefer in das Gebiet vorgeschoben würden, um die Pufferzone zu Nordisrael auszuweiten. Nach Angaben des emiratischen Verteidigungsministeriums hätten iranische Drohnenangriffe in der Ölindustriezone von Fudschaira und in der Nähe des Flughafen Dubai Großbrände ausgelöst, die zur vorübergehenden Einstellung des Flugbetriebs geführt hätten. Am Stadtrand von Abu Dhabi sei zudem ein Zivilist durch einen Raketeneinschlag getötet worden. Das Ministerium teilte mit, dass die Luftverteidigung der Vereinigten Arabischen Emirate bislang 304 ballistische Raketen, 15 Marschflugkörper und 1627 Drohnen abgefangen habe. Das saudische Verteidigungsministerium meldete am Morgen den Abschuss von 61 Drohnen seit Mitternach, während im Irak vier Raketen in der Nähe des Flughafen Bagdad einschlugen, welche nach Angaben von Milizen die Victoria Base zum Ziel gehabt haben sollen, welche logistische Unterstützung für US-amerikanische Operationen leistet.
17. März 2026
Am Vormittag bestätigte Israels Verteidigungsminister Katz, dass bei Luftangriffen in der Nacht unter anderem der Sekretär des iranischen Nationalen Sicherheitsrates, Ali Laridschani, sowie der Kommandeur der paramilitärischen Basidsch-Miliz, Gholamreza Soleimani, getötet worden seien. Bei einem Raketenangriff auf ein Haus in Bagdad kamen zwei Menschen ums Leben, bei denen es sich um iranische Berater gehandelt haben soll. Weiters traf eine Drohne das Gelände der US-Botschaft der Stadt. Die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten einen erneuten iranischen Angriff auf das Ölindustriegebiet von Fudschaira, sowie den Tod eines Menschen durch abgestürzte Raketenfragmente in Abu Dhabi.
Der neue Oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, ist dem Tod bei einem israelischen Angriff offenbar nur knapp entkommen. Er wurde bei derselben Attacke ins Visier genommen, bei der auch sein Vater, Ajatollah Ali Chamenei, getötet wurde, berichtet "The Telegraph" unter Berufung auf Audio-Mitschnitte eines iranischen Offiziellen. Der Protokollchef des getöteten Ajatollahs, Mazaher Hosseini, berichtet in den Aufzeichnungen hohen Geistlichen und der Führung der Revolutionsgarden, was in dem Wohnkomplex des iranischen Anführers rund um den Angriff am 28. Februar geschah. Modschtaba Chamenei verließ demnach kurz vor dem israelischen Angriff mit "Blue Sparrow"-Raketen am Morgen das Wohnhaus, um sich in seinem Garten etwas Bewegung zu verschaffen. "Es war Gottes Wille, dass Modschtaba in den Hof gehen musste, um etwas zu erledigen, und dann zurückkehren sollte", so Hosseini. "Er befand sich draußen und war gerade auf dem Weg nach oben, als das Gebäude von einer Rakete getroffen wurde." Modschtaba Chamenei hat den Aussagen des Protokollchefs bei der israelischen Attacke eine "leichte Beinverletzung" erlitten. Seine Frau und sein Sohn seien hingegen sofort tot gewesen, sein Schwager sei durch den Angriff enthauptet worden.
18. März 2026
Über die Nacht und den ganzen Tag über schoss Iran Raketensalven auf Israel, wobei es zur Auslösung von Luftalarm in Gebieten von Nord-, Zentral- und Südisrael kam. In Zentralisrael wurden Schäden durch Streumunition verursacht, wobei in Petach Tikwa und Kfar Qasim Brände ausbrachen. In Petach Tikwa wurden zudem im Laufe des Tages drei Verletzte durch Explosionen gemeldet. Beschädigungen am Bahnhof Tel Aviv Savidor führten zur Einstellung des Bahnbetriebs und am Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv wurden durch herabfallende Raketentrümmer drei Privatflugzeuge beschädigt. In Ramat Gan wurde ein Ehepaar durch Streumunition getötet, während in Bnei Berak ein weiterer Zivilist Splitterverletzungen erlitt. Die iranischen Revolutionsgarden bezeichneten die Angriffe, nach eigenen Angaben mit ballistischen Raketen der Modelle Chorramschahr und Ghadr, als Vergeltung für die Tötung von Ali Laridschani. Am Morgen wurde durch Iran die Hinrichtung eines schwedisch-iranischen Doppelstaatsbürgers bekanntgegeben, der Bilder und Informationen über sensible Orte an den israelischen Geheimdienst Mossad weitergegeben haben soll.
Die schwedische Außenministerin Stenergard bestätigte die Hinrichtung und teilte mit, dass die dem Hinrichtungsverfahren vorausgegangenen rechtlichen Schritte nicht den Standards eines ordnungsgemäßen Verfahrens entsprochen hätten. Israels Militär verkündete die Tötung des iranischen Geheimdienstministers Esmaeil Chatib bei einem nächtlichen Luftangriff auf Teheran, wobei Chatibs Tötung noch am selben Tag vom iranischen Präsidenten Peseschkian bestätigt wurde. Weiters flog Israel Luftangriffe auf das iranische South-Pars-Gasfeld der Provinz Buschehr, wobei laut einem US-Verteidigungsbeamten der Angriff mit der US-Regierung koordiniert und von dieser genehmigt worden sei; der Angriff markierte das erste Mal, dass Israel im Rahmen der laufenden Militäroperation Erdgasanlagen im Iran angriff. Iran stellte daraufhin seine Gaslieferungen in den Irak ein. Die israelische Luftwaffe flog am Morgen unter anderem Angriffe auf Beirut, Tyros und weitere Gebiete im Südlibanon, wobei nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens 12 Menschen getötet und 41 weitere verletzt worden seien. Israels Militär gab bekannt, dort unter anderem Einrichtungen der Al-Qard al-Hasan-Vereinigung und der Imam-Hossein-Division angegriffen zu haben. Weitere iranische Drohnen- und Raketenangriffe wurden aus Saudi-Arabien, Katar, Kuwait, dem Irak und den Vereinigten Arabischen Emiraten gemeldet.
Das Feuer mehr als 30 Stunden gewütet und Schaden angerichtet

Nach dem Feuer an Bord des US-Flugzeugträgers Gerald R. Ford kommen weitere Details . Das Kriegsschiff muss sich vorerst in den Hafen zurückziehen. Das Feuer mehr als 30 Stunden gewütet und Schaden angerichtet. Der Brand brach laut Militärvertretern am Donnerstag im Hauptwaschraum aus, vermutlich in einem Trockner-Lüftungsschacht. Rund 600 Seeleute und Crewmitglieder verloren wegen des Brandes ihre Schlafplätze, wie die "New York Times" schreibt. Der Flugzeugträger befand sich gerade im Roten Meer.Die Antriebsanlage des Schiffes sei nicht beschädigt. Der Flugzeugträger bleibt voll einsatzfähig. Zwei Matrosen werden den Angaben zufolge wegen nicht lebensbedrohlicher Verletzungen medizinisch behandelt. Neben der "USS Gerald R. Ford" nutzen die USA dafür auch den Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln".
Der Rüstungskonzern Hensoldt sieht die Luftangriffe im Iran-Krieg als wichtigeres Lehrbeispiel für Militär und Verteidigungsindustrie als die in der Ukraine. Während in der Ukraine der Kampf großteils mit Drohen geführt werde, kämen im Nahostkrieg traditionelle Waffensysteme wie Raketen stärker zum Einsatz, sagte Vorstandschef Oliver Dörre. "Dieser Krieg zeigt stärker, was in unserer Landes- und Bündnisverteidigung stattfinden würde", sagte der ehemalige Generalstabsoffizier der Bundeswehr. "Wenn ein hochgerüsteter Gegner gegen einen ebenso hochgerüsteten Gegner operiert, dann findet dieser hochkomplexe Luftkrieg statt", sagte er. Anders als im Krieg zwischen Russland und der militärisch wesentlich schwächeren Ukraine stünden sich im Krieg zwischen den USA und Israel einerseits und dem Iran andererseits von Anbeginn hochgerüstete Gegner gegenüber. Entscheidend seien Zusammenwirken und Vernetzung moderner Drohnen und herkömmlicher Raketen und der entsprechenden Abwehrtechnologien. "Wir haben ein ganz falsches Verständnis vom Luftkrieg, weil wir immer auf die Ukraine schauen."
Russische Geheimdienstunterstützung für den Iran. Laut einem Bericht der Washington Post soll Russland dem Iran im Rahmen der militärischen Auseinandersetzungen mit Israel und den Vereinigte Staaten geheimdienstliche Informationen bereitgestellt haben. Demnach habe Moskau seit Beginn der Kampfhandlungen der iranischen Führung Positionsdaten zu US-Militäreinrichtungen, Kriegsschiffen und Flugzeugen im Nahen Osten übermittelt. Diese Berichte deuten darauf hin, dass Russland seine nachrichtendienstlichen Kapazitäten indirekt in den Konflikt einbringt. Umfang und operative Bedeutung der Unterstützung bei der Zielaufklärung bleiben unklar. Ein US-Regierungsvertreter gab an, die Fähigkeit des iranischen Militärs, amerikanische Streitkräfte eigenständig zu lokalisieren, habe sich kurz nach Beginn der Kampfhandlungen verschlechtert, sodass externe Informationsquellen potenziell entscheidende Bedeutung für iranische Operationen besitzen. Durch gewonnene Aufklärungsdaten konnten auch provisorisch errichtete Einrichtungen identifiziert werden, die zuvor von iranischen Satelliten nicht erfasst worden waren. Zu den Angriffszielen gehörte ein improvisiertes Einsatzzentrum in einem Hafen von Kuwait, bei dem sieben US-Soldaten getötet und neun Militärangehörige lebensgefährlich verletzt wurden.
19. März 2026
Saudi-Arabien hat den Iran zur Einstellung der Angriffe auf die benachbarten Golfstaaten aufgefordert. Die Angriffe Irans auf seine Nachbarn würden Konsequenzen haben, sagt Saudi-Arabiens Außenminister Faisal bin Farhan ++ FBI ermittelt gegen Ex-Sicherheitschef Kent. Das FBI lehnt eine Stellungnahme ab ++ Die Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten schließen eine Öl- und Gasanlage im Emirat Abu Dhabi nach einem Raketenangriff ++ Schiff vor Emiraten von "unbekanntem Geschoss" getroffen ++ Eine Ölraffinerie in der saudi-arabischen Hafenstadt Yanbu ist Ziel eines Luftangriffs geworden ++ Die für den Weltmarkt bedeutenden Flüssiggasanlagen Katars sind bei einem iranischen Raketenangriff schwer beschädigt worden ++ Sechs Tote in Israel an einem Tag ++ In Kuwait sind nach Angaben von Staatsmedien und der Regierung zwei Raffinerien mit Drohnen angegriffen worden ++ Shell bewertet nach dem iranischen Angriff auf die Laffan Industrial City in Katar die Schäden an seiner Gasverflüssigungsanlage Pearl GTL, der größten der Welt. Wie der britische Ölkonzern mitteilt, ist die Anlage während des Angriffs beschädigt worden ++ In Tel Aviv wird erneut Raketenalarm ausgerufen ++ US-Regierung beantragt weitere 200 Milliarden Dollar ++ F-35 Kampfjet durch iranische Streitkräfte getroffen. Das rund 100 Millionen Dollar teure Flugzeug musste notlanden ++
Für eine deutsche Beteiligung an der Sicherung der Straße von Hormus nach dem Ende der Kriegshandlungen nennt Verteidigungsminister Boris Pistorius Bedingungen. "Wir schließen nichts aus, aber das hängt von der Situation nach einem Waffenstillstand ab", sagt der SPD-Politiker in Berlin. Neben der militärischen und der Sicherheitslage in der Region hänge ein Einsatz auch davon ab, "dass wir im Rahmen eines internationalen Mandats oder einer internationalen Kooperation dann uns beteiligen könnten, wenn alle Parameter stimmen und der Bundestag zustimmt". Darüber hinaus stelle sich die Frage, was nach einem Waffenstillstand im Nahen Osten gebraucht werde, betont der Minister. "Aktuell wären Minensucher keine Hilfe, weil sie gar nicht reinkämen, weil sie beschossen würden von Land. Das heißt, Sie müssten bewaffnete Verbände reinschicken." Solche Entscheidungen könnten nicht kurzfristig getroffen werden.
Irans Außenminister Abbas Araghtschi warnt vor einer härteren Reaktion, sollte Israel erneut die iranische Infrastruktur angreifen. Auf der Plattform X erklärt er, Irans Reaktion auf den israelischen Angriff habe nur einen Bruchteil der Schlagkraft ausgeschöpft. "Der EINZIGE Grund für diese Zurückhaltung war der Respekt vor der geforderten Deeskalation", so Araghtschi. Der Außenminister betont zudem, ein mögliches Kriegsende müsse die Schäden an zivilen Einrichtungen im Iran berücksichtigen. Israel griff am Mittwoch Anlagen der iranischen Gasindustrie am Persischen Golf an. Als Reaktion auf den israelischen Angriff griff der Iran die für den Weltmarkt bedeutenden Flüssiggasanlagen im katarischen Industriegebiet Ras Laffan an.
US-Finanzminister Scott Bessent kündigt an, dass die USA in den kommenden Tagen die Sanktionen für iranisches Öl aufheben könnten, welches sich bereits auf See befindet. Ziel sei es, den Druck durch die steigenden Preise zu lindern. Durch diesen Schritt würden etwa 140 Millionen Barrel Öl freigegeben, sagt Bessent in einem Interview mit Fox Business. "Das entspricht etwa einer Versorgung von zehn Tagen bis zwei Wochen, die die Iraner auf den Markt gebracht hatten und die vollständig nach China gegangen wäre." Es ist jedoch unklar, wie genau eine solche Aufhebung der Sanktionen ablaufen würde. Ebenso ist offen, auf welchem Weg der Iran die Gelder erhalten oder welche spezifischen Vermögenswerte freigegeben würden.